Champagne Jacquesson

Herausragend in Stil und Charakter. Handwerklich wegweisend.

Jacquesson, ein Champagnerhaus der Extraklasse. Gegründet 1789 von Memmie Jacquesson. Dessen Sohn Adolphe ist außergewöhnlich innovativ und macht das väterliche Champagnerhaus zu einem der damals bedeutendsten Produzenten der Champagne. Er erfindet z. B. die Agraffe, jenen Drahtkorb, der heute den Kork jedes seriösen Schaumweines der Welt in der Flasche hält. Diese Erfindung läßt sich Adolphe 1844 sogar patentieren. Seine Söhne sterben zu früh, um das Werk des Vaters fortsetzen zu können, und so verschwindet das Haus Jacquesson in der Versenkung der Geschichte. Erst 1925 wird es von einem rührigen Weinmakler übernommen, der es zu neuem Leben erweckt. Er ist es auch, der damals die ersten 11 Hektar Grand Cru-Lagen kaufe und die Produktion wieder aufleben läßt.

1974 geht das Haus Jacquesson dann an Familie Chiquet, die heutigen Besitzer, über. In einer wirtschaftlich schwierigen Phase für die Champagne verlegt Familie Chiquet den Sitz des Unternehmens in die Ortschaft Dizy, um kurze Wege von den dort liegenden Weinbergen in den Keller zu haben. Jean Chiquet, Patron der Familie, führt das Haus zwischen 1974 und 1988 zielstrebig an die Spitze der damals noch wenigen familiengeführten kleinen Champagne-Erzeuger. 1988 übernehmen Jeans Söhne Laurent und Jean-Hervé Chiquet die Führung des Hauses. Sie treten bescheiden auf, agieren aber höchst visionär, und der Aufstieg des damals nur in Kennerkreisen bekannten Familienbetriebes an die Spitze der Champagne beginnt. Nicht umsonst genießt das Haus Jacquesson heute den Ruf, einer der besten Produzenten der Champagne zu sein.

Wir haben die Champagner des Hauses Anfang der neunziger Jahre kennengelernt. Schon damals faszinierte uns ihr ungewöhnlicher Stil und ihre außergewöhnliche Qualität. Seitdem ist viel passiert im Hause Jacquesson. Einem Schweizer Uhrwerk gleich arbeiten die beiden Brüder an der Qualität ihrer diversen Champagner. Sie schließen sich früh der Alternativ-Bewegung unter Frankreichs Winzern an, vergären ihre Moste spontan, beschäftigen sich wieder mit alten, überlieferten Techniken, bauen ihre Grundweine in großen traditionellen Holzfässern aus, setzen auf den biologischen Säureabbau, verzichten auf Schönung und Filtration der Grundweine, verlängern die Reifezeit ihrer Champagner auf der Flasche weit über die gesetzlich vorgeschriebene Zeit hinaus und deklarieren ihre Flaschen präzise entsprechend Herkunft, Cuvée und Dosage und setzen so bis dahin nicht bekannte neue Standards im Champagner-Business.

Laurent und Jean-Hervé Chiquet sind keine Revoluzzer und revolutionieren die Champagne doch nachhaltig. Neben Jacques Selosse sind sie es, die dem aufkeimenden Trend zum Winzer-Champagner entscheidend den Weg bereiten. Durch beharrliche Präsenz auf kleinen Salons und alternativen Off-Verkostungen schaffen sie Aufmerksamkeit für das handwerkliche Kulturprodukt Champagner, abseits des Marketing-Glitzers der weltberühmten Handelshäuser.

Chiquets stecken nicht nur viel Geld, sondern auch ihre ganze Arbeit in ihre Weinberge. Sie experimentieren auf einem Teil ihrer Fläche mit biologisch organischem Weinbau, Herbizide kommen seit vielen Jahren nicht mehr zum EInsatz. Sie bearbeiten ihre Böden auf der gesamten Betriebsfläche manuell und sorgen so, zusammen mit kompromißlos traditionellem Ausbau im Keller, für rasante Frische und packende Präzision in ungewohnt eigenständiger Stilistik.

