SZ vom 18. Mai | Martin Kössler zum Thema Naturwein.

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2017

»Silice« Saint-Chinian blanc

»Silice« Saint-Chinian blanc 

Luc Bettonis »Silice« ist Sauvignon Blanc. Das will man kaum glauben, hat man den Wein zum ersten Mal auf der Zunge. Keine Brennessel im Duft, kein Cassis, keine Kräuter, kein grasiger Unterton. Stattdessen messerscharfes Profil, knochentrockene Struktur, salzige Mineralität. Eher an hochkarätigen weißen Burgunder erinnernd, als an mediterranen Weißwein. Seine mager spielende Säurestruktur unterstützt eine beeindruckend mineralischer Präzision auf der Zunge. Ein »nackiger« Weißwein, dem jeder Speck auf der Hüfte abgeht, der strahlend rein wirkt, dabei komplex und vielschichtig, aromatisch zwischen weiß und gelb changierend, umrahmt von dezenten Grüntönen, als Sauvignon Blanc aber unmöglich zu identifizieren ist. Der Wein leistet sich keinerlei Breite im Mund, Zeichen eines niedrigen pH-Wertes, wirkt aber enorm lang am Gaumen, wo er salzig und strahlend frisch in vibrierender Rasse ausklingt.

Es muß ein alter Klon von Sauvignon Blanc. Auf jeden Fall ist es Weißwein, von dem man nicht sagen kann, wie er gemacht wurde. Souverän steht er im Glas, selbstbewußt, eigenstämdig. Er läßt keine Rückschlüsse auf seine Weinbereitung und seinen Ausbau zu, sondern übersetzt die Frische seiner kalkigen Böden, das Alter seine Reben und die Balance der Rebstöcke in ihrer Umgebung in messerscharfen Charakter voller Dichte und Präzision. Kein typischer Sauvignon Blanc, aber ein beeindruckend guter Weißwein.

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»Silice« Saint-Chinian blanc 

Availability: In stock.

19,90 €
je Flasche à 0.75l / 26,53 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Frankreich - Languedoc
Sauvignon blanc
Domaine Les Eminades
6er Karton
Art-Nr. FLA17912
Inhalt 0.75l
seit 2004
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle FR-BIO-001
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Luc Bettonis »Silice« ist Sauvignon Blanc. Das will man kaum glauben, hat man den Wein zum ersten Mal auf der Zunge. Keine Brennessel im Duft, kein Cassis, keine Kräuter, kein grasiger Unterton. Stattdessen messerscharfes Profil, knochentrockene Struktur, salzige Mineralität. Eher an hochkarätigen weißen Burgunder erinnernd, als an mediterranen Weißwein. Seine mager spielende Säurestruktur unterstützt eine beeindruckend mineralischer Präzision auf der Zunge. Ein »nackiger« Weißwein, dem jeder Speck auf der Hüfte abgeht, der strahlend rein wirkt, dabei komplex und vielschichtig, aromatisch zwischen weiß und gelb changierend, umrahmt von dezenten Grüntönen, als Sauvignon Blanc aber unmöglich zu identifizieren ist. Der Wein leistet sich keinerlei Breite im Mund, Zeichen eines niedrigen pH-Wertes, wirkt aber enorm lang am Gaumen, wo er salzig und strahlend frisch in vibrierender Rasse ausklingt.

Es muß ein alter Klon von Sauvignon Blanc. Auf jeden Fall ist es Weißwein, von dem man nicht sagen kann, wie er gemacht wurde. Souverän steht er im Glas, selbstbewußt, eigenstämdig. Er läßt keine Rückschlüsse auf seine Weinbereitung und seinen Ausbau zu, sondern übersetzt die Frische seiner kalkigen Böden, das Alter seine Reben und die Balance der Rebstöcke in ihrer Umgebung in messerscharfen Charakter voller Dichte und Präzision. Kein typischer Sauvignon Blanc, aber ein beeindruckend guter Weißwein.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,6 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 13 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,16
Wissenswert: Ecocert®

Luc Bettonis »Silice« ist Sauvignon Blanc. Das will man kaum glauben, hat man den Wein zum ersten Mal auf der Zunge. Keine Brennessel im Duft, kein Cassis, keine Kräuter, kein grasiger Unterton. Stattdessen messerscharfes Profil, knochentrockene Struktur, salzige Mineralität. Eher an hochkarätigen weißen Burgunder erinnernd, als an mediterranen Weißwein. Seine mager spielende Säurestruktur unterstützt eine beeindruckend mineralischer Präzision auf der Zunge. Ein »nackiger« Weißwein, dem jeder Speck auf der Hüfte abgeht, der strahlend rein wirkt, dabei komplex und vielschichtig, aromatisch zwischen weiß und gelb changierend, umrahmt von dezenten Grüntönen, als Sauvignon Blanc aber unmöglich zu identifizieren ist. Der Wein leistet sich keinerlei Breite im Mund, Zeichen eines niedrigen pH-Wertes, wirkt aber enorm lang am Gaumen, wo er salzig und strahlend frisch in vibrierender Rasse ausklingt.

Es muß ein alter Klon von Sauvignon Blanc. Auf jeden Fall ist es Weißwein, von dem man nicht sagen kann, wie er gemacht wurde. Souverän steht er im Glas, selbstbewußt, eigenstämdig. Er läßt keine Rückschlüsse auf seine Weinbereitung und seinen Ausbau zu, sondern übersetzt die Frische seiner kalkigen Böden, das Alter seine Reben und die Balance der Rebstöcke in ihrer Umgebung in messerscharfen Charakter voller Dichte und Präzision. Kein typischer Sauvignon Blanc, aber ein beeindruckend guter Weißwein.

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Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,6 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 13 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,16