You're currently on:

1988

SOLIST Grüner Veltliner »Alte Point«

SOLIST Grüner Veltliner »Alte Point«  

32 Jahre alter Weißwein. Grüner Veltliner aus der Wachau. Von einer der größten Lagen in Mautern. Tiefgründiger, vom Löss geprägter Boden mit ausdrucksstarken, lagerfähigen Weinen. Das Weingut Kirchmayr im Mostviertel vergärt seit 1982 in traditionellen Holzfässern spontan. Die absolute Ausnahme in Österreich, wo Wein hochbeschleunigt fruchtig und schnell zu trinken (»der Heurige«) sein muß. Bei Kirchmayrs hat Wein viel Zeit bekommen. Zeit im Faß, Zeit auf der Flasche für großen, entwicklungsfähigen Veltliner. Eine Rebsorte, die, wenn so schonend und langsam ausgebaut wie bei Kirchmayrs, mühelos über dreißig und mehr Jahre reifen kann. Reifer Weißwein? Ein Nischen-Thema in Zeiten, in denen Wein effizient schnell sein muß, weil er schnell getrunken wird. Auch im Wein wird blind der Jugend gehuldigt. Mit der Folge, daß kaum noch jemand Erfahrung mit reifem Weißwein hat. Kaum paßt sein Aroma nicht in das angetrunken schnelle Schema, wird er als »umgekippt« abgetan.

Hier souverän gereifter Veltliner der Lage »Alte Point«. 1988. Ein klassisches Jahr aus der Vor-Klimawandel-Zeit. Kühl, lange Reifeperiode, lange Hängezeit am Stock, ein großer, klassischer Jahrgang mit extrem langlebigen Weinen. Im Holzfaß spontan vergoren und ein Jahr auf der Vollhefe gereift. Damals die absolute Ausnahme. Trocken. Duftet nach Gemäldewachs, nach frisch gewachstem Treppenhaus und alten Möbeln. Reizvoll anders als gewohnt. Im Mund überraschend frisch, saftig, natürlich reif, aber nicht »umgekippt«, sondern in Ehren gereift, natürlich oxidiert, ohne technisch »oxidiert« zu sein, also nach Madeira oder Liebstöckel zu riechen. Lebendige Säure, weiche Fülle, kernige Substanz. Noch voll da. Das Erlebnis reifen Weißweines, der besser, weil konstanter und länger reifen kann als Rotwein, der technisch zerfällt, wenn die Gerbstoffe buchstäblich zerbrechen. Hier der Beweis. Die Zeit im Wein als eindrucksvolles Erlebnis. Zu einem Preis, der nur möglich ist, weil Familie Kirchmayr den Nachlaß auflösen mußte. Nur limitiert verfügbar.

Mehr...

Senden Sie Ihren Freunden eine Empfehlung zu diesem Produkt per E-Mail.

Absender:

Empfänger:

SOLIST Grüner Veltliner »Alte Point«  

Availability: In stock.

29,00 €
je Flasche à 0.75l / 38,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Österreich - Niederösterreich
Riesling
Wein- und Sektkellerei Kirchmayr
6er Karton
Art-Nr. OSW88201
Inhalt 0.75l
Sofort versandfertig
Lieferfrist: 1-2 Tage
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

32 Jahre alter Weißwein. Grüner Veltliner aus der Wachau. Von einer der größten Lagen in Mautern. Tiefgründiger, vom Löss geprägter Boden mit ausdrucksstarken, lagerfähigen Weinen. Das Weingut Kirchmayr im Mostviertel vergärt seit 1982 in traditionellen Holzfässern spontan. Die absolute Ausnahme in Österreich, wo Wein hochbeschleunigt fruchtig und schnell zu trinken (»der Heurige«) sein muß. Bei Kirchmayrs hat Wein viel Zeit bekommen. Zeit im Faß, Zeit auf der Flasche für großen, entwicklungsfähigen Veltliner. Eine Rebsorte, die, wenn so schonend und langsam ausgebaut wie bei Kirchmayrs, mühelos über dreißig und mehr Jahre reifen kann. Reifer Weißwein? Ein Nischen-Thema in Zeiten, in denen Wein effizient schnell sein muß, weil er schnell getrunken wird. Auch im Wein wird blind der Jugend gehuldigt. Mit der Folge, daß kaum noch jemand Erfahrung mit reifem Weißwein hat. Kaum paßt sein Aroma nicht in das angetrunken schnelle Schema, wird er als »umgekippt« abgetan.

