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2017

»Remordimiento« Chardonnay

»Remordimiento« Chardonnay 

Chardonnay aus der spanischen Jumilla. Das klingt nach Supermarktregal. Der junge Juan José Cerron hat seinen Chardonnay, dessen Reben er aus einer Rebschule in Chablis hat, im kleinen Holzfaß vergoren und ausgebaut. Das riecht und schmeckt man. Durch die Höhenlage, den biologischen Anbau und das extrem trockene Klima wird der Wein aber zur puren Erholung nach dem vielen Riesling der Vergangenheit.

Die Reben für diesen Wein stehen auf einem auf 800 m Höhe liegenden wüstenähnlichen Plateau, das eher an Arizona erinnert, denn an Spanien. Spaniens Hochplateaus machen ihrem Namen alle Ehre. Deshalb können die Weine dieser Lagen weder breit noch fett sein, weder rund noch mollig sschwülstig ausfallen. Bei Cerron stehen die Reben auf kargen Sandstein-, Geröll- und Kalkböden. Die sind ideal für den biologischen Anbau, weil sie frei von Boden-Krankheiten sind. Das Klima hier ist extrem. Vor allem die Trockenheit während der Sommermonate macht den jungen Reben zu schaffen.

Der Jahrgang 2017 ist dem ehrgeizigen Biowinzer brillant gelungen. Trotz des Ausbaus im kleinen Holzfaß agiert hier mundwässernde Frische, brillant fokussiert wie ein Lichtstrahl zieht er über die Zunge. Schlank und griffig, filigran und frisch, zeigt er sich cremig und sanft am Gaumen, packt aber zu auf der Zunge und entfaltet ein zartes Spiel der Aromen, das an Ananas und reife Mango erinnert. Der würzige Hauch von Vanille ist dem Ausbau im Holzfass geschuldet. Macht wieder richtig Lust auf Chardonnay. Juan José setzt auf Trinkvergnügen und Wein-Erlebnis, wie es nur wenigen in seiner Preisklasse so gelingt wie ihm. Durch die langjährige biologische Bewirtschaftung und das im Sommer extrem warme Klima veratmet die Apfelsäure schon in der Traube, der deshalb höhere Weinsäureanteil sorgt nicht nur für niedrigen pH-Wert, sondern auch dafür, daß der Most keinen biologischen Säureabbau absolviert, was dem Wein seine auffallend kalkige Frische verleiht. Juan José verzichtet in Weinberg und Keller nicht nur auf die üblichen Manipulationen und Korrekturen moderner Önologie, er setzt auch keinerlei tierische Präparate und Produkte ein. Deshalb darf er sich laut »Vegan Society« in London als vegan deklarieren. Mehr Chardonnay-Vergnügen fürs Geld geht kaum. »Remordimiento«, spanisch für »Reue«, kommt bei diesem Wein jedenfalls keine auf.

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»Remordimiento« Chardonnay 

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je Flasche à 0.75l / 13,20 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Spanien - Jumilla
Chardonnay
Bodega Viña Cerrón
6er Karton
Art-Nr. SMW17001
Inhalt 0.75l
seit 2010
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle ESP-BIO-002
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Chardonnay aus der spanischen Jumilla. Das klingt nach Supermarktregal. Der junge Juan José Cerron hat seinen Chardonnay, dessen Reben er aus einer Rebschule in Chablis hat, im kleinen Holzfaß vergoren und ausgebaut. Das riecht und schmeckt man. Durch die Höhenlage, den biologischen Anbau und das extrem trockene Klima wird der Wein aber zur puren Erholung nach dem vielen Riesling der Vergangenheit.

Die Reben für diesen Wein stehen auf einem auf 800 m Höhe liegenden wüstenähnlichen Plateau, das eher an Arizona erinnert, denn an Spanien. Spaniens Hochplateaus machen ihrem Namen alle Ehre. Deshalb können die Weine dieser Lagen weder breit noch fett sein, weder rund noch mollig sschwülstig ausfallen. Bei Cerron stehen die Reben auf kargen Sandstein-, Geröll- und Kalkböden. Die sind ideal für den biologischen Anbau, weil sie frei von Boden-Krankheiten sind. Das Klima hier ist extrem. Vor allem die Trockenheit während der Sommermonate macht den jungen Reben zu schaffen.

