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2002

SOLIST Grüner Veltliner »Alte Point«

SOLIST Grüner Veltliner »Alte Point«  

2002. Ein Jahrgang, der in Vergessenheit geraten ist im Schatten des sich ins Nachhinein als brillant erwiesenen Vorgänger-Jahrgangs 2001. Damals dominierte Bordeaux noch die Jahrgangstabellen. War ein Jahr in Bordeaux gut (wie 2001), war es überall gut. War es in Bordeaux nicht so toll (wie 2002), litten alle Weinbaugebiete der Welt darunter. Dies ist zum Glück Vergangenheit. Tatsächlich war 2002 in Österreich sehr gut. Warm, nicht immer problemlos in der Vegetationsphase, die Erträge normal, warm und trocken der Herbst. Ein Jahrgang an der Grenze zur heutigen Klimawandel-Phase im Wein.

18 Jahre alter Weißwein. Grüner Veltliner auf der Höhe seiner Entwicklung. Im Duft schon reif mit den typisch wachsigen Noten von Bienenwachskerzen und Bohnerwachs, zugleich aber erstaunlich frisch, würzig und gelblich warm in der Aromatik. Der Wein hat noch viel Potential, vorausgesetzt, man kann seine Aromen der Reife entsprechend interpretieren. Wer noch nie reifen Weißwein im Glas hatte und nur die schnelle Gletscherbonbonfrucht der Kaltvergärung mit Reinzuchthefe im Edelstahltank mit Weißwein verbindet, wird diesen Wein als »umgekippt« bezeichnen. Ihm fehlt die Erfahrung mit Reife und Entwicklung. Doch bis zum finalen Ende ist es bei diesem entspannten Veltliner aus langsamer Wildhefevergärung im alten Holzfaß mit anschließend langer Reife auf der Feinhefe noch lang hin. Während der Lugana aus technischer Schnellvergärung verglüht, kaum daß er im Glas ist, legt Kirchmayrs Alte-Point-Veltliner auch nach 18 Jahren im Glas noch zu. Ganz langsam und geduldig. Die zwei Welten des Weißweines. Schnell gegen langsam. Hochbeschleunigte Effizienz gegen Geduld und Respekt vor der Kraft der Natur. Hier zu erleben. Also rein ins Vergnügen. Ab ins Museum und der Reife und Langsamkeit im Wein nachgespürt. Limitiert.

Tipp: Am besten zum Essen. Helles Fleisch orientalisch gewürzt, Geflügel aus dem Ofen, Fisch an raffiniert würziger Sauce, Gemüse geschmort ...

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SOLIST Grüner Veltliner »Alte Point«  

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je Flasche à 0.75l / 37,33 €/L
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Österreich - Wachau
Riesling
Wein- und Sektkellerei Kirchmayr
6er Karton
Art-Nr. OSW02201
Inhalt 0.75l
Sofort versandfertig
Lieferfrist: 1-2 Tage
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

2002. Ein Jahrgang, der in Vergessenheit geraten ist im Schatten des sich ins Nachhinein als brillant erwiesenen Vorgänger-Jahrgangs 2001. Damals dominierte Bordeaux noch die Jahrgangstabellen. War ein Jahr in Bordeaux gut (wie 2001), war es überall gut. War es in Bordeaux nicht so toll (wie 2002), litten alle Weinbaugebiete der Welt darunter. Dies ist zum Glück Vergangenheit. Tatsächlich war 2002 in Österreich sehr gut. Warm, nicht immer problemlos in der Vegetationsphase, die Erträge normal, warm und trocken der Herbst. Ein Jahrgang an der Grenze zur heutigen Klimawandel-Phase im Wein.

