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2007

Lessona »Omaggio a Quintino Sella«

Lessona »Omaggio a Quintino Sella« 

Der Stolz des Weingutes. Sellas berühmtester Wein. Vielfach ausgezeichnet und hochbewertet. 85 % Nebbiolo, 15 % Vespolina. Stammt aus der Lage »Rivaccia« mit rund 50 Jahre alten Reben, die hier, wie überall in Lessona, auf sandigen Böden stehen.

»OMAGGIO A QUINTINO SELLA« wird nur in besonderen Jahren produziert. 2007 ein großer Jahrgang, dem man vor Ort historisches Reife- und Entwicklungsvermögen attestiert. Früher war dies die private Reserve für die Familie, heute ist es das Aushängeschild der Region, gewidmet Quintino Sella, der sich als Politiker und Ökonom für die Einheit Italiens einsetzte und während des Risorgimento Minister war, als solcher aber 1881 scheiterte und sich daraufhin aus der Politik zurückzog.

Sein Wein ist famos. 48 Monate reifte er auf der Feinhefe im traditionellen Holzfaß aus slovenischer Eiche. Ein Wein, wie ihn nur das Piemont hervorbringen kann. Erinnert mich an die Weine des jungen Robert Voerzio, die wir in den achtziger Jahren mit großem Erfolg importierten. Traditionell in jeder Hinsicht und vor allem im besten Sinne. Keine Spur von Moderne, weder in der Farbe, noch im Duft, noch auf der Zunge. Mutige Individualität. Ursprüngliche Qualität. Fordernd in seiner unkonventionellen Gestrigkeit, die schon wieder Avantgarde ist.

Helle Farbe. Rubinrot. Irgendwie schon alt, aber noch frisch. Im schwelgerischen Bukett dunkle Früchte, von Brombeeren bis zu reifen Pflaumen, eine Spur Lakritze, ein Hauch Vanille, Tabak und dunkle Gewürze im Hintergrund. Tief muß man eintauchen, um diesen Wein in seiner ganzen Komplexität zu erahnen, zu begreifen, genießen zu können. Fest strukturiert, engmaschig, dicht und spröde. Frische Säure als Gerüst, drum herum reife Gerbstoffe, die wie Samt agieren und sich spielerisch intensiv entfalten in dunkelwürzigem Aromenspektrum, von Anis über Kirsche, von Gewürznelke bis zu schwarzer Johannisbeere. Mit zunehmender Zeit im Glas oder in der Karaffe entwickelt sich aus der anfänglich spröden Rustikalität saftige Konsistenz mit Spannung und Schmelz, der Wein wird geschmeidig und entspannt sich. Ein widerspenstig spannender Rotwein, wie man ihn nicht oft im Glas hat. Schnittstelle zwischen gestern und heute, Mittler zwischen den Welten. Roh und fein zugleich. Ungehobelt und unpoliert, aber brillant und bewegend, ja aufregend. Deshalb leider rar. 

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Lessona »Omaggio a Quintino Sella« 

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je Flasche à 0.75l / 53,20 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Italien - Piemont
Nebbiolo, Vespolina
Tenute Sella
6er Karton
Art-Nr. IPI07503
Inhalt 0.75l
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Der Stolz des Weingutes. Sellas berühmtester Wein. Vielfach ausgezeichnet und hochbewertet. 85 % Nebbiolo, 15 % Vespolina. Stammt aus der Lage »Rivaccia« mit rund 50 Jahre alten Reben, die hier, wie überall in Lessona, auf sandigen Böden stehen.

»OMAGGIO A QUINTINO SELLA« wird nur in besonderen Jahren produziert. 2007 ein großer Jahrgang, dem man vor Ort historisches Reife- und Entwicklungsvermögen attestiert. Früher war dies die private Reserve für die Familie, heute ist es das Aushängeschild der Region, gewidmet Quintino Sella, der sich als Politiker und Ökonom für die Einheit Italiens einsetzte und während des Risorgimento Minister war, als solcher aber 1881 scheiterte und sich daraufhin aus der Politik zurückzog.

