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2019

»Autres Horizons« IGP Cevennes blanc

»Autres Horizons« IGP Cevennes blanc 

Die Rebsorte Colombard kommt aus dem französischen Südwesten. Dort produziert sie in kühl-feuchtem Atlantikklima vor allem Menge, weshalb man sie dort überwiegend zu Grundwein für die Produktion von Armagnac verarbeitet. Fehlt der Regen, liefern die Rebstöcke nur wenige Trauben mit kleinen Beeren. Bei Serge Scherrer stehen die Colombard-Reben am Fuße der südfranzösischen Cevennen auf magerem, trockenem Lehm-Kalk-Boden, der entsprechend kleine Erträge liefert. Nur 9 hl lieferte sein knapper halber Hektar im großen Jahrgang 2019. Dafür aber hat der daraus gekelterte Wein das, was angesichts von zunehmender Trockenheit und Hitze vielen Weinen fehlt: Säure.

Serges «Autres Horizons» besteht zu 70 % aus der Rebsorte Grenache blanc, der Rest ist besagter Colombard. Eine beinahe ideale Assemblage, in der die Grenache für Fülle, die Colombard für mundwässernde Frische sorgt. Die sonnenliebende Grenache sorgt für Fülle und warme gelbe Aromen, die zwischen Zitrusfrüchten und Birne changieren. Die Colombard trumpft mit knackig-frischem Mundgefühl, das den Wein zum großartigen Begleiter frischer Meeresfrüchten macht, aber auch zu kurz gegarten Gartengemüsen perfekt harmoniert.

Die Rebsorten für den «Autres Horizons» werden getrennt vinifiziert. Nach der Handlese kommen sie über Nacht in die Kühlkammer, damit die ersten Verarbeitungsschritte möglichst langsam erfolgen können, ohne Oxidation oder einen zu raschen Beginn der Gärung zu riskieren. Das Pressen der Trauben zieht sich über mehrere Stunden, was soviel Schalenkontakt des Saftes erlaubt, dass eine dezent griffige Textur im Wein entsteht. Vergoren wird dann mit den wilden Weinbergshefen bei konstant 17 Grad über zwei bis drei Wochen. Obwohl die Grenache auch die malolaktische Gärung durchläuft, besitzt der Wein am Ende einen Gesamtsäuregehalt von 4,7g/l bei einem ph von 3,1. Werte, von denen viele Winzer des Südens nur träumen können.

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»Autres Horizons« IGP Cevennes blanc 

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14,00 €
je Flasche à 0.75l / 18,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Frankreich - Languedoc
Cuvée weiß
»Agarrus« | Serge Scherrer
6er Karton
Art-Nr. FLA19452
Inhalt 0.75l
seit 2017
Bio-Kontrollstelle FR-Bio-01
Sofort versandfertig
Lieferfrist: 1-2 Tage
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Die Rebsorte Colombard kommt aus dem französischen Südwesten. Dort produziert sie in kühl-feuchtem Atlantikklima vor allem Menge, weshalb man sie dort überwiegend zu Grundwein für die Produktion von Armagnac verarbeitet. Fehlt der Regen, liefern die Rebstöcke nur wenige Trauben mit kleinen Beeren. Bei Serge Scherrer stehen die Colombard-Reben am Fuße der südfranzösischen Cevennen auf magerem, trockenem Lehm-Kalk-Boden, der entsprechend kleine Erträge liefert. Nur 9 hl lieferte sein knapper halber Hektar im großen Jahrgang 2019. Dafür aber hat der daraus gekelterte Wein das, was angesichts von zunehmender Trockenheit und Hitze vielen Weinen fehlt: Säure.

