2021

Silvaner »Augustbaum«

2021 war nicht nur in Franken ein schwieriger Jahrgang. Wenn er aus den Kellern verschwunden ist, werden viele Winzer hierzulande drei Kreuze machen. Es mußte schon im Weinberg penibel Fäulnis ausgelesen werden. Wer das nicht konnte, weil er z. B. mit dem Vollernter lesen mußte, mußte die Moste im Keller scharf vorklären und schönen. Entsprechend »ausgezogen« leere Weine sind die Folge, durchzogen von einer stets straffen, unreif wirkenden Säure, die sich nicht in die Struktur der Weine integrieren wollte.

Ausnahmen dieser Regel gibt es, aber sie sind dünn gesät. Östreichers Augustbaum des Jahrgangs 2021 macht die Probleme des Jahrgangs (fast) vergessen. Die kleine Betriebsgröße, die vielen bewährten Erntehelfer aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und Richards souveräne Arbeit im Keller brachten einen saftig fleischigen Silvaner hervor, den vom Vorgänger und vom Nachfolger nur eine etwas kantiger agierende Säure im Rückgrat unterscheidet. Im Duft ähnlich tiefgründig würzig, im Mundgefühl wie immer fränkisch spröde in der Ausstrahlung, mineralisch geprägt, dezent salzig in der Wirkung, absolut trocken und im muskulösen Spiel der sehnigen Kraftentfaltung immer irgendwie an Burgund erinnernd. Silvaner kann so spannend sein! Hier agil und druckvoll im Rückgrat und lebendig am Gaumen, aber nicht so souverän in sich ruhend und entspannt wirkend wie der große Jahrgang 2022. Das merkt man aber nur im direkten Vergleich und insofern gehört dieser Wein zu den Stars dieses Jahrgangs in Franken. Ein Jahrgang, der einmal mehr beweist, daß es mehr schlechte Winzer als schlechte Jahrgänge gibt. Richard Östreicher allerdings hat ihn souverän gemeistert!

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Abbildung ist beispielhaft.

2021 war nicht nur in Franken ein schwieriger Jahrgang. Wenn er aus den Kellern verschwunden ist, werden viele Winzer hierzulande drei Kreuze machen. Es mußte schon im Weinberg penibel Fäulnis ausgelesen werden. Wer das nicht konnte, weil er z. B. mit dem Vollernter lesen mußte, mußte die Moste im Keller scharf vorklären und schönen. Entsprechend »ausgezogen« leere Weine sind die Folge, durchzogen von einer stets straffen, unreif wirkenden Säure, die sich nicht in die Struktur der Weine integrieren wollte.

Ausnahmen dieser Regel gibt es, aber sie sind dünn gesät. Östreichers Augustbaum des Jahrgangs 2021 macht die Probleme des Jahrgangs (fast) vergessen. Die kleine Betriebsgröße, die vielen bewährten Erntehelfer aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und Richards souveräne Arbeit im Keller brachten einen saftig fleischigen Silvaner hervor, den vom Vorgänger und vom Nachfolger nur eine etwas kantiger agierende Säure im Rückgrat unterscheidet. Im Duft ähnlich tiefgründig würzig, im Mundgefühl wie immer fränkisch spröde in der Ausstrahlung, mineralisch geprägt, dezent salzig in der Wirkung, absolut trocken und im muskulösen Spiel der sehnigen Kraftentfaltung immer irgendwie an Burgund erinnernd. Silvaner kann so spannend sein! Hier agil und druckvoll im Rückgrat und lebendig am Gaumen, aber nicht so souverän in sich ruhend und entspannt wirkend wie der große Jahrgang 2022. Das merkt man aber nur im direkten Vergleich und insofern gehört dieser Wein zu den Stars dieses Jahrgangs in Franken. Ein Jahrgang, der einmal mehr beweist, daß es mehr schlechte Winzer als schlechte Jahrgänge gibt. Richard Östreicher allerdings hat ihn souverän gemeistert!

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