Sein Wein ist famos. 48 Monate reifte er auf der Feinhefe im traditionellen Holzfaß aus slovenischer Eiche. Ein Wein, wie ihn nur das Piemont hervorbringen kann. Erinnert mich an die Weine des jungen Robert Voerzio, die wir in den achtziger Jahren mit großem Erfolg importierten. Traditionell in jeder Hinsicht und vor allem im besten Sinne. Keine Spur von Moderne, weder in der Farbe, noch im Duft, noch auf der Zunge. Mutige Individualität. Ursprüngliche Qualität. Fordernd in seiner unkonventionellen Gestrigkeit, die schon wieder Avantgarde ist.

Helle Farbe. Rubinrot. Irgendwie schon alt, aber noch frisch. Im schwelgerischen Bukett dunkle Früchte, von Brombeeren bis zu reifen Pflaumen, eine Spur Lakritze, ein Hauch Vanille, Tabak und dunkle Gewürze im Hintergrund. Tief muß man eintauchen, um diesen Wein in seiner ganzen Komplexität zu erahnen, zu begreifen, genießen zu können. Fest strukturiert, engmaschig, dicht und spröde. Frische Säure als Gerüst, drum herum reife Gerbstoffe, die wie Samt agieren und sich spielerisch intensiv entfalten in dunkelwürzigem Aromenspektrum, von Anis über Kirsche, von Gewürznelke bis zu schwarzer Johannisbeere. Mit zunehmender Zeit im Glas oder in der Karaffe entwickelt sich aus der anfänglich spröden Rustikalität saftige Konsistenz mit Spannung und Schmelz, der Wein wird geschmeidig und entspannt sich. Ein widerspenstig spannender Rotwein, wie man ihn nicht oft im Glas hat. Schnittstelle zwischen gestern und heute, Mittler zwischen den Welten. Roh und fein zugleich. Ungehobelt und unpoliert, aber brillant und bewegend, ja aufregend. Deshalb leider rar. 

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Deklarationen
Alkohol: 13,45 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2 g/l
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,35
Manuvin®: Nein
Wissenswert: Konventionelle Bewirtschaftung ohne systemische Pestizide

Der Stolz des Weingutes. Sellas berühmtester Wein. Vielfach ausgezeichnet und hochbewertet. 85 % Nebbiolo, 15 % Vespolina. Stammt aus der Lage »Rivaccia« mit rund 50 Jahre alten Reben, die hier, wie überall in Lessona, auf sandigen Böden stehen.

»OMAGGIO A QUINTINO SELLA« wird nur in besonderen Jahren produziert. 2007 ein großer Jahrgang, dem man vor Ort historisches Reife- und Entwicklungsvermögen attestiert. Früher war dies die private Reserve für die Familie, heute ist es das Aushängeschild der Region, gewidmet Quintino Sella, der sich als Politiker und Ökonom für die Einheit Italiens einsetzte und während des Risorgimento Minister war, als solcher aber 1881 scheiterte und sich daraufhin aus der Politik zurückzog.

Sein Wein ist famos. 48 Monate reifte er auf der Feinhefe im traditionellen Holzfaß aus slovenischer Eiche. Ein Wein, wie ihn nur das Piemont hervorbringen kann. Erinnert mich an die Weine des jungen Robert Voerzio, die wir in den achtziger Jahren mit großem Erfolg importierten. Traditionell in jeder Hinsicht und vor allem im besten Sinne. Keine Spur von Moderne, weder in der Farbe, noch im Duft, noch auf der Zunge. Mutige Individualität. Ursprüngliche Qualität. Fordernd in seiner unkonventionellen Gestrigkeit, die schon wieder Avantgarde ist.

Helle Farbe. Rubinrot. Irgendwie schon alt, aber noch frisch. Im schwelgerischen Bukett dunkle Früchte, von Brombeeren bis zu reifen Pflaumen, eine Spur Lakritze, ein Hauch Vanille, