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2016

Riesling »Grünhäuser Herrenberg« Faß N°24 K&U

Riesling »Grünhäuser Herrenberg« Faß N°24 K&U  

Carl von Schuberts »Maximin Grünhaus«-Weine galten lange als altmodisch und überholt. Man belächelte ihre Etiketten und tat ihn als schrulligen Spinner ab. Er verweigerte sich seinerseits der Mitgliedschaft im renommierten Verband deutscher Prädikatsweingüter, abgekürzt VDP, und ging stoisch und von Moden und Trends unberührt seinen Weg. Wir vertreiben seine Weine seit 1988. Mit ihm verbindet uns also nicht nur eine lange Geschäftsbeziehung, sondern auch eine lange gemeinsame Geschichte. Die Kritik von damals erscheint heute durchaus verständlich, denn Carl von Schubert vergor seine Weine schon damals ausschließlich spontan statt im modernen Edelstahltank im traditionellen Holzfass, wo er sie auch lange auf der Vollhefe reifen ließ. In den achtziger Jahren hat das niemand gestört. Da war er für uns eine Grösse im deutschen Wein, die außer uns aber kaum jemand interessierte. In den technikhörigen neunziger Jahren war er dann unten durch, stand abseits und hatte es schwer auf dem Markt. Zu eigenwillig waren seine Weine im großen Strom jener Fruchtbomben, die mit ihrer banalen Simplizität die weintrinkende Menschheit noch immer zu begeistern verstehen. Es ist noch nicht lange her, daß der ehrenwerte Carl von Schubert wieder Anschluß an die Avantgarde im deutschen Wein fand. Der Wandel des Zeitgeistes machte es möglich. Seine Weine freilich sind so herrlich altmodisch, so glaubwürdig authentisch und ungekünstelt stur im Charakter, wie sie es immer waren. Wir verdanken Carl von Schubert und seinen Weinen einen Gutteil unserer geschmacklichen Konditionierung. Sie waren es, die uns damals den Weg wiesen weg von der Banalität der Frucht hin zur Komplexität der Spontanvergärung und des Ausbaus auf der Hefe. Ihnen verdanken wir unser frühes Interesse an der Naturhefe, mit entsprechend radikaler Veränderung unserer eigenen geschmacklichen Vorlieben.

Carl von Schubert erlaubt uns, alljährlich in seinem Keller ein Faß aussuchen zu dürfen, das er exklusiv für uns abfüllt. Dabei fällt unsere Wahl immer wieder auf seine eindrucksvolle Monopol-Steillage »Grünhäuser Herrenberg«, die sich in einem Stück über 19 ha hinweg ausdehnt. Ihr roter Devonschiefer ist zu tiefgründigem Boden mit ausgezeichnetem Wasserhaltevermögen verwittert, der ihren Weinen neben Saft und Würze auch jenen Körper verleiht, der ihnen außerordentliche Reife- und Entwicklungsfähigkeit garantiert.

Carl von Schubert ist der Jahrgang 2016 hinreißend gelungen. Mit einem Mostgewicht von 77° Oechsle hat er ihn geerntet. Bei 14,3 Gramm Restzucker gaben die Hefen auf, 11.5 Vol. % sind die angenehme Konsequenz. »Feinherb« süffig und trotz 7,4 Promille Säure weich und mundfüllend zeigt sich der Wein. Riesling von der Ruwer wie aus dem Bilderbuch. Delikat und feinmaschig, trinkfröhlich und herzhaft würzig, leicht und schwebend, trotzdem potent im Mundgefühl und saftig im Antritt. 2016 präsentiert sich entspannt und unaufgeregt. Eine »K&U-Sonderedition«, die zeitlosen Kulturwein bietet, traditionell klassisch in Stil, Machart und Ausstattung, der in sich ruht, um sich über die kommenden zehn und mehr Jahre perfekt zu entwickeln. Eine Tradition, die es zu bewahren gilt.

Auch in der 1.5l-Schlegel-Magnum verfügbar.