Hier souverän gereifter Veltliner der Lage »Alte Point«. 1988. Ein klassisches Jahr aus der Vor-Klimawandel-Zeit. Kühl, lange Reifeperiode, lange Hängezeit am Stock, ein großer, klassischer Jahrgang mit extrem langlebigen Weinen. Im Holzfaß spontan vergoren und ein Jahr auf der Vollhefe gereift. Damals die absolute Ausnahme. Trocken. Duftet nach Gemäldewachs, nach frisch gewachstem Treppenhaus und alten Möbeln. Reizvoll anders als gewohnt. Im Mund überraschend frisch, saftig, natürlich reif, aber nicht »umgekippt«, sondern in Ehren gereift, natürlich oxidiert, ohne technisch »oxidiert« zu sein, also nach Madeira oder Liebstöckel zu riechen. Lebendige Säure, weiche Fülle, kernige Substanz. Noch voll da. Das Erlebnis reifen Weißweines, der besser, weil konstanter und länger reifen kann als Rotwein, der technisch zerfällt, wenn die Gerbstoffe buchstäblich zerbrechen. Hier der Beweis. Die Zeit im Wein als eindrucksvolles Erlebnis. Zu einem Preis, der nur möglich ist, weil Familie Kirchmayr den Nachlaß auflösen mußte. Nur limitiert verfügbar.

Mehr...
Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 25 g/l
Bewirtschaftung: Konventionell
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Urgestein | Basalt
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,4
Kellerbehandlung: Filtration
Wissenswert: halbtrocken

32 Jahre alter Weißwein. Grüner Veltliner aus der Wachau. Von einer der größten Lagen in Mautern. Tiefgründiger, vom Löss geprägter Boden mit ausdrucksstarken, lagerfähigen Weinen. Das Weingut Kirchmayr im Mostviertel vergärt seit 1982 in traditionellen Holzfässern spontan. Die absolute Ausnahme in Österreich, wo Wein hochbeschleunigt fruchtig und schnell zu trinken (»der Heurige«) sein muß. Bei Kirchmayrs hat Wein viel Zeit bekommen. Zeit im Faß, Zeit auf der Flasche für großen, entwicklungsfähigen Veltliner. Eine Rebsorte, die, wenn so schonend und langsam ausgebaut wie bei Kirchmayrs, mühelos über dreißig und mehr Jahre reifen kann. Reifer Weißwein? Ein Nischen-Thema in Zeiten, in denen Wein effizient schnell sein muß, weil er schnell getrunken wird. Auch im Wein wird blind der Jugend gehuldigt. Mit der Folge, daß kaum noch jemand Erfahrung mit reifem Weißwein hat. Kaum paßt sein Aroma nicht in das angetrunken schnelle Schema, wird er als »umgekippt« abgetan.

Hier souverän gereifter Veltliner der Lage »Alte Point«. 1988. Ein klassisches Jahr aus der Vor-Klimawandel-Zeit. Kühl, lange Reifeperiode, lange Hängezeit am Stock, ein großer, klassischer Jahrgang mit extrem langlebigen Weinen. Im Holzfaß spontan vergoren und ein Jahr auf der Vollhefe gereift. Damals die absolute Ausnahme. Trocken. Duftet nach Gemäldewachs, nach frisch gewachstem Treppenhaus und alten Möbeln. Reizvoll anders als gewohnt. Im Mund überraschend frisch, saftig, natürlich reif, aber nicht »umgekippt«, sondern in Ehren gereift, natürlich oxidiert, ohne technisch »oxidiert« zu sein, also nach Madeira oder Liebstöckel zu riechen. Lebendige Säure, weiche Fülle, kernige Substanz. Noch voll da. Das Erlebnis reifen Weißweines, der besser, weil konstanter und länger reifen kann als Rotwein, der technisch zerfällt, wenn die Gerbstoffe buchstäblich zerbrechen. Hier der Beweis. Die Zeit im Wein als eindrucksvolles Erlebnis. Zu einem Preis, der nur möglich ist, weil Familie Kirchmayr den Nachlaß auflösen mußte. Nur limitiert verfügbar.

Mehr...
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 25 g/l
Bewirtschaftung: Konventionell
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Urgestein | Basalt
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,4
Kellerbehandlung: Filtration
Wissenswert: halbtrocken