Familie Chiquet verfügt über 20 Hektar eigener Weinberge in den Orten Dizy, Hautvillers, Aÿ und Mareuil-sur-Aÿ. Den Zukauf der bis vor wenigen Jahren zusätzlich verarbeiteten Trauben von Freunden und Nachbarn, ausschließlich von Grand Cru-Lagen in Ay, Avize und Oiry und Premier Cru-Lagen in Dizy, Hautvillers und Mareuil sur Ay, gaben die Brüder Chiquet im Jahr 2014 bis auf 7 Hektar ab. Sie möchten die volle Kontrolle über die Qualität ihrer Trauben haben und verzichten dazu auf ein Drittel ihrer Produktion. Ein in der Champagne einmaliger Vorgang, der für Furore gesorgt hat und den Brüdern Chiquet enormen Respekt eingebracht hat. Nicht mal 300.000 Flaschen produzieren sie heute, Tendenz abnehmend. Chiquets wissen, was sie tun. Souverän haben sie ihren Familienbetrieb an die Spitze in der Champagne katapultiert.

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Während viele der neuen Stars und Sternchen unter den kleinen, hochgehandelten Winzern der Champagner ihren Status als Winzerchampagner (auf dem Etikett deklariert als »RM«) bereitwillig aufgeben, um durch Zukäufe der enormen Nachfrage gerecht werden zu können, und damit zum Handelshaus, auf dem Etikett als »NM« deklariert, zu werden, nehmen Laurent und Jean-Hervé Chiquet visionär den Weg in die andere Richtung. Sie verkleinern sich, um ihre Qualität besser garantieren und kontrollieren zu können. Eine so radikale wie richtige und konsequente Sicht der Dinge.

Sie hat den Champagnern des Hauses einzigartigen Stil und Ausstrahlung beschert. Chiquets widmen ihre Arbeit den wahren Traditionen der Champagne: Sie bauen jede einzelne Parzelle getrennt aus, verarbeiten deren Trauben in alten Korbpressen (siehe Bilder oben), ihre Weine durchlaufen die malolaktische Gärung und bleiben anschließend mindestens vier Monate auf der Feinhefe; ihre Grundweine werden ohne Kältestabilisierung, Filtration und Schönung versektet und reifen bis zu vier Jahren auf der Hefe der zweiten Gärung, um so besonders feine Perlage zu erzielen. Chiquets dosieren ihre Champagner grundsätzlich extrem niedrig oder kaum und sie schwefeln sie, wenn überhaupt, nur minimal. Ihre Champagner sind deshalb so eigenwillig wie mutig eigenständig. Sie wagen unverwechselbare Handschrift und sind visionär in Stilistik und Charakter von Herkunft und Jahrgang geprägt.

In ihrem Portfolio gehen Chiquets kompromißlos ans Werk: Seit dem Jahrgang 2002 kommen ihre Jahrgangschampagner nur noch als reine Lagen-Champagner auf den Markt und zwar aus den Einzellagen »Corne Bautray« in Dizy, »Champ Caīn« in Avize, »Vauzelle Terme« in Aÿ und als legendär dunkelfarbiger und äußerst rarer Rosé »Terres Rouges« aus Dizy, der ab dem Jahrgang nur noch als weiß gekelterter Lagen-Champagner auf den Markt kommt. Eine solch konsequente Reduktion auf das Wesentliche wird vom Markt euphorisch aufgenommen. Jacquessons Produktion ist winzig, die Qualität wegweisend, die Preise entsprechend sportlich. Trotzdem gelten die großen Lagen-Champagner von Jacquesson heute als das Beste und Rarste, was die Champagne zu bieten hat. Sie sind Referenzen in der Region, an denen sich alle anderen messen lassen müssen.

Einen »einfachen Brut-Champagner« gibt es bei Jacquesson nicht. Die legendäre Basisqualität des Hauses kommt bei Laurent und Jean-Hervé Chiquet als »Extra Brut« auf den Markt, also minimal dosiert, und ist mit einer fortlaufenden Nummer versehen, die für den Jahrgang des Basisweins steht. Ein genialer Schachzug, hat Jacquessons Basis-Cuvée durch die auf dem Markt einmalige Nummerierung doch schnell Kultstatus gewonnen. Die Nummerierung begonnen haben Chiquets im Jahrgang 2000. Sie gaben der damalig ersten Cuvée neuer Zeitrechnung die N° 728. Sie soll, ihren Nachforschungen entsprechend, tatsächlich die 728. Cuvée des Hauses gewesen sein. Seitdem wird Jahr für Jahr durchnummeriert. Dabei steht die Nummer jeweils für den Charakter des die Cuvée dominierenden Jahrgangs, der durch präzise deklarierte Anteile an Reserve-Weinen harmonisiert wird. Jacquesson deklariert seine Cuvée in allen Bestandteilen und weist auch Dosage und Degorgierdatum präzise aus. Transparenter kann man Qualität und Anspruch nicht kommunizieren.