Der Jahrgang 2017 ist dem ehrgeizigen Biowinzer brillant gelungen. Trotz des Ausbaus im kleinen Holzfaß agiert hier mundwässernde Frische, brillant fokussiert wie ein Lichtstrahl zieht er über die Zunge. Schlank und griffig, filigran und frisch, zeigt er sich cremig und sanft am Gaumen, packt aber zu auf der Zunge und entfaltet ein zartes Spiel der Aromen, das an Ananas und reife Mango erinnert. Der würzige Hauch von Vanille ist dem Ausbau im Holzfass geschuldet. Macht wieder richtig Lust auf Chardonnay. Juan José setzt auf Trinkvergnügen und Wein-Erlebnis, wie es nur wenigen in seiner Preisklasse so gelingt wie ihm. Durch die langjährige biologische Bewirtschaftung und das im Sommer extrem warme Klima veratmet die Apfelsäure schon in der Traube, der deshalb höhere Weinsäureanteil sorgt nicht nur für niedrigen pH-Wert, sondern auch dafür, daß der Most keinen biologischen Säureabbau absolviert, was dem Wein seine auffallend kalkige Frische verleiht. Juan José verzichtet in Weinberg und Keller nicht nur auf die üblichen Manipulationen und Korrekturen moderner Önologie, er setzt auch keinerlei tierische Präparate und Produkte ein. Deshalb darf er sich laut »Vegan Society« in London als vegan deklarieren. Mehr Chardonnay-Vergnügen fürs Geld geht kaum. »Remordimiento«, spanisch für »Reue«, kommt bei diesem Wein jedenfalls keine auf.

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Deklarationen
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,9 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 22 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,3
Wissenswert: Nur 38 mg/l freier Schwefel

Chardonnay aus der spanischen Jumilla. Das klingt nach Supermarktregal. Der junge Juan José Cerron hat seinen Chardonnay, dessen Reben er aus einer Rebschule in Chablis hat, im kleinen Holzfaß vergoren und ausgebaut. Das riecht und schmeckt man. Durch die Höhenlage, den biologischen Anbau und das extrem trockene Klima wird der Wein aber zur puren Erholung nach dem vielen Riesling der Vergangenheit.

Die Reben für diesen Wein stehen auf einem auf 800 m Höhe liegenden wüstenähnlichen Plateau, das eher an Arizona erinnert, denn an Spanien. Spaniens Hochplateaus machen ihrem Namen alle Ehre. Deshalb können die Weine dieser Lagen weder breit noch fett sein, weder rund noch mollig sschwülstig ausfallen. Bei Cerron stehen die Reben auf kargen Sandstein-, Geröll- und Kalkböden. Die sind ideal für den biologischen Anbau, weil sie frei von Boden-Krankheiten sind. Das Klima hier ist extrem. Vor allem die Trockenheit während der Sommermonate macht den jungen Reben zu schaffen.

Der Jahrgang 2017 ist dem ehrgeizigen Biowinzer brillant gelungen. Trotz des Ausbaus im kleinen Holzfaß agiert hier mundwässernde Frische, brillant fokussiert wie ein Lichtstrahl zieht er über die Zunge. Schlank und griffig, filigran und frisch, zeigt er sich cremig und sanft am Gaumen, packt aber zu auf der Zunge und entfaltet ein zartes Spiel der Aromen, das an Ananas und reife Mango erinnert. Der würzige Hauch von Vanille ist dem Ausbau im Holzfass geschuldet. Macht wieder richtig Lust auf Chardonnay. Juan José setzt auf Trinkvergnügen und Wein-Erlebnis, wie es nur wenigen in seiner Preisklasse so gelingt wie ihm. Durch die langjährige biologische Bewirtschaftung und das im Sommer extrem warme Klima veratmet die Apfelsäure schon in der Traube, der deshalb höhere Weinsäureanteil sorgt nicht nur für niedrigen pH-Wert, sondern auch dafür, daß der Most keinen biologischen Säureabbau absolviert, was dem Wein seine auffallend kalkige Frische verleiht. Juan José verzichtet in Weinberg und Keller nicht nur auf die üblichen Manipulationen und Korrekturen moderner Önologie, er setzt auch keinerlei tierische Präparate und Produkte ein. Deshalb darf er sich laut »Vegan Society« in London als vegan deklarieren. Mehr Chardonnay-Vergnügen fürs Geld geht kaum. »Remordimiento«, spanisch für »Reue«, kommt bei diesem Wein jedenfalls keine auf.

Mehr...
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,9 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Kalkmergel
Betriebsgröße: 22 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,3
Wissenswert: Nur 38 mg/l freier Schwefel