Serges «Autres Horizons» besteht zu 70 % aus der Rebsorte Grenache blanc, der Rest ist besagter Colombard. Eine beinahe ideale Assemblage, in der die Grenache für Fülle, die Colombard für mundwässernde Frische sorgt. Die sonnenliebende Grenache sorgt für Fülle und warme gelbe Aromen, die zwischen Zitrusfrüchten und Birne changieren. Die Colombard trumpft mit knackig-frischem Mundgefühl, das den Wein zum großartigen Begleiter frischer Meeresfrüchten macht, aber auch zu kurz gegarten Gartengemüsen perfekt harmoniert.

Die Rebsorten für den «Autres Horizons» werden getrennt vinifiziert. Nach der Handlese kommen sie über Nacht in die Kühlkammer, damit die ersten Verarbeitungsschritte möglichst langsam erfolgen können, ohne Oxidation oder einen zu raschen Beginn der Gärung zu riskieren. Das Pressen der Trauben zieht sich über mehrere Stunden, was soviel Schalenkontakt des Saftes erlaubt, dass eine dezent griffige Textur im Wein entsteht. Vergoren wird dann mit den wilden Weinbergshefen bei konstant 17 Grad über zwei bis drei Wochen. Obwohl die Grenache auch die malolaktische Gärung durchläuft, besitzt der Wein am Ende einen Gesamtsäuregehalt von 4,7g/l bei einem ph von 3,1. Werte, von denen viele Winzer des Südens nur träumen können.

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Deklarationen
Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,9 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 10,5 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,65
Wissenswert: Naturwein | Unfiltriert | ungeschönt | Minimal geschwefelt | Aus Umstellung

Die Rebsorte Colombard kommt aus dem französischen Südwesten. Dort produziert sie in kühl-feuchtem Atlantikklima vor allem Menge, weshalb man sie dort überwiegend zu Grundwein für die Produktion von Armagnac verarbeitet. Fehlt der Regen, liefern die Rebstöcke nur wenige Trauben mit kleinen Beeren. Bei Serge Scherrer stehen die Colombard-Reben am Fuße der südfranzösischen Cevennen auf magerem, trockenem Lehm-Kalk-Boden, der entsprechend kleine Erträge liefert. Nur 9 hl lieferte sein knapper halber Hektar im großen Jahrgang 2019. Dafür aber hat der daraus gekelterte Wein das, was angesichts von zunehmender Trockenheit und Hitze vielen Weinen fehlt: Säure.

Serges «Autres Horizons» besteht zu 70 % aus der Rebsorte Grenache blanc, der Rest ist besagter Colombard. Eine beinahe ideale Assemblage, in der die Grenache für Fülle, die Colombard für mundwässernde Frische sorgt. Die sonnenliebende Grenache sorgt für Fülle und warme gelbe Aromen, die zwischen Zitrusfrüchten und Birne changieren. Die Colombard trumpft mit knackig-frischem Mundgefühl, das den Wein zum großartigen Begleiter frischer Meeresfrüchten macht, aber auch zu kurz gegarten Gartengemüsen perfekt harmoniert.

Die Rebsorten für den «Autres Horizons» werden getrennt vinifiziert. Nach der Handlese kommen sie über Nacht in die Kühlkammer, damit die ersten Verarbeitungsschritte möglichst langsam erfolgen können, ohne Oxidation oder einen zu raschen Beginn der Gärung zu riskieren. Das Pressen der Trauben zieht sich über mehrere Stunden, was soviel Schalenkontakt des Saftes erlaubt, dass eine dezent griffige Textur im Wein entsteht. Vergoren wird dann mit den wilden Weinbergshefen bei konstant 17 Grad über zwei bis drei Wochen. Obwohl die Grenache auch die malolaktische Gärung durchläuft, besitzt der Wein am Ende einen Gesamtsäuregehalt von 4,7g/l bei einem ph von 3,1. Werte, von denen viele Winzer des Südens nur träumen können.

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Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,9 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 10,5 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,65
Wissenswert: Naturwein | Unfiltriert | ungeschönt | Minimal geschwefelt | Aus Umstellung