Daß die Zeit im Champagner eine ganz besondere Rolle spielt, demonstrieren die Brüder Chiquet schließlich einmal mehr wegweisend damit, daß sie in besonders guten Jahren einen Teil ihrer Flaschen zurücklegen, einlagern und erst Jahre später, frisch degorgiert, als »Dérgorgement Tardif« - » DT« - auf den Markt bringen. Mit diesen äußerst raren Champagnern wollen sie zeigen, wie »das erste Leben« des Champagners auf der Hefe Charakter und Stil beeinflußt und wie exzellent sich ihre Weine entwickeln, wenn sie besonders lange auf der Hefe reifen dürfen. Das allerdings sind keine Champagner für den »normalen« Champagner-Trinker, es sind so rare wie besondere Flaschen für Kenner und Könner, die sich mit dem Thema »Reifer Champagner« näher auseinandersetzen möchten.

Doch egal, ob es sich um Jacquesson nummerierte Cuvée mit einer Reife von vier Jahren auf der Hefe der zweiten Gärung handelt oder ob es um das so rare wie eigenwillige »Dérgorgement Tardif« geht, die 700er Serie von Jacquesson gehört zum Besten, was der Markt an Non-Vintage-Champagner zu bieten hat. Ein Champagnerhaus das, ungewöhnlich zurückhaltend im Auftritt, seine handwerkliche Herkunft als charaktervolles Qualitäts- und Stilmerkmal wie kein anderes zu zelebrieren versteht. 

Jacquesson, ein Champagnerhaus der Extraklasse. Gegründet 1789 von Memmie Jacquesson. Dessen Sohn Adolphe ist außergewöhnlich innovativ und macht das väterliche Champagnerhaus zu einem der damals bedeutendsten Produzenten der Champagne. Er erfindet z. B. die Agraffe, jenen Drahtkorb, der heute den Kork jedes seriösen Schaumweines der Welt in der Flasche hält. Diese Erfindung läßt sich Adolphe 1844 sogar patentieren. Seine Söhne sterben zu früh, um das Werk des Vaters fortsetzen zu können, und so verschwindet das Haus Jacquesson in der Versenkung der Geschichte. Erst 1925 wird es von einem rührigen Weinmakler übernommen, der es zu neuem Leben erweckt. Er ist es auch, der damals die ersten 11 Hektar Grand Cru-Lagen kaufe und die Produktion wieder aufleben läßt.

1974 geht das Haus Jacquesson dann an Familie Chiquet, die heutigen Besitzer, über. In einer wirtschaftlich schwierigen Phase für die Champagne verlegt Familie Chiquet den Sitz des Unternehmens in die Ortschaft Dizy, um kurze Wege von den dort liegenden Weinbergen in den Keller zu haben. Jean Chiquet, Patron der Familie, führt das Haus zwischen 1974 und 1988 zielstrebig an die Spitze der damals noch wenigen familiengeführten kleinen Champagne-Erzeuger. 1988 übernehmen Jeans Söhne Laurent und Jean-Hervé Chiquet die Führung des Hauses. Sie treten bescheiden auf, agieren aber höchst visionär, und der Aufstieg des damals nur in Kennerkreisen bekannten Familienbetriebes an die Spitze der Champagne beginnt. Nicht umsonst genießt das Haus Jacquesson heute den Ruf, einer der besten Produzenten der Champagne zu sein.

