Château Guillot-Clauzel

Château Guillot Clauzel wurde bis zu ihrem Tod im Herbst 2009 von Madame Clauzel bewirtschaftet. Seitdem kümmern sich ihre Kinder Etienne Clauzel und Catherine Pastor um den winzigen Familienbetrieb. Ihr nur zwei Hektar kleiner Weinberg mit den typischen Lehm-Kieselböden Pomerols liegt qualitativ spektakulär zwischen den Châteaus Trotanoy, Le Pin und Nenin. Er ist auch nicht weit vom berühmten Vieux Chateau Certan entfernt. Dessen Alexandre Thienpont kümmert sich zusammen mit Francois Despagne heute um Weinberg und Keller.

Guillot Clauzels Kapital sind alte Reben, ca. ein Hektar, die durchschnittlich 70 Jahre alt sind, selbst die jungen bringen es noch auf 25 Jahre. Nur die Trauben der alten Reben kommen in den Grand Vin, von dem es weniger als 4000 Flaschen gibt, die alljährlich wenigen Händlern zugeteilt werden. Als wir 1982 mit dem Import von Luc Thienponts »Le Pin« begannen, kannte das winzige Château, das damals noch ein kleines Wohnhaus war, in dessen Kartoffelkeller ein paar Fässer standen, auch kein Mensch. Wir mußten uns richtig abmühen, um die ersten Jahrgänge unters Volk zu bringen. Heute ist es einer der teuersten und rarsten Weine Bordeaux. Das könnte bei Château Guillot Clauzel, das noch kleiner ist als Le Pin damals war, so ähnlich werden. Noch ist das kleine Château, das eher ein Wohnhaus mit Keller ist denn ein echtes Château, nur Kennern bekannt. Das könnte sich schon bald ändern. 

Die wenigen Barriques im Keller sind zu 50 % neu, die andere Hälfte wird nach der zweiten Belegung verkauft. Zwischen 18 und 24 Monaten, je nach Jahrgang, reifen die beiden Weine dieses Kleinbetriebes hier ihrer Vollendung entgegen. Wir führen die Weine von Guillot Clauzel seit vielen Jahren. Ihre Qualität war nicht immer so elegant und fein, wie sie sich heute präsentiert. Doch seit 2004 geht es hier mächtig voran. Unter der Ägide von Alexandre Thienpont und Francois Despagne nähert sich der Wein in Stil und Machart zunehmend denen seiner berühmten Nachbarn an. Immerhin zeichnet Alexandre Thienpont auch für die Qualität von Vieux Chateau Certan und Le Pin verantwortlich. Da ist es kein Wunder, daß die beiden das phantastische Terroir zunehmend zum Klingen bringen.

Mit 2010 hat sich Guillot Clauzel endgültig zum Geheimtip in Pomerol gemausert. Die kühle Frische, die duftige Transparenz und Rasse und der elegante Charme des Jahrgangs machen den Wein zum Inbegriff eines guten Pomerols, nicht im Sinne moderner önologischer Uniformität, sondern pur und ehrlich im Sinne einer Tradition, die den perfekt drainierten Böden Tribut zollt mit seidiger Mineralität, lebendiger Leichtigkeit und samtig feinen Gerbstoffen, wie sie nur ein guter Pomerol in Szene zu setzen vermag. Ein exzellenter Pomerol, der sein Understatement gekonnt zu zelebrieren versteht. 

Château Guillot Clauzel wurde bis zu ihrem Tod im Herbst 2009 von Madame Clauzel bewirtschaftet. Seitdem kümmern sich ihre Kinder Etienne Clauzel und Catherine Pastor um den winzigen Familienbetrieb. Ihr nur zwei Hektar kleiner Weinberg mit den typischen Lehm-Kieselböden Pomerols liegt qualitativ spektakulär zwischen den Châteaus Trotanoy, Le Pin und Nenin. Er ist auch nicht weit vom berühmten Vieux Chateau Certan entfernt. Dessen Alexandre Thienpont kümmert sich zusammen mit Francois Despagne heute um Weinberg und Keller.

Guillot Clauzels Kapital sind alte Reben, ca. ein Hektar, die durchschnittlich 70 Jahre alt sind, selbst die jungen bringen es noch auf 25 Jahre. Nur die Trauben der alten Reben kommen in den Grand Vin, von dem es weniger als 4000 Flaschen gibt, die alljährlich wenigen Händlern zugeteilt werden. Als wir 1982 mit dem Import von Luc Thienponts »Le Pin« begannen, kannte das winzige Château, das damals noch ein kleines Wohnhaus war, in dessen Kartoffelkeller ein paar Fässer standen, auch kein Mensch. Wir mußten uns richtig abmühen, um die ersten Jahrgänge unters Volk zu bringen. Heute ist es einer der teuersten und rarsten Weine Bordeaux. Das könnte bei Château Guillot Clauzel, das noch kleiner ist als Le Pin damals war, so ähnlich werden. Noch ist das kleine Château, das eher ein Wohnhaus mit Keller ist denn ein echtes Château, nur Kennern bekannt. Das könnte sich schon bald ändern. 

Die wenigen Barriques im Keller sind zu 50 % neu, die andere Hälfte wird nach der zweiten Belegung verkauft. Zwischen 18 und 24 Monaten, je nach Jahrgang, reifen die beiden Weine dieses Kleinbetriebes hier ihrer Vollendung entgegen. Wir führen die Weine von Guillot Clauzel seit vielen Jahren. Ihre Qualität war nicht immer so elegant und fein, wie sie sich heute präsentiert. Doch seit 2004 geht es hier mächtig voran. Unter der Ägide von Alexandre Thienpont und Francois Despagne nähert sich der Wein in Stil und Machart zunehmend denen seiner berühmten Nachbarn an. Immerhin zeichnet Alexandre Thienpont auch für die Qualität von Vieux Chateau Certan und Le Pin verantwortlich. Da ist es kein Wunder, daß die beiden das phantastische Terroir zunehmend zum Klingen bringen.

Mit 2010 hat sich Guillot Clauzel endgültig zum Geheimtip in Pomerol gemausert. Die kühle Frische, die duftige Transparenz und Rasse und der elegante Charme des Jahrgangs machen den Wein zum Inbegriff eines guten Pomerols, nicht im Sinne moderner önologischer Uniformität, sondern pur und ehrlich im Sinne einer Tradition, die den perfekt drainierten Böden Tribut zollt mit seidiger Mineralität, lebendiger Leichtigkeit und samtig feinen Gerbstoffen, wie sie nur ein guter Pomerol in Szene zu setzen vermag. Ein exzellenter Pomerol, der sein Understatement gekonnt zu zelebrieren versteht.