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Riesling »Grünhäuser Herrenberg« Faß N°24 K&U  

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Deutschland - Mosel
Riesling
Maximin Grünhaus
6er Karton
Art-Nr. DMW16900
Inhalt 0.75l
seit 1988
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Carl von Schuberts »Maximin Grünhaus«-Weine galten lange als altmodisch und überholt. Man belächelte ihre Etiketten und tat ihn als schrulligen Spinner ab. Er verweigerte sich seinerseits der Mitgliedschaft im renommierten Verband deutscher Prädikatsweingüter, abgekürzt VDP, und ging stoisch und von Moden und Trends unberührt seinen Weg. Wir vertreiben seine Weine seit 1988. Mit ihm verbindet uns also nicht nur eine lange Geschäftsbeziehung, sondern auch eine lange gemeinsame Geschichte. Die Kritik von damals erscheint heute durchaus verständlich, denn Carl von Schubert vergor seine Weine schon damals ausschließlich spontan statt im modernen Edelstahltank im traditionellen Holzfass, wo er sie auch lange auf der Vollhefe reifen ließ. In den achtziger Jahren hat das niemand gestört. Da war er für uns eine Grösse im deutschen Wein, die außer uns aber kaum jemand interessierte. In den technikhörigen neunziger Jahren war er dann unten durch, stand abseits und hatte es schwer auf dem Markt. Zu eigenwillig waren seine Weine im großen Strom jener Fruchtbomben, die mit ihrer banalen Simplizität die weintrinkende Menschheit noch immer zu begeistern verstehen. Es ist noch nicht lange her, daß der ehrenwerte Carl von Schubert wieder Anschluß an die Avantgarde im deutschen Wein fand. Der Wandel des Zeitgeistes machte es möglich. Seine Weine freilich sind so herrlich altmodisch, so glaubwürdig authentisch und ungekünstelt stur im Charakter, wie sie es immer waren. Wir verdanken Carl von Schubert und seinen Weinen einen Gutteil unserer geschmacklichen Konditionierung. Sie waren es, die uns damals den Weg wiesen weg von der Banalität der Frucht hin zur Komplexität der Spontanvergärung und des Ausbaus auf der Hefe. Ihnen verdanken wir unser frühes Interesse an der Naturhefe, mit entsprechend radikaler Veränderung unserer eigenen geschmacklichen Vorlieben.

Carl von Schubert erlaubt uns, alljährlich in seinem Keller ein Faß aussuchen zu dürfen, das er exklusiv für uns abfüllt. Dabei fällt unsere Wahl immer wieder auf seine eindrucksvolle Monopol-Steillage »Grünhäuser Herrenberg«, die sich in einem Stück über 19 ha hinweg ausdehnt. Ihr roter Devonschiefer ist zu tiefgründigem Boden mit ausgezeichnetem Wasserhaltevermögen verwittert, der ihren Weinen neben Saft und Würze auch jenen Körper verleiht, der ihnen außerordentliche Reife- und Entwicklungsfähigkeit garantiert.

Carl von Schubert ist der Jahrgang 2016 hinreißend gelungen. Mit einem Mostgewicht von 77° Oechsle hat er ihn geerntet. Bei 14,3 Gramm Restzucker gaben die Hefen auf, 11.5 Vol. % sind die angenehme Konsequenz. »Feinherb« süffig und trotz 7,4 Promille Säure weich und mundfüllend zeigt sich der Wein. Riesling von der Ruwer wie aus dem Bilderbuch. Delikat und feinmaschig, trinkfröhlich und herzhaft würzig, leicht und schwebend, trotzdem potent im Mundgefühl und saftig im Antritt. 2016 präsentiert sich entspannt und unaufgeregt. Eine »K&U-Sonderedition«, die zeitlosen Kulturwein bietet, traditionell klassisch in Stil, Machart und Ausstattung, der in sich ruht, um sich über die kommenden zehn und mehr Jahre perfekt zu entwickeln. Eine Tradition, die es zu bewahren gilt.

Auch in der 1.5l-Schlegel-Magnum verfügbar.

