2018

Riesling »Trittenheimer Apotheke« Spätlese

Die gute alte Spätlese. Fast schon vergessene, einstmals hochangesehene Prädikatsstufe, dann kaputtgemacht und nie wieder zu wirklich alter Größe belebt. Hier aber macht sie ihrem Namen alle Ehre. Hier wurden die Trauben so spät gelesen, daß sie sehr viel reifer in die Kelter kamen als für den ebenfalls restsüßen Kabinett. Während der Most für den Kabinett in der Gärung gestoppt wurde, um süß zu bleiben, waren hier die Trauben durch die späte Lese so süß, daß die natürliche Gärung auf der wilden Hefe von alleine aufhörte. Durchgoren, aber süß geblieben. Eine echte Spätlese.

2018 war kein leichtes Jahr für die deutschen Winzer. Doch bei Clüsseraths mündet die Arbeit des Jahres in einer Spätlese filigraner Eleganz und Schönheit, wie sie nur an der Mosel entstehen kann. In der Säure weich, aber ultrapräzise. Das schaffen in dem Jahrgang nur wenige so überzeugend. Perfekt ausgeglichenes Süß-Säurespiel bei nur 8,5 Vol.% Alkohol. Grandios. Tiefgründig steinig und durch das lange Hefelager natürlich reduktiv im Bukett, floral und salzig wirkend, würzig an Süßholz erinnernd. Im Mund durchaus süß im Spiel, am Gaumen dann aber druckvoll kräuterwürzig und saftig im Nachklang. Schlank beginnt der Wein im Mundgefühl, dann macht er sich rasant präzise fokussiert ans Werk, strahlt auf der Zunge, dicht und elegant zupackend in einem Hauch frischer Minze, der Hitze und Trockenheit des Jahrgangs vergessen macht. Eine altmodisch bereitete, sich wohltuend anfühlende Spätlese, die das Potential zu vielversprechender Entwicklung hat; Clüsseraths empfehlen sie erst in acht bis in zehn Jahren als Speisenbegleiter einzusetzen. .

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Art.-Nr.: DMW18311
Inhalt: 0.75l
seit 1990

Abbildung ist beispielhaft.

Die gute alte Spätlese. Fast schon vergessene, einstmals hochangesehene Prädikatsstufe, dann kaputtgemacht und nie wieder zu wirklich alter Größe belebt. Hier aber macht sie ihrem Namen alle Ehre. Hier wurden die Trauben so spät gelesen, daß sie sehr viel reifer in die Kelter kamen als für den ebenfalls restsüßen Kabinett. Während der Most für den Kabinett in der Gärung gestoppt wurde, um süß zu bleiben, waren hier die Trauben durch die späte Lese so süß, daß die natürliche Gärung auf der wilden Hefe von alleine aufhörte. Durchgoren, aber süß geblieben. Eine echte Spätlese.

2018 war kein leichtes Jahr für die deutschen Winzer. Doch bei Clüsseraths mündet die Arbeit des Jahres in einer Spätlese filigraner Eleganz und Schönheit, wie sie nur an der Mosel entstehen kann. In der Säure weich, aber ultrapräzise. Das schaffen in dem Jahrgang nur wenige so überzeugend. Perfekt ausgeglichenes Süß-Säurespiel bei nur 8,5 Vol.% Alkohol. Grandios. Tiefgründig steinig und durch das lange Hefelager natürlich reduktiv im Bukett, floral und salzig wirkend, würzig an Süßholz erinnernd. Im Mund durchaus süß im Spiel, am Gaumen dann aber druckvoll kräuterwürzig und saftig im Nachklang. Schlank beginnt der Wein im Mundgefühl, dann macht er sich rasant präzise fokussiert ans Werk, strahlt auf der Zunge, dicht und elegant zupackend in einem Hauch frischer Minze, der Hitze und Trockenheit des Jahrgangs vergessen macht. Eine altmodisch bereitete, sich wohltuend anfühlende Spätlese, die das Potential zu vielversprechender Entwicklung hat; Clüsseraths empfehlen sie erst in acht bis in zehn Jahren als Speisenbegleiter einzusetzen. .

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