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2017

Sylvaner »Creutz« *** (Ur-Silvaner)

Sylvaner »Creutz« *** (Ur-Silvaner) 

Atemberaubender Sylvaner. Sensorisch läßt sich dieser Ur-Silvaner (deshalb »Sylvaner« in alter Schreibweise) nur unzulänglich beschreiben. Cremig gelb fließt er über die Zunge. Bissig greift er zu, wirkt griffig und steinig bis unter den Scheitel. Die wurzelechten Rebstöcke konnte Ulli Luckert in letzter Minute vor der Vernichtung retten. Wie sich später herausstellt, stammen sie aus den 1870er Jahren. 140 Jahre alte Reben. Ein Wunder der Natur.

2017 entwickelt Luckerts »Creutz« Dichte und Tiefe so präsent wie nie. Der Wein setzt Gespür für Größe voraus, sonst wird man ihn nicht verstehen. Er fordert Sentiment, Erfahrung und Können in der Sensorik, denn er tut tatsächlich fast weh als physisches Erlebnis auf der Zunge. Mit gewohnter fränkischer Silvaner-Vorstellung hat dieser Sylvaner nichts zu tun. Er spielt in seiner eigenen Liga. Füllt den Mund leise und distinguiert, fast schwebend gleitet er über die Zunge, um sich dann mächtig griffig und dicht in der Substanz am Gaumen Nachdruck zu verschaffen. Physisch spürbar, kalkig herb und steinig rau in tragendem Phenolgerüst, abweisend und streng, würzig wild und in seiner Größe durchaus anstrengend. Aufgewachsen in einem Tonneau, einem 600 l-Holzfass, von dem man außer der saftigen Struktur durch das Hefelager nichts bemerkt. Sylvaner mit dem Zeug zur Legende. Setzt aber nur Sentimente frei, wenn man über entsprechende Empathie verfügt. Nur dann kann er zum Sprachrohr seiner Geschichte werden, zum Blick ins Innerste, zur Faszination der Zeit im Wein. Tiefe. Größe. Historisches Weinerleben.

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Sylvaner »Creutz« *** (Ur-Silvaner) 

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je Flasche à 0.75l / 133,33 €/L
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Deutschland - Franken
Silvaner
Zehnthof Luckert
6er Karton
Art-Nr. DFW17150
Inhalt 0.75l
seit 1985
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-039
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Atemberaubender Sylvaner. Sensorisch läßt sich dieser Ur-Silvaner (deshalb »Sylvaner« in alter Schreibweise) nur unzulänglich beschreiben. Cremig gelb fließt er über die Zunge. Bissig greift er zu, wirkt griffig und steinig bis unter den Scheitel. Die wurzelechten Rebstöcke konnte Ulli Luckert in letzter Minute vor der Vernichtung retten. Wie sich später herausstellt, stammen sie aus den 1870er Jahren. 140 Jahre alte Reben. Ein Wunder der Natur.

2017 entwickelt Luckerts »Creutz« Dichte und Tiefe so präsent wie nie. Der Wein setzt Gespür für Größe voraus, sonst wird man ihn nicht verstehen. Er fordert Sentiment, Erfahrung und Können in der Sensorik, denn er tut tatsächlich fast weh als physisches Erlebnis auf der Zunge. Mit gewohnter fränkischer Silvaner-Vorstellung hat dieser Sylvaner nichts zu tun. Er spielt in seiner eigenen Liga. Füllt den Mund leise und distinguiert, fast schwebend gleitet er über die Zunge, um sich dann mächtig griffig und dicht in der Substanz am Gaumen Nachdruck zu verschaffen. Physisch spürbar, kalkig herb und steinig rau in tragendem Phenolgerüst, abweisend und streng, würzig wild und in seiner Größe durchaus anstrengend. Aufgewachsen in einem Tonneau, einem 600 l-Holzfass, von dem man außer der saftigen Struktur durch das Hefelager nichts bemerkt. Sylvaner mit dem Zeug zur Legende. Setzt aber nur Sentimente frei, wenn man über entsprechende Empathie verfügt. Nur dann kann er zum Sprachrohr seiner Geschichte werden, zum Blick ins Innerste, zur Faszination der Zeit im Wein. Tiefe. Größe. Historisches Weinerleben.

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Deklarationen
Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,1 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 17 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3,14
Kellerbehandlung: Filtriert
Wissenswert: Silvaner von den ältesten Reben Frankens. Extrem limitiert.

Atemberaubender Sylvaner. Sensorisch läßt sich dieser Ur-Silvaner (deshalb »Sylvaner« in alter Schreibweise) nur unzulänglich beschreiben. Cremig gelb fließt er über die Zunge. Bissig greift er zu, wirkt griffig und steinig bis unter den Scheitel. Die wurzelechten Rebstöcke konnte Ulli Luckert in letzter Minute vor der Vernichtung retten. Wie sich später herausstellt, stammen sie aus den 1870er Jahren. 140 Jahre alte Reben. Ein Wunder der Natur.

2017 entwickelt Luckerts »Creutz« Dichte und Tiefe so präsent wie nie. Der Wein setzt Gespür für Größe voraus, sonst wird man ihn nicht verstehen. Er fordert Sentiment, Erfahrung und Können in der Sensorik, denn er tut tatsächlich fast weh als physisches Erlebnis auf der Zunge. Mit gewohnter fränkischer Silvaner-Vorstellung hat dieser Sylvaner nichts zu tun. Er spielt in seiner eigenen Liga. Füllt den Mund leise und distinguiert, fast schwebend gleitet er über die Zunge, um sich dann mächtig griffig und dicht in der Substanz am Gaumen Nachdruck zu verschaffen. Physisch spürbar, kalkig herb und steinig rau in tragendem Phenolgerüst, abweisend und streng, würzig wild und in seiner Größe durchaus anstrengend. Aufgewachsen in einem Tonneau, einem 600 l-Holzfass, von dem man außer der saftigen Struktur durch das Hefelager nichts bemerkt. Sylvaner mit dem Zeug zur Legende. Setzt aber nur Sentimente frei, wenn man über entsprechende Empathie verfügt. Nur dann kann er zum Sprachrohr seiner Geschichte werden, zum Blick ins Innerste, zur Faszination der Zeit im Wein. Tiefe. Größe. Historisches Weinerleben.

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Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,1 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 17 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Schraubverschluß
pH-Wert: 3,14
Kellerbehandlung: Filtriert
Wissenswert: Silvaner von den ältesten Reben Frankens. Extrem limitiert.