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2018

Kadarka »Porkoláb-völgy« (Einzellage)

Kadarka »Porkoláb-völgy« (Einzellage)  

Ungarische Weine scheinen noch mehr Angst vor der Aussprache zu machen, als französische. Deshalb hat Zoltan Heimann Junior auf Youtube kurze Videos zur Aussprache eingestellt, die jede Angst nehmen, so daß man den unbekannten Wein unfallfrei genießen kann.

Kadarka. Sehr alte rote Rebsorte unbekannten Ursprungs. Hier reinsortig aus der Spitzen-Lage Porkoláb-völgyDes jungen Zoltan Heimanns erster Jahrgang nach der Rückkehr nach Hause. Ein Rotwein, der im Gedächtnis bleibt, weil er mühsam antrainierte Rotweinvorstellungen konterkariert. Mit heller Farbe, leicht wirkender Struktur und ungewohntem Duft nach Kräutern, roten Beeren, nassen Blättern im Herbst, einem Hauch von Waldboden und Sommerregen auf nassem Stein provoziert er den gestandenen Rotweintrinker. Doch es ist Rotwein, ausgesprochen seriöser sogar. Nur anders als gewohnt. Die Weinbereitung rigoros handwerklich: Ganztraubenvergärung mit ca. 30% nicht entrappten Trauben; spontane Vergärung per »Pied de cuve« in kleinen offenen Behältern; lange Mazeration in Fässern von 5000-8000 Litern ohne Schwefel; Verzicht auf das Pumpen des Mostes; acht Monate in Tonamphoren gereift. Ein hinreißend trinkfröhlicher Rotwein einmaliger Frische und Konstitution, der Anleitung braucht für den Einstieg in seine Welt . . .

. . .  denn er ist hellfarbig wie leichter Pinot Noir; fällt im Alkoholgehalt niedrig aus; wirkt »unseriös« leicht und kommt seidenweich und leise in drahtig frischer Säure auf die Zunge. Wenn man diesen ersten Eindruck verdaut hat und sich Zoltans Lagen-Kadarka mit Aufmerksamkeit widmet, wird man aber erleben, wie nachhaltig seine salzig wirkende Mineralität den Gaumen umspült, wie fein verwoben und hochwertig dicht seine Gerbstoffe agieren, die ernsthaft und potent sind, nicht nur »leicht«, sondern Länge, Körper und seidige Fülle vermitteln, die man der Farbe und Konstitution dieses Rotweines nicht zugetraut hätte. Kein Sex, Drugs und Rock´Roll, sondern Kammermusik für aufmerksame Zungen. Wie hochwertiger Pinot Noir, dem dieser Kadarka sehr ähnlich ist: Geschmeidig weich in der physischen Konsistenz von Puder; weniger aromatisch, als erdig würzig; ungewohnt lebendig im Mund im Widerspruch von Leichtigkeit und Konzentration, von Transparenz und Opulenz. Frech fordert dieser Wein seinen Trinker als so denkwürdige wie nachhaltige Bereicherung der Vielfalt in Sachen Rotwein. Kühl servieren, kühlen Kopfes aufnehmen, in vollen Zügen genießen.

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je Flasche à 0.75l / 26,00 €/L
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Ungarn - Szekszárd
Kadarka
Heimann & Fiai
6er Karton
Art-Nr. UTR18301
Inhalt 0.75l
seit 2020
Sofort versandfertig
Lieferfrist: 1-2 Tage
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Ungarische Weine scheinen noch mehr Angst vor der Aussprache zu machen, als französische. Deshalb hat Zoltan Heimann Junior auf Youtube kurze Videos zur Aussprache eingestellt, die jede Angst nehmen, so daß man den unbekannten Wein unfallfrei genießen kann.

Kadarka. Sehr alte rote Rebsorte unbekannten Ursprungs. Hier reinsortig aus der Spitzen-Lage Porkoláb-völgyDes jungen Zoltan Heimanns erster Jahrgang nach der Rückkehr nach Hause. Ein Rotwein, der im Gedächtnis bleibt, weil er mühsam antrainierte Rotweinvorstellungen konterkariert. Mit heller Farbe, leicht wirkender Struktur und ungewohntem Duft nach Kräutern, roten Beeren, nassen Blättern im Herbst, einem Hauch von Waldboden und Sommerregen auf nassem Stein provoziert er den gestandenen Rotweintrinker. Doch es ist Rotwein, ausgesprochen seriöser sogar. Nur anders als gewohnt. Die Weinbereitung rigoros handwerklich: Ganztraubenvergärung mit ca. 30% nicht entrappten Trauben; spontane Vergärung per »Pied de cuve« in kleinen offenen Behältern; lange Mazeration in Fässern von 5000-8000 Litern ohne Schwefel; Verzicht auf das Pumpen des Mostes; acht Monate in Tonamphoren gereift. Ein hinreißend trinkfröhlicher Rotwein einmaliger Frische und Konstitution, der Anleitung braucht für den Einstieg in seine Welt . . .