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Deklarationen
Alkohol: 11,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 14,3 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 35 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,0
Wissenswert: Steillagen-Riesling

Carl von Schuberts »Maximin Grünhaus«-Weine galten lange als altmodisch und überholt. Man belächelte ihre Etiketten und tat ihn als schrulligen Spinner ab. Er verweigerte sich seinerseits der Mitgliedschaft im renommierten Verband deutscher Prädikatsweingüter, abgekürzt VDP, und ging stoisch und von Moden und Trends unberührt seinen Weg. Wir vertreiben seine Weine seit 1988. Mit ihm verbindet uns also nicht nur eine lange Geschäftsbeziehung, sondern auch eine lange gemeinsame Geschichte. Die Kritik von damals erscheint heute durchaus verständlich, denn Carl von Schubert vergor seine Weine schon damals ausschließlich spontan statt im modernen Edelstahltank im traditionellen Holzfass, wo er sie auch lange auf der Vollhefe reifen ließ. In den achtziger Jahren hat das niemand gestört. Da war er für uns eine Grösse im deutschen Wein, die außer uns aber kaum jemand interessierte. In den technikhörigen neunziger Jahren war er dann unten durch, stand abseits und hatte es schwer auf dem Markt. Zu eigenwillig waren seine Weine im großen Strom jener Fruchtbomben, die mit ihrer banalen Simplizität die weintrinkende Menschheit noch immer zu begeistern verstehen. Es ist noch nicht lange her, daß der ehrenwerte Carl von Schubert wieder Anschluß an die Avantgarde im deutschen Wein fand. Der Wandel des Zeitgeistes machte es möglich. Seine Weine freilich sind so herrlich altmodisch, so glaubwürdig authentisch und ungekünstelt stur im Charakter, wie sie es immer waren. Wir verdanken Carl von Schubert und seinen Weinen einen Gutteil unserer geschmacklichen Konditionierung. Sie waren es, die uns damals den Weg wiesen weg von der Banalität der Frucht hin zur Komplexität der Spontanvergärung und des Ausbaus auf der Hefe. Ihnen verdanken wir unser frühes Interesse an der Naturhefe, mit entsprechend radikaler Veränderung unserer eigenen geschmacklichen Vorlieben.

Carl von Schubert erlaubt uns, alljährlich in seinem Keller ein Faß aussuchen zu dürfen, das er exklusiv für uns abfüllt. Dabei fällt unsere Wahl immer wieder auf seine eindrucksvolle Monopol-Steillage »Grünhäuser Herrenberg«, die sich in einem Stück über 19 ha hinweg ausdehnt. Ihr roter Devonschiefer ist zu tiefgründigem Boden mit ausgezeichnetem Wasserhaltevermögen verwittert, der ihren Weinen neben Saft und Würze auch jenen Körper verleiht, der ihnen außerordentliche Reife- und Entwicklungsfähigkeit garantiert.

Carl von Schubert ist der Jahrgang 2016 hinreißend gelungen. Mit einem Mostgewicht von 77° Oechsle hat er ihn geerntet. Bei 14,3 Gramm Restzucker gaben die Hefen auf, 11.5 Vol. % sind die angenehme Konsequenz. »Feinherb« süffig und trotz 7,4 Promille Säure weich und mundfüllend zeigt sich der Wein. Riesling von der Ruwer wie aus dem Bilderbuch. Delikat und feinmaschig, trinkfröhlich und herzhaft würzig, leicht und schwebend, trotzdem potent im Mundgefühl und saftig im Antritt. 2016 präsentiert sich entspannt und unaufgeregt. Eine »K&U-Sonderedition«, die zeitlosen Kulturwein bietet, traditionell klassisch in Stil, Machart und Ausstattung, der in sich ruht, um sich über die kommenden zehn und mehr Jahre perfekt zu entwickeln. Eine Tradition, die es zu bewahren gilt.

Auch in der 1.5l-Schlegel-Magnum verfügbar.

Mehr...
Alkohol: 11,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 14,3 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Schiefer
Betriebsgröße: 35 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,0
Wissenswert: Steillagen-Riesling