Wir haben die Champagner des Hauses Anfang der neunziger Jahre kennengelernt. Schon damals faszinierte uns ihr ungewöhnlicher Stil und ihre außergewöhnliche Qualität. Seitdem ist viel passiert im Hause Jacquesson. Einem Schweizer Uhrwerk gleich arbeiten die beiden Brüder an der Qualität ihrer diversen Champagner. Sie schließen sich früh der Alternativ-Bewegung unter Frankreichs Winzern an, vergären ihre Moste spontan, beschäftigen sich wieder mit alten, überlieferten Techniken, bauen ihre Grundweine in großen traditionellen Holzfässern aus, setzen auf den biologischen Säureabbau, verzichten auf Schönung und Filtration der Grundweine, verlängern die Reifezeit ihrer Champagner auf der Flasche weit über die gesetzlich vorgeschriebene Zeit hinaus und deklarieren ihre Flaschen präzise entsprechend Herkunft, Cuvée und Dosage und setzen so bis dahin nicht bekannte neue Standards im Champagner-Business.

Laurent und Jean-Hervé Chiquet sind keine Revoluzzer und revolutionieren die Champagne doch nachhaltig. Neben Jacques Selosse sind sie es, die dem aufkeimenden Trend zum Winzer-Champagner entscheidend den Weg bereiten. Durch beharrliche Präsenz auf kleinen Salons und alternativen Off-Verkostungen schaffen sie Aufmerksamkeit für das handwerkliche Kulturprodukt Champagner, abseits des Marketing-Glitzers der weltberühmten Handelshäuser.

Chiquets stecken nicht nur viel Geld, sondern auch ihre ganze Arbeit in ihre Weinberge. Sie experimentieren auf einem Teil ihrer Fläche mit biologisch organischem Weinbau, Herbizide kommen seit vielen Jahren nicht mehr zum EInsatz. Sie bearbeiten ihre Böden auf der gesamten Betriebsfläche manuell und sorgen so, zusammen mit kompromißlos traditionellem Ausbau im Keller, für rasante Frische und packende Präzision in ungewohnt eigenständiger Stilistik.

Familie Chiquet verfügt über 20 Hektar eigener Weinberge in den Orten Dizy, Hautvillers, Aÿ und Mareuil-sur-Aÿ. Den Zukauf der bis vor wenigen Jahren zusätzlich verarbeiteten Trauben von Freunden und Nachbarn, ausschließlich von Grand Cru-Lagen in Ay, Avize und Oiry und Premier Cru-Lagen in Dizy, Hautvillers und Mareuil sur Ay, gaben die Brüder Chiquet im Jahr 2014 bis auf 7 Hektar ab. Sie möchten die volle Kontrolle über die Qualität ihrer Trauben haben und verzichten dazu auf ein Drittel ihrer Produktion. Ein in der Champagne einmaliger Vorgang, der für Furore gesorgt hat und den Brüdern Chiquet enormen Respekt eingebracht hat. Nicht mal 300.000 Flaschen produzieren sie heute, Tendenz abnehmend. Chiquets wissen, was sie tun. Souverän haben sie ihren Familienbetrieb an die Spitze in der Champagne katapultiert.

{{bilder}}

Während viele der neuen Stars und Sternchen unter den kleinen, hochgehandelten Winzern der Champagner ihren Status als Winzerchampagner (auf dem Etikett deklariert als »RM«) bereitwillig aufgeben, um durch Zukäufe der enormen Nachfrage gerecht werden zu können, und damit zum Handelshaus, auf dem Etikett als »NM« deklariert, zu werden, nehmen Laurent und Jean-Hervé Chiquet visionär den Weg in die andere Richtung. Sie verkleinern sich, um ihre Qualität besser garantieren und kontrollieren zu können. Eine so radikale wie richtige und konsequente Sicht der Dinge.

Sie hat den Champagnern des Hauses einzigartigen Stil und Ausstrahlung beschert. Chiquets widmen ihre Arbeit den wahren Traditionen der Champagne: Sie bauen jede einzelne Parzelle getrennt aus, verarbeiten deren Trauben in alten Korbpressen (siehe Bilder oben), ihre Weine durchlaufen die malolaktische Gärung und bleiben anschließend mindestens vier Monate auf der Feinhefe; ihre Grundweine werden ohne Kältestabilisierung, Filtration und Schönung versektet und reifen bis zu vier Jahren auf der Hefe der zweiten Gärung, um so besonders feine Perlage zu erzielen. Chiquets dosieren ihre Champagner grundsätzlich extrem niedrig oder kaum und sie schwefeln sie, wenn überhaupt, nur minimal. Ihre Champagner sind deshalb so eigenwillig wie mutig eigenständig. Sie wagen unverwechselbare Handschrift und sind visionär in Stilistik und Charakter von Herkunft und Jahrgang geprägt.