. . .  denn er ist hellfarbig wie leichter Pinot Noir; fällt im Alkoholgehalt niedrig aus; wirkt »unseriös« leicht und kommt seidenweich und leise in drahtig frischer Säure auf die Zunge. Wenn man diesen ersten Eindruck verdaut hat und sich Zoltans Lagen-Kadarka mit Aufmerksamkeit widmet, wird man aber erleben, wie nachhaltig seine salzig wirkende Mineralität den Gaumen umspült, wie fein verwoben und hochwertig dicht seine Gerbstoffe agieren, die ernsthaft und potent sind, nicht nur »leicht«, sondern Länge, Körper und seidige Fülle vermitteln, die man der Farbe und Konstitution dieses Rotweines nicht zugetraut hätte. Kein Sex, Drugs und Rock´Roll, sondern Kammermusik für aufmerksame Zungen. Wie hochwertiger Pinot Noir, dem dieser Kadarka sehr ähnlich ist: Geschmeidig weich in der physischen Konsistenz von Puder; weniger aromatisch, als erdig würzig; ungewohnt lebendig im Mund im Widerspruch von Leichtigkeit und Konzentration, von Transparenz und Opulenz. Frech fordert dieser Wein seinen Trinker als so denkwürdige wie nachhaltige Bereicherung der Vielfalt in Sachen Rotwein. Kühl servieren, kühlen Kopfes aufnehmen, in vollen Zügen genießen.

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Deklarationen
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,2 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Amphore
Bodenart: Löß
Betriebsgröße: 25 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Diam | Kunstkork
pH-Wert: 3.45
Kellerbehandlung: leichte Filtration
Wissenswert: ungeschönt | Minimal geschwefelt, freie SO2 22 mg/l | vegan

Ungarische Weine scheinen noch mehr Angst vor der Aussprache zu machen, als französische. Deshalb hat Zoltan Heimann Junior auf Youtube kurze Videos zur Aussprache eingestellt, die jede Angst nehmen, so daß man den unbekannten Wein unfallfrei genießen kann.

Kadarka. Sehr alte rote Rebsorte unbekannten Ursprungs. Hier reinsortig aus der Spitzen-Lage Porkoláb-völgyDes jungen Zoltan Heimanns erster Jahrgang nach der Rückkehr nach Hause. Ein Rotwein, der im Gedächtnis bleibt, weil er mühsam antrainierte Rotweinvorstellungen konterkariert. Mit heller Farbe, leicht wirkender Struktur und ungewohntem Duft nach Kräutern, roten Beeren, nassen Blättern im Herbst, einem Hauch von Waldboden und Sommerregen auf nassem Stein provoziert er den gestandenen Rotweintrinker. Doch es ist Rotwein, ausgesprochen seriöser sogar. Nur anders als gewohnt. Die Weinbereitung rigoros handwerklich: Ganztraubenvergärung mit ca. 30% nicht entrappten Trauben; spontane Vergärung per »Pied de cuve« in kleinen offenen Behältern; lange Mazeration in Fässern von 5000-8000 Litern ohne Schwefel; Verzicht auf das Pumpen des Mostes; acht Monate in Tonamphoren gereift. Ein hinreißend trinkfröhlicher Rotwein einmaliger Frische und Konstitution, der Anleitung braucht für den Einstieg in seine Welt . . .

. . .  denn er ist hellfarbig wie leichter Pinot Noir; fällt im Alkoholgehalt niedrig aus; wirkt »unseriös« leicht und kommt seidenweich und leise in drahtig frischer Säure auf die Zunge. Wenn man diesen ersten Eindruck verdaut hat und sich Zoltans Lagen-Kadarka mit Aufmerksamkeit widmet, wird man aber erleben, wie nachhaltig seine salzig wirkende Mineralität den Gaumen umspült, wie fein verwoben und hochwertig dicht seine Gerbstoffe agieren, die ernsthaft und potent sind, nicht nur »leicht«, sondern Länge, Körper und seidige Fülle vermitteln, die man der Farbe und Konstitution dieses Rotweines nicht zugetraut hätte. Kein Sex, Drugs und Rock´Roll, sondern Kammermusik für aufmerksame Zungen. Wie hochwertiger Pinot Noir, dem dieser Kadarka sehr ähnlich ist: Geschmeidig weich in der physischen Konsistenz von Puder; weniger aromatisch, als erdig würzig; ungewohnt lebendig im Mund im Widerspruch von Leichtigkeit und Konzentration, von Transparenz und Opulenz. Frech fordert dieser Wein seinen Trinker als so denkwürdige wie nachhaltige Bereicherung der Vielfalt in Sachen Rotwein. Kühl servieren, kühlen Kopfes aufnehmen, in vollen Zügen genießen.

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Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,2 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Amphore
Bodenart: Löß
Betriebsgröße: 25 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Diam | Kunstkork
pH-Wert: 3.45
Kellerbehandlung: leichte Filtration
Wissenswert: ungeschönt | Minimal geschwefelt, freie SO2 22 mg/l | vegan