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Spam

Wußten Sie, daß am 3. August 1984 die erste E-Mail in Deutschland empfangen wurde? Man mag es aus heutiger Sicht kaum glauben, denn die neue Kommunikationsmethode etablierte sich so schnell, daß eine Dekade später in Deutschland schon 32,3 Milliarden Mails verschickt wurden. Die Werbebranche sollte die neue Kommunikationsmethode ebenso verändern, wie die Digitalisierung die Druckbranche. Es dauerte denn auch nicht lange, und die ersten Werbe-Mails füllten die elektronischen Postfächer. Diese wurden schnell als »Spam« bezeichnet. Heute sind über 90 Prozent aller weltweit versandten E-Mails »Spam«, also überflüssiger, nicht bestellter Müll, der sich im besten Fall als Werbung für irgendetwas ausgibt.


»Spam«. Ein Begriff, den wir heute wie selbstverständlich benutzen, ohne zu wissen, was er bedeutet. Er kam umgehend in den achtziger Jahren auf und geht auf einen Monty-Python-Sketch von 1970 über jenes Dosenfleisch, »Spiced Ham« genannt, zurück, das während des Zweiten Weltkriegs trotz Rationierung in jedem Gericht jedes englischen Restaurants zu finden war, ob man es wollte oder nicht.

An diesen unvermeidlichen »Sp-iced H-am« erinnern die Witzbolde von damals nun alltäglich im ungewollten »Spam«.


Das ist ausnahmsweise kein Weinthema, aber eines, das Sie wie uns betrifft. Wir wollen Ihnen nämlich auf keinen Fall besagten »Spam« unterjubeln, weder in der Flasche, noch in Ihrem elektronischen Postfach.