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2019

Vinho Branco »Medieval« (weiß)

Vinho Branco »Medieval« (weiß) 

Ein vergessener Weißwein von uralten, vom Untergang bedrohten Weinbergen im Landesinneren nördlich von Lissabon. Solche uralten Hinterhof-Weinberge gibt es in Portugal zuhauf. Die Alten im Dorf geben sie auf, weil sie nicht mehr können, die Jungen haben kein Interesse am Landleben, sind in die Stadt gegangen oder ins Ausland geflohen. Dort, auf dem Land, wurde Wein bis vor kurzem für den Hausgebrauch produziert oder lokal vermarktet, wie Olivenöl, Gemüse, Obst oder Tiere. Das alles stirbt aus, weil die nächste Generation nicht mehr vor Ort lebt.

Das hat André Gomes Pereira, den Weinmacher der biologischen Wein- und Gemüsefarm »Quinta do Montalto« dazu bewogen, zwei besonders spannende Parzellen dieser uralten Rebanlagen in Ourem zu retten. Von 120 bis 150 Jahre alten Rebstöcken keltert er diesen aufregend archaischen Weißwein aus ur-portugiesischen Rebsorten: 90% dürften Fernão Pires sein, der Rest Arinto und andere unbekannte Sorten. Ihr Most wird auf den Schalen ohne Temperaturkontrolle in kleinen Edelstahltanks spontan vergoren, anschließend reift der Wein 5 Monate auf der Vollhefe, bevor er unfiltriert gefüllt wird.

Archaisch. Ungewohnt »farbig«. Im Duft überraschend floral und obstig, honigartig üppig, absolut ungewohnt, an getrocknete Aprikosen erinnernd, ein Hauch von Gewürzen (Ingwer und Zimt?), aber auch Rosenblüten und Lavendel ... Typisch für die alten autochthonen Rebsorten die Spur von Bitterkeit im langanhaltenden Nachklang am Gaumen; der Honig und die getrockneten Aprikosen gleichen sie aber raffiniert aus und mit der frischen Säure im Abgang harmoniert der Wein dann perfekt zu Gemüseküche, Fisch und hellem Fleisch. Auf jeden Fall eigenartig und ungewohnt. Am zweiten und dritten Tag im Glas entfaltet er sich zunehmend, verändert sich, wird immer komplexer, spannender und fordernder. Der Wein lohnt das Dekantieren also unbedingt. Erst dann kommt seine würzige Kraft, seine reifen gelben Früchte, seine Expressivität zum Tragen. Dies ist kein eleganter Wein, dies ist mit Geschmack vollgepackte Urgewalt, die sich originell und völlig entspannt über bekannte Wein-Konventionen hinwegsetzt.Vermutlich altert diese Flasche exzellent. Wir werden es beobachten.

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Vinho Branco »Medieval« (weiß) 

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je Flasche à 0.75l / 18,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Portugal - Ourem
Cuvée weiß
Quinta do Monalto
6er Karton
Art-Nr. POW19401
Inhalt 0.75l
seit 2020
Sofort versandfertig
Lieferfrist: 1-2 Tage
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Ein vergessener Weißwein von uralten, vom Untergang bedrohten Weinbergen im Landesinneren nördlich von Lissabon. Solche uralten Hinterhof-Weinberge gibt es in Portugal zuhauf. Die Alten im Dorf geben sie auf, weil sie nicht mehr können, die Jungen haben kein Interesse am Landleben, sind in die Stadt gegangen oder ins Ausland geflohen. Dort, auf dem Land, wurde Wein bis vor kurzem für den Hausgebrauch produziert oder lokal vermarktet, wie Olivenöl, Gemüse, Obst oder Tiere. Das alles stirbt aus, weil die nächste Generation nicht mehr vor Ort lebt.

Das hat André Gomes Pereira, den Weinmacher der biologischen Wein- und Gemüsefarm »Quinta do Montalto« dazu bewogen, zwei besonders spannende Parzellen dieser uralten Rebanlagen in Ourem zu retten. Von 120 bis 150 Jahre alten Rebstöcken keltert er diesen aufregend archaischen Weißwein aus ur-portugiesischen Rebsorten: 90% dürften Fernão Pires sein, der Rest Arinto und andere unbekannte Sorten. Ihr Most wird auf den Schalen ohne Temperaturkontrolle in kleinen Edelstahltanks spontan vergoren, anschließend reift der Wein 5 Monate auf der Vollhefe, bevor er unfiltriert gefüllt wird.

