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Der Wein und das Holzfass. . .

Der Wein und das Holzfass. . .

Mehr Wein als Holz . . .

Jahrzehnte lang prägten ausgiebige Fassholz-Exzesse den Wein. Viele Winzer widmeten in den achtziger und neunziger Jahren den Herstellern der kleinen Holzfässer mehr Aufmerksamkeit als den Reben draußen in ihren Weinbergen. Entsprechend stark prägte das Holz ihrer Fässer den Charakter ihrer Weine. Viele Weine waren in Duft und Geschmack mehr Holz als Wein.

Heute präsentiert sich, zumindest in der Spitzengruppe der Winzerschaft, der Einfluß neuer Holzfässer auf Geschmack und Charakter ihrer Weine nicht nur erheblich reduziert, sondern ganz anders als noch vor wenigen Jahren.heute sucht man aber vor allem im Spitzenweinbau die Authentizität der Herkunft in den Weinen zu verstärken, statt sie durch Holzmaskerade vordergründig populistisch wirken zu lassen. . Geschmack ist sich immer schneller wechselnden Moden unterworfen. Die stark vom Holzeinfluß geprägten Weine Spaniens und Australiens z. B. haben zwar noch immer ihre Fans,

Dazu verwendet man Fässer heute über mehrere Jahre oder hat bewußt auf größere Faßgebinde als Barriques (Demi muids oder größer) umgestellt, um den Weinen den physikalisch positiven Einfluß des Holzes zu genehmigen, sie aber geschmacklich nicht durch neues Holz zu stören.
Es gibt Weine und Rebsorten, die vom Ausbau im neuen Holzfaß enorm profitieren; man denke an hochwertigen Pinot Noir, der auf sensibel praktizierten Ausbau in neuem Holz wie keine andere Rebsorte positiv reagiert; man denke an Merlot und Cabernet Franc oder Sauvignon, an Tannat und Malbec, an Chardonnay oder Weißburgunder. 
Gestern wie heute erkennt man den Ausbau im neuen Holzfaß an den charakteristischen Röstaromen im Duft, die an Kaffee, Nougat und Schokolade erinnern. Sie werden heute aber von Spitzenwinzern sensibel und oft sogar balsamisch wertvoll in den Weincharakter eingebunden, und um das traditionelle große Holzfaß kommt der Spitzenweinbau zunehmend nicht mehr umhin. Back to the roots – immer mehr Winzer stellen vom schnellen anonymen Edelstahltank auf das langsame große Holzfaß um.

21,00 €
0.75l 
12,90 €
0.75l 
2015
Pinot Noir »The Vineyard«
Beaux Frères
109,00 €
0.75l 
74,90 €
0.75l 
2014
Pinot Noir »La Côte«
Domaine de la Côte
89,90 €
0.75l 
2014
Pinot Noir »Bloom´s Field«
Domaine de la Côte
69,90 €
0.75l 
2014
Pinot Noir »Memorius«
Domaine de la Côte
58,00 €
0.75l 
2014
Pinot Noir »Santa Rita Hills«
Domaine de la Côte
48,00 €
0.75l 
2015
Chardonnay »Tiglat«
Weinbau Velich
48,00 €
0.75l 
2015
Chardonnay »Darscho«
Weinbau Velich
28,00 €
0.75l 
24,80 €
0.75l 
42,00 €
0.75l 
2016
Mâcon-Cruzille »Beaumont«
Guillot-Broux
24,00 €
0.75l 
15,90 €
0.75l 
21,00 €
0.75l 
2016
Dão Branco »M.O.B.«
MOB Moreira, Olazabal, Borges. Lda
16,00 €
0.75l 
32,00 €
0.75l 
13,00 €
0.75l 
2016
»Po de Poeira« Douro Branco (weiß)
Poeira (Jorge Moreira)
16,00 €
0.75l 
2016
Mâcon »Les Combettes«
Guillot-Broux
24,00 €
0.75l 
22,00 €
0.75l 
21,00 €
0.75l 
2016
Weisswein »Cuvée GeorG«
Thomas Seeger
16,90 €
0.75l 
2016
Chardonnay »S«
Thomas Seeger
28,00 €
0.75l 
2014
Chardonnay »Ilbesheim«
Sven Leiner
19,80 €
0.75l 
2015
Riesling »KO 500« (K&U)
von Winning
29,90 €
0.75l 
2014
Cabernet Sauvignon »Counterpoint«
Laurel Glen Vineyard
42,00 €
0.75l 
21,00 €
0.75l 
22,00 €
0.75l 
59,90 €
0.75l 
2016
Weißburgunder »AS« QbA
Thomas Seeger
15,80 €
0.75l 
2016
Pinot Noir »Sans Soufre«
Kutch Wines
39,00 €
0.75l 
9,80 €
0.75l 
12,90 €
0.75l 
9,90 €
0.75l 
59,90 €
0.75l