In ihrem Portfolio gehen Chiquets kompromißlos ans Werk: Seit dem Jahrgang 2002 kommen ihre Jahrgangschampagner nur noch als reine Lagen-Champagner auf den Markt und zwar aus den Einzellagen »Corne Bautray« in Dizy, »Champ Caīn« in Avize, »Vauzelle Terme« in Aÿ und als legendär dunkelfarbiger und äußerst rarer Rosé »Terres Rouges« aus Dizy, der ab dem Jahrgang nur noch als weiß gekelterter Lagen-Champagner auf den Markt kommt. Eine solch konsequente Reduktion auf das Wesentliche wird vom Markt euphorisch aufgenommen. Jacquessons Produktion ist winzig, die Qualität wegweisend, die Preise entsprechend sportlich. Trotzdem gelten die großen Lagen-Champagner von Jacquesson heute als das Beste und Rarste, was die Champagne zu bieten hat. Sie sind Referenzen in der Region, an denen sich alle anderen messen lassen müssen.

Einen »einfachen Brut-Champagner« gibt es bei Jacquesson nicht. Die legendäre Basisqualität des Hauses kommt bei Laurent und Jean-Hervé Chiquet als »Extra Brut« auf den Markt, also minimal dosiert, und ist mit einer fortlaufenden Nummer versehen, die für den Jahrgang des Basisweins steht. Ein genialer Schachzug, hat Jacquessons Basis-Cuvée durch die auf dem Markt einmalige Nummerierung doch schnell Kultstatus gewonnen. Die Nummerierung begonnen haben Chiquets im Jahrgang 2000. Sie gaben der damalig ersten Cuvée neuer Zeitrechnung die N° 728. Sie soll, ihren Nachforschungen entsprechend, tatsächlich die 728. Cuvée des Hauses gewesen sein. Seitdem wird Jahr für Jahr durchnummeriert. Dabei steht die Nummer jeweils für den Charakter des die Cuvée dominierenden Jahrgangs, der durch präzise deklarierte Anteile an Reserve-Weinen harmonisiert wird. Jacquesson deklariert seine Cuvée in allen Bestandteilen und weist auch Dosage und Degorgierdatum präzise aus. Transparenter kann man Qualität und Anspruch nicht kommunizieren.

Daß die Zeit im Champagner eine ganz besondere Rolle spielt, demonstrieren die Brüder Chiquet schließlich einmal mehr wegweisend damit, daß sie in besonders guten Jahren einen Teil ihrer Flaschen zurücklegen, einlagern und erst Jahre später, frisch degorgiert, als »Dérgorgement Tardif« - » DT« - auf den Markt bringen. Mit diesen äußerst raren Champagnern wollen sie zeigen, wie »das erste Leben« des Champagners auf der Hefe Charakter und Stil beeinflußt und wie exzellent sich ihre Weine entwickeln, wenn sie besonders lange auf der Hefe reifen dürfen. Das allerdings sind keine Champagner für den »normalen« Champagner-Trinker, es sind so rare wie besondere Flaschen für Kenner und Könner, die sich mit dem Thema »Reifer Champagner« näher auseinandersetzen möchten.

Doch egal, ob es sich um Jacquesson nummerierte Cuvée mit einer Reife von vier Jahren auf der Hefe der zweiten Gärung handelt oder ob es um das so rare wie eigenwillige »Dérgorgement Tardif« geht, die 700er Serie von Jacquesson gehört zum Besten, was der Markt an Non-Vintage-Champagner zu bieten hat. Ein Champagnerhaus das, ungewöhnlich zurückhaltend im Auftritt, seine handwerkliche Herkunft als charaktervolles Qualitäts- und Stilmerkmal wie kein anderes zu zelebrieren versteht. 

Inhalt: 0.75 l (78,67 €* / 1 l)

59,00 €*
2013 Champagne »Dizy Terres Rouges« Champagne Jacquesson

Inhalt: 0.75 l (192,00 €* / 1 l)

144,00 €*