Archaisch. Ungewohnt »farbig«. Im Duft überraschend floral und obstig, honigartig üppig, absolut ungewohnt, an getrocknete Aprikosen erinnernd, ein Hauch von Gewürzen (Ingwer und Zimt?), aber auch Rosenblüten und Lavendel ... Typisch für die alten autochthonen Rebsorten die Spur von Bitterkeit im langanhaltenden Nachklang am Gaumen; der Honig und die getrockneten Aprikosen gleichen sie aber raffiniert aus und mit der frischen Säure im Abgang harmoniert der Wein dann perfekt zu Gemüseküche, Fisch und hellem Fleisch. Auf jeden Fall eigenartig und ungewohnt. Am zweiten und dritten Tag im Glas entfaltet er sich zunehmend, verändert sich, wird immer komplexer, spannender und fordernder. Der Wein lohnt das Dekantieren also unbedingt. Erst dann kommt seine würzige Kraft, seine reifen gelben Früchte, seine Expressivität zum Tragen. Dies ist kein eleganter Wein, dies ist mit Geschmack vollgepackte Urgewalt, die sich originell und völlig entspannt über bekannte Wein-Konventionen hinwegsetzt.Vermutlich altert diese Flasche exzellent. Wir werden es beobachten.

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Deklarationen
Alkohol: 14 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,6 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch, aber nicht zertifiziert
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 2,5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.53

Ein vergessener Weißwein von uralten, vom Untergang bedrohten Weinbergen im Landesinneren nördlich von Lissabon. Solche uralten Hinterhof-Weinberge gibt es in Portugal zuhauf. Die Alten im Dorf geben sie auf, weil sie nicht mehr können, die Jungen haben kein Interesse am Landleben, sind in die Stadt gegangen oder ins Ausland geflohen. Dort, auf dem Land, wurde Wein bis vor kurzem für den Hausgebrauch produziert oder lokal vermarktet, wie Olivenöl, Gemüse, Obst oder Tiere. Das alles stirbt aus, weil die nächste Generation nicht mehr vor Ort lebt.

Das hat André Gomes Pereira, den Weinmacher der biologischen Wein- und Gemüsefarm »Quinta do Montalto« dazu bewogen, zwei besonders spannende Parzellen dieser uralten Rebanlagen in Ourem zu retten. Von 120 bis 150 Jahre alten Rebstöcken keltert er diesen aufregend archaischen Weißwein aus ur-portugiesischen Rebsorten: 90% dürften Fernão Pires sein, der Rest Arinto und andere unbekannte Sorten. Ihr Most wird auf den Schalen ohne Temperaturkontrolle in kleinen Edelstahltanks spontan vergoren, anschließend reift der Wein 5 Monate auf der Vollhefe, bevor er unfiltriert gefüllt wird.

Archaisch. Ungewohnt »farbig«. Im Duft überraschend floral und obstig, honigartig üppig, absolut ungewohnt, an getrocknete Aprikosen erinnernd, ein Hauch von Gewürzen (Ingwer und Zimt?), aber auch Rosenblüten und Lavendel ... Typisch für die alten autochthonen Rebsorten die Spur von Bitterkeit im langanhaltenden Nachklang am Gaumen; der Honig und die getrockneten Aprikosen gleichen sie aber raffiniert aus und mit der frischen Säure im Abgang harmoniert der Wein dann perfekt zu Gemüseküche, Fisch und hellem Fleisch. Auf jeden Fall eigenartig und ungewohnt. Am zweiten und dritten Tag im Glas entfaltet er sich zunehmend, verändert sich, wird immer komplexer, spannender und fordernder. Der Wein lohnt das Dekantieren also unbedingt. Erst dann kommt seine würzige Kraft, seine reifen gelben Früchte, seine Expressivität zum Tragen. Dies ist kein eleganter Wein, dies ist mit Geschmack vollgepackte Urgewalt, die sich originell und völlig entspannt über bekannte Wein-Konventionen hinwegsetzt.Vermutlich altert diese Flasche exzellent. Wir werden es beobachten.

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Alkohol: 14 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,6 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch, aber nicht zertifiziert
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 2,5 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.53