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Champagne Jacquesson »Cuvée N° 737« Dégorgement Tardif

Champagne Jacquesson »Cuvée N° 737« Dégorgement Tardif 

Degorgement Tardif. Ein großer, reifer Champagner auf dem Zenit seiner Entwicklung. Acht Jahre lang reifte er auf der Hefe seiner Flaschengärung. Er hat sein »erstes Leben« also sehr lange auf der Flasche verbracht und zeigt dies heute eindrucksvoll, reif und entwickelt, aber nicht alt.


Die N° 737 steht für den Jahrgang 2007, dem 27% Reservewein aus dem Jahrgang 2007 beruhigende Harmonie verleihen. Die Chardonnays des Jahrgangs sind brillant, die roten Sorten waren von eher gemischter Qualität und mußten rigoros ausgelesen werden. 47% Chardonnay, 33% Pinot Noir und 20% Pinot Meunier prägen den Charakter eines großen reifen Weines, der als »Late Disgorgement« erst im November 2017 von der Gärhefe auf der Flasche befreit wurde und dann im Sommer 2018 auf den Markt kam.


Kein Champagner für den schnellen Kick. Wer einen solch spät degorgierten Champagner zum ersten Mal vor sich im Glas hat, ist oft enttäuscht. Er ist so anders als frischer, spritziger, rassig junger Champagner. Seine Kohlensäure wirkt extrem mild, ist kaum sichtbar präsent. Sie wird erst auf der Zunge fühlbar, wo sie nur noch verhalten spürbar für weiche, cremige Substanz in einem trockenen Mundgefühl sorgt, das am Gaumen extrem lange, aber leise und unaufdringlich würzig, nachklingt. Im Duft wirkt er reif. Für Freunde fruchtiger Weine und Champagner mag er durchaus schon »tot« wirken. Dabei verströmt er würzig und intensiv den typischen Duft nach frisch aufgebackenem Briocheteig, nach Karamell und brauner Butter, durchsetzt mit feinen, rassigen Zitrusnoten, die sich in das komplexe Erscheinungsbild perfekt integrieren. Ein rarer reifer Champagner, der die faszinierende Entwicklung demonstriert, die großer Schaumwein in seinem ersten Leben auf der Flasche nehmen kann, wenn er entsprechend handwerklich schonend aus kerngesunden Trauben produziert wurde. Ein großes Erlebnis, das wir vor allem Kennern und neugierigen Weinfreunden empfehlen. Wird sich über die kommenden zehn Jahre in seinem zweiten Leben auf der Flasche, befreit von der Gärhefe, zu weiterer Komplexität entwickeln, die dann allerdings schon Kennerschaft verlangt, um entsprechend genossen werden zu können. Er wird dann kaum noch spürbare Kohlensäure enthalten, der Chardonnay wird sich in Duft und Geschmack weiter durchgesetzt haben und er wird, inzwischen mehr Wein als Schaumwein, die Autolyse-Aromen seiner ursprünglichen Gärhefe noch deutlicher im Aroma spür- und erlebbar machen, als er es heute schon tut. So wird die »Zeit im Wein« zum ganz besonderen Erlebnis.  

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Champagne Jacquesson »Cuvée N° 737« Dégorgement Tardif 

Availability: In stock.

95,00 €
je Flasche à 0.75l / 126,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Frankreich - Champagne
Cuvée (Schaumwein)
Champagne Jacquesson
6er Karton
Art-Nr. FCH13416
Inhalt 0.75l
seit 2010
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Degorgement Tardif. Ein großer, reifer Champagner auf dem Zenit seiner Entwicklung. Acht Jahre lang reifte er auf der Hefe seiner Flaschengärung. Er hat sein »erstes Leben« also sehr lange auf der Flasche verbracht und zeigt dies heute eindrucksvoll, reif und entwickelt, aber nicht alt.


Die N° 737 steht für den Jahrgang 2007, dem 27% Reservewein aus dem Jahrgang 2007 beruhigende Harmonie verleihen. Die Chardonnays des Jahrgangs sind brillant, die roten Sorten waren von eher gemischter Qualität und mußten rigoros ausgelesen werden. 47% Chardonnay, 33% Pinot Noir und 20% Pinot Meunier prägen den Charakter eines großen reifen Weines, der als »Late Disgorgement« erst im November 2017 von der Gärhefe auf der Flasche befreit wurde und dann im Sommer 2018 auf den Markt kam.


