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2015

Riesling »KO 500« (K&U)

Riesling »KO 500« (K&U)  

In der Pfalz sind 2015 die Kalklagen besonders gut gelungen. Bei Stephan Attmann stand ein Kalkofen-500l-Faß, das nur langsam vor sich hingor, uns aber besonders gut gefiel. Wir kauften es unter der Maßgabe, es weder anzurühren, noch in die Gärung einzugreifen, und ließen es nach der Gärung, die nach fast einem Jahr bei 5 g Restzucker zum Ende kam, nach unseren Vorgaben ausbauen und füllen.

Winzer mögen keine Langgärer. Winzer wollen Kontrolle über ihre Weine. Wir mögen Langgärer, repräsentieren sie doch den Charakter der Vergangenheit und der Zeit im Wein. Unser »Kalkofen« präsentiert sich signifikant anders als die kontrolliert vergorene Version des Weingutes. Keine Frucht, leise und würzig, weniger sauber und rein als vielschichtig, weil unser Faß warm vergor. Im Mund weich und füllig, ungewohnt für von Winning, und von einer trotz biologischen Säureabbaus pikant frischen Säure über die Zunge gezogen, die mit der kalkigen Konstitution bestens harmoniert. Unser Kalkofen hält mit dem Kalk des Bodens, von dem er stammt, nicht hinter den Berg. Matt und dicht steht er in prägnanter Spur auf der Zunge, umhüllt von der dichten Substanz würziger Aromen, getrocknete Sommerkräuter, Pfirsich, Ananas, reife Birne, Vanille. Verhalten, subtil und leise, im Mundgefühl aber prächtig, dicht, enorm komplex und mächtig präsent. Ein einmaliger Kalkofen, den wir als GG nicht so nennen dürfen. Wir haben ihn »KO 500« getauft und zu einer Sonderedition gemacht, die ganz langsam über Jahrzehnte reifen dürfte.

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Riesling »KO 500« (K&U)  

Availability: In stock.

29,90 €
je Flasche à 0.75l / 39,87 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Pfalz
Riesling
Weingut von Winning
6er Karton
Art-Nr. DPW15901
Inhalt 0.75l
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

In der Pfalz sind 2015 die Kalklagen besonders gut gelungen. Bei Stephan Attmann stand ein Kalkofen-500l-Faß, das nur langsam vor sich hingor, uns aber besonders gut gefiel. Wir kauften es unter der Maßgabe, es weder anzurühren, noch in die Gärung einzugreifen, und ließen es nach der Gärung, die nach fast einem Jahr bei 5 g Restzucker zum Ende kam, nach unseren Vorgaben ausbauen und füllen.

Winzer mögen keine Langgärer. Winzer wollen Kontrolle über ihre Weine. Wir mögen Langgärer, repräsentieren sie doch den Charakter der Vergangenheit und der Zeit im Wein. Unser »Kalkofen« präsentiert sich signifikant anders als die kontrolliert vergorene Version des Weingutes. Keine Frucht, leise und würzig, weniger sauber und rein als vielschichtig, weil unser Faß warm vergor. Im Mund weich und füllig, ungewohnt für von Winning, und von einer trotz biologischen Säureabbaus pikant frischen Säure über die Zunge gezogen, die mit der kalkigen Konstitution bestens harmoniert. Unser Kalkofen hält mit dem Kalk des Bodens, von dem er stammt, nicht hinter den Berg. Matt und dicht steht er in prägnanter Spur auf der Zunge, umhüllt von der dichten Substanz würziger Aromen, getrocknete Sommerkräuter, Pfirsich, Ananas, reife Birne, Vanille. Verhalten, subtil und leise, im Mundgefühl aber prächtig, dicht, enorm komplex und mächtig präsent. Ein einmaliger Kalkofen, den wir als GG nicht so nennen dürfen. Wir haben ihn »KO 500« getauft und zu einer Sonderedition gemacht, die ganz langsam über Jahrzehnte reifen dürfte.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 5,2 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Kalkmergel
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,29
Wissenswert: Minimalistisch ausgebaut. Langgärer aus dem Holzfaß.

In der Pfalz sind 2015 die Kalklagen besonders gut gelungen. Bei Stephan Attmann stand ein Kalkofen-500l-Faß, das nur langsam vor sich hingor, uns aber besonders gut gefiel. Wir kauften es unter der Maßgabe, es weder anzurühren, noch in die Gärung einzugreifen, und ließen es nach der Gärung, die nach fast einem Jahr bei 5 g Restzucker zum Ende kam, nach unseren Vorgaben ausbauen und füllen.

Winzer mögen keine Langgärer. Winzer wollen Kontrolle über ihre Weine. Wir mögen Langgärer, repräsentieren sie doch den Charakter der Vergangenheit und der Zeit im Wein. Unser »Kalkofen« präsentiert sich signifikant anders als die kontrolliert vergorene Version des Weingutes. Keine Frucht, leise und würzig, weniger sauber und rein als vielschichtig, weil unser Faß warm vergor. Im Mund weich und füllig, ungewohnt für von Winning, und von einer trotz biologischen Säureabbaus pikant frischen Säure über die Zunge gezogen, die mit der kalkigen Konstitution bestens harmoniert. Unser Kalkofen hält mit dem Kalk des Bodens, von dem er stammt, nicht hinter den Berg. Matt und dicht steht er in prägnanter Spur auf der Zunge, umhüllt von der dichten Substanz würziger Aromen, getrocknete Sommerkräuter, Pfirsich, Ananas, reife Birne, Vanille. Verhalten, subtil und leise, im Mundgefühl aber prächtig, dicht, enorm komplex und mächtig präsent. Ein einmaliger Kalkofen, den wir als GG nicht so nennen dürfen. Wir haben ihn »KO 500« getauft und zu einer Sonderedition gemacht, die ganz langsam über Jahrzehnte reifen dürfte.

Mehr...
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 5,2 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Kalkmergel
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,29
Wissenswert: Minimalistisch ausgebaut. Langgärer aus dem Holzfaß.