18 Jahre alter Weißwein. Grüner Veltliner auf der Höhe seiner Entwicklung. Im Duft schon reif mit den typisch wachsigen Noten von Bienenwachskerzen und Bohnerwachs, zugleich aber erstaunlich frisch, würzig und gelblich warm in der Aromatik. Der Wein hat noch viel Potential, vorausgesetzt, man kann seine Aromen der Reife entsprechend interpretieren. Wer noch nie reifen Weißwein im Glas hatte und nur die schnelle Gletscherbonbonfrucht der Kaltvergärung mit Reinzuchthefe im Edelstahltank mit Weißwein verbindet, wird diesen Wein als »umgekippt« bezeichnen. Ihm fehlt die Erfahrung mit Reife und Entwicklung. Doch bis zum finalen Ende ist es bei diesem entspannten Veltliner aus langsamer Wildhefevergärung im alten Holzfaß mit anschließend langer Reife auf der Feinhefe noch lang hin. Während der Lugana aus technischer Schnellvergärung verglüht, kaum daß er im Glas ist, legt Kirchmayrs Alte-Point-Veltliner auch nach 18 Jahren im Glas noch zu. Ganz langsam und geduldig. Die zwei Welten des Weißweines. Schnell gegen langsam. Hochbeschleunigte Effizienz gegen Geduld und Respekt vor der Kraft der Natur. Hier zu erleben. Also rein ins Vergnügen. Ab ins Museum und der Reife und Langsamkeit im Wein nachgespürt. Limitiert.

Tipp: Am besten zum Essen. Helles Fleisch orientalisch gewürzt, Geflügel aus dem Ofen, Fisch an raffiniert würziger Sauce, Gemüse geschmort ...

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Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,4 g/l
Bewirtschaftung: Konventionell
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Urgestein | Basalt
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,25
Kellerbehandlung: Filtration

2002. Ein Jahrgang, der in Vergessenheit geraten ist im Schatten des sich ins Nachhinein als brillant erwiesenen Vorgänger-Jahrgangs 2001. Damals dominierte Bordeaux noch die Jahrgangstabellen. War ein Jahr in Bordeaux gut (wie 2001), war es überall gut. War es in Bordeaux nicht so toll (wie 2002), litten alle Weinbaugebiete der Welt darunter. Dies ist zum Glück Vergangenheit. Tatsächlich war 2002 in Österreich sehr gut. Warm, nicht immer problemlos in der Vegetationsphase, die Erträge normal, warm und trocken der Herbst. Ein Jahrgang an der Grenze zur heutigen Klimawandel-Phase im Wein.

18 Jahre alter Weißwein. Grüner Veltliner auf der Höhe seiner Entwicklung. Im Duft schon reif mit den typisch wachsigen Noten von Bienenwachskerzen und Bohnerwachs, zugleich aber erstaunlich frisch, würzig und gelblich warm in der Aromatik. Der Wein hat noch viel Potential, vorausgesetzt, man kann seine Aromen der Reife entsprechend interpretieren. Wer noch nie reifen Weißwein im Glas hatte und nur die schnelle Gletscherbonbonfrucht der Kaltvergärung mit Reinzuchthefe im Edelstahltank mit Weißwein verbindet, wird diesen Wein als »umgekippt« bezeichnen. Ihm fehlt die Erfahrung mit Reife und Entwicklung. Doch bis zum finalen Ende ist es bei diesem entspannten Veltliner aus langsamer Wildhefevergärung im alten Holzfaß mit anschließend langer Reife auf der Feinhefe noch lang hin. Während der Lugana aus technischer Schnellvergärung verglüht, kaum daß er im Glas ist, legt Kirchmayrs Alte-Point-Veltliner auch nach 18 Jahren im Glas noch zu. Ganz langsam und geduldig. Die zwei Welten des Weißweines. Schnell gegen langsam. Hochbeschleunigte Effizienz gegen Geduld und Respekt vor der Kraft der Natur. Hier zu erleben. Also rein ins Vergnügen. Ab ins Museum und der Reife und Langsamkeit im Wein nachgespürt. Limitiert.

Tipp: Am besten zum Essen. Helles Fleisch orientalisch gewürzt, Geflügel aus dem Ofen, Fisch an raffiniert würziger Sauce, Gemüse geschmort ...

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Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,4 g/l
Bewirtschaftung: Konventionell
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Urgestein | Basalt
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,25