Kein Champagner für den schnellen Kick. Wer einen solch spät degorgierten Champagner zum ersten Mal vor sich im Glas hat, ist oft enttäuscht. Er ist so anders als frischer, spritziger, rassig junger Champagner. Seine Kohlensäure wirkt extrem mild, ist kaum sichtbar präsent. Sie wird erst auf der Zunge fühlbar, wo sie nur noch verhalten spürbar für weiche, cremige Substanz in einem trockenen Mundgefühl sorgt, das am Gaumen extrem lange, aber leise und unaufdringlich würzig, nachklingt. Im Duft wirkt er reif. Für Freunde fruchtiger Weine und Champagner mag er durchaus schon »tot« wirken. Dabei verströmt er würzig und intensiv den typischen Duft nach frisch aufgebackenem Briocheteig, nach Karamell und brauner Butter, durchsetzt mit feinen, rassigen Zitrusnoten, die sich in das komplexe Erscheinungsbild perfekt integrieren. Ein rarer reifer Champagner, der die faszinierende Entwicklung demonstriert, die großer Schaumwein in seinem ersten Leben auf der Flasche nehmen kann, wenn er entsprechend handwerklich schonend aus kerngesunden Trauben produziert wurde. Ein großes Erlebnis, das wir vor allem Kennern und neugierigen Weinfreunden empfehlen. Wird sich über die kommenden zehn Jahre in seinem zweiten Leben auf der Flasche, befreit von der Gärhefe, zu weiterer Komplexität entwickeln, die dann allerdings schon Kennerschaft verlangt, um entsprechend genossen werden zu können. Er wird dann kaum noch spürbare Kohlensäure enthalten, der Chardonnay wird sich in Duft und Geschmack weiter durchgesetzt haben und er wird, inzwischen mehr Wein als Schaumwein, die Autolyse-Aromen seiner ursprünglichen Gärhefe noch deutlicher im Aroma spür- und erlebbar machen, als er es heute schon tut. So wird die »Zeit im Wein« zum ganz besonderen Erlebnis.  

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Deklarationen
Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1.5 g /l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Kreide | Kalk
Betriebsgröße: 20 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
Wissenswert: Keine Dosage

Degorgement Tardif. Ein großer, reifer Champagner auf dem Zenit seiner Entwicklung. Acht Jahre lang reifte er auf der Hefe seiner Flaschengärung. Er hat sein »erstes Leben« also sehr lange auf der Flasche verbracht und zeigt dies heute eindrucksvoll, reif und entwickelt, aber nicht alt.


Die N° 737 steht für den Jahrgang 2007, dem 27% Reservewein aus dem Jahrgang 2007 beruhigende Harmonie verleihen. Die Chardonnays des Jahrgangs sind brillant, die roten Sorten waren von eher gemischter Qualität und mußten rigoros ausgelesen werden. 47% Chardonnay, 33% Pinot Noir und 20% Pinot Meunier prägen den Charakter eines großen reifen Weines, der als »Late Disgorgement« erst im November 2017 von der Gärhefe auf der Flasche befreit wurde und dann im Sommer 2018 auf den Markt kam.


Kein Champagner für den schnellen Kick. Wer einen solch spät degorgierten Champagner zum ersten Mal vor sich im Glas hat, ist oft enttäuscht. Er ist so anders als frischer, spritziger, rassig junger Champagner. Seine Kohlensäure wirkt extrem mild, ist kaum sichtbar präsent. Sie wird erst auf der Zunge fühlbar, wo sie nur noch verhalten spürbar für weiche, cremige Substanz in einem trockenen Mundgefühl sorgt, das am Gaumen extrem lange, aber leise und unaufdringlich würzig, nachklingt. Im Duft wirkt er reif. Für Freunde fruchtiger Weine und Champagner mag er durchaus schon »tot« wirken. Dabei verströmt er würzig und intensiv den typischen Duft nach frisch aufgebackenem Briocheteig, nach Karamell und brauner Butter, durchsetzt mit feinen, rassigen Zitrusnoten, die sich in das komplexe Erscheinungsbild perfekt integrieren. Ein rarer reifer Champagner, der die faszinierende Entwicklung demonstriert, die großer Schaumwein in seinem ersten Leben auf der Flasche nehmen kann, wenn er entsprechend handwerklich schonend aus kerngesunden Trauben produziert wurde. Ein großes Erlebnis, das wir vor allem Kennern und neugierigen Weinfreunden empfehlen. Wird sich über die kommenden zehn Jahre in seinem zweiten Leben auf der Flasche, befreit von der Gärhefe, zu weiterer Komplexität entwickeln, die dann allerdings schon Kennerschaft verlangt, um entsprechend genossen werden zu können. Er wird dann kaum noch spürbare Kohlensäure enthalten, der Chardonnay wird sich in Duft und Geschmack weiter durchgesetzt haben und er wird, inzwischen mehr Wein als Schaumwein, die Autolyse-Aromen seiner ursprünglichen Gärhefe noch deutlicher im Aroma spür- und erlebbar machen, als er es heute schon tut. So wird die »Zeit im Wein« zum ganz besonderen Erlebnis.  

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Alkohol: 12 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1.5 g /l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Trad. Holzfass
Bodenart: Kreide | Kalk
Betriebsgröße: 20 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork