2021

Sauvignon blanc »Quatre Mains«

Ein außergewöhnlicher Sauvignon Blanc, wie man ihn garantiert noch nie im Glas gehabt hat. Ein gänzlich anderer, archaischer Typus von Sauvignon Blanc, der von uralten Reben stammt, die sogar Rebzüchter aus Bordeaux anlocken, weil auch sie diesen alten Klon nicht kennen, es gibt ihn wohl nirgendwo sonst mehr in Frankreich. 

Die alten Reben, die Winzer Damien Delecheneau auf seinem väterlichen Weingut La Grange Tiphaine vorfand, als er den Betrieb übernahm, sollten ob ihrer geringen Erträge und ihrer traditionellen Buschrebenerziehung, die mühsam von Hand zu bearbeiten ist, gerodet werden. Im letzten Augenblick beschloß er, noch einmal einen Wein davon zu keltern. Als der Saft aus der Kelter ran, war für ihn blitzschnell klar, daß es hier um ein besonderes Kleinod ging. Er ließ die alten Reben genetisch untersuchen. Es stellte sich heraus, daß es sich um Sauvignon Blanc handelt, und weil schon ihr Most so anders roch, als er es von der Rebsorte gewohnt war, und ihr Wein sich eindrucksvoll komplex, dicht und ungewöhnlich »anders« präsentierte, hegt und pflegt er seine alten Reben seitdem mit großem händischen Aufwand. Ihren streng limitierten Wein muß Damien zuteilen, weil die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt (wir müssen um jede Flasche kämpfen). Ihn schmückt ein Etikett, das er der traditionellen Wuchsform der alten Reben widmet, die wie vier Hände, »quatre mains«, aussehen. Damien und Coralie Delecheneaus Sauvignon Blanc »Quatre Mains« wurde zum Star der Bio-Szene an der Loire, den man auf den Weinkarten ambitionierter Restaurants in aller Welt findet.

Tatsächlich macht der Wein seine alten Rebstöcke riech- und schmeckbar. Messerscharf »anders« wirkt er in Duft und Geschmack, nicht duftig, wie man es von der Rebsorte gewohnt ist, sondern tiefgründig würzig und fordernd mineralisch füllt er den Mund aus. Dicht in der Wirkung, macht er seine phenolische Substanz, die an Gerbstoffe erinnert, physisch fühlbar. Pikant würzig, also ohne jede Frucht, prägt ihn die steinige Herkunft seiner Feuersteinböden, wie sie für die Touraine im Tal der Loire typisch sind. Seinen Ausbau in gebrauchten Barriques gibt er ebensowenig zu erkennen, wie seine spontane Vergärung. Zu sehr dominiert sein genetisches Material über die Weinbereitung, prägt Qualität, Struktur und Mundgefühl mehr als alles andere. 

Erwarten Sie also nicht das Übliche von diesem Sauvignon Blanc, der aus einer anderen Zeit stammt. Sie würden enttäuscht. Wer aber offen und neugierig den Einfluß der Genetik auf den Charakter einer Rebsorte  erleben will, der wird seine Freude mit diesem Wein haben.

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seit 2010

Abbildung ist beispielhaft.

Ein außergewöhnlicher Sauvignon Blanc, wie man ihn garantiert noch nie im Glas gehabt hat. Ein gänzlich anderer, archaischer Typus von Sauvignon Blanc, der von uralten Reben stammt, die sogar Rebzüchter aus Bordeaux anlocken, weil auch sie diesen alten Klon nicht kennen, es gibt ihn wohl nirgendwo sonst mehr in Frankreich. 

Die alten Reben, die Winzer Damien Delecheneau auf seinem väterlichen Weingut La Grange Tiphaine vorfand, als er den Betrieb übernahm, sollten ob ihrer geringen Erträge und ihrer traditionellen Buschrebenerziehung, die mühsam von Hand zu bearbeiten ist, gerodet werden. Im letzten Augenblick beschloß er, noch einmal einen Wein davon zu keltern. Als der Saft aus der Kelter ran, war für ihn blitzschnell klar, daß es hier um ein besonderes Kleinod ging. Er ließ die alten Reben genetisch untersuchen. Es stellte sich heraus, daß es sich um Sauvignon Blanc handelt, und weil schon ihr Most so anders roch, als er es von der Rebsorte gewohnt war, und ihr Wein sich eindrucksvoll komplex, dicht und ungewöhnlich »anders« präsentierte, hegt und pflegt er seine alten Reben seitdem mit großem händischen Aufwand. Ihren streng limitierten Wein muß Damien zuteilen, weil die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt (wir müssen um jede Flasche kämpfen). Ihn schmückt ein Etikett, das er der traditionellen Wuchsform der alten Reben widmet, die wie vier Hände, »quatre mains«, aussehen. Damien und Coralie Delecheneaus Sauvignon Blanc »Quatre Mains« wurde zum Star der Bio-Szene an der Loire, den man auf den Weinkarten ambitionierter Restaurants in aller Welt findet.

Tatsächlich macht der Wein seine alten Rebstöcke riech- und schmeckbar. Messerscharf »anders« wirkt er in Duft und Geschmack, nicht duftig, wie man es von der Rebsorte gewohnt ist, sondern tiefgründig würzig und fordernd mineralisch füllt er den Mund aus. Dicht in der Wirkung, macht er seine phenolische Substanz, die an Gerbstoffe erinnert, physisch fühlbar. Pikant würzig, also ohne jede Frucht, prägt ihn die steinige Herkunft seiner Feuersteinböden, wie sie für die Touraine im Tal der Loire typisch sind. Seinen Ausbau in gebrauchten Barriques gibt er ebensowenig zu erkennen, wie seine spontane Vergärung. Zu sehr dominiert sein genetisches Material über die Weinbereitung, prägt Qualität, Struktur und Mundgefühl mehr als alles andere. 

Erwarten Sie also nicht das Übliche von diesem Sauvignon Blanc, der aus einer anderen Zeit stammt. Sie würden enttäuscht. Wer aber offen und neugierig den Einfluß der Genetik auf den Charakter einer Rebsorte  erleben will, der wird seine Freude mit diesem Wein haben.

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