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Leguminosen

Leguminosen sind Hülsenfrüchte wie Erbsen, Wicken oder verschiedene Kleearten, es gibt über 13.000 verschiedene Arten von Leguminosen. Sie sind nicht nur für den Weinbau interessant, sondern werden in der gesamten Landwirtschaft als Stickstoffdünger oder eiweißhaltiges Futter für Nutztiere eingesetzt. Leguminosen nutzen Bakterien, die an ihren Wurzeln leben, die sogenannten Knöllchenbakterien, um den Stickstoff der Luft über entsprechende enzymatische Reaktionen abzubinden. In Symbiose mit den Leguminosen tauschen sie den Stickstoff aus der Luft in für sie nutzbaren Stickstoff. Die Leguminosen werden im Weinbau als Gründünger eingesetzt, in dem man sie untermulcht, wenn die Reben Stickstoff benötigen. Dann geben die Knöllchenbakterien den gebundenen Stickstoff an den Boden ab und die Rebe kann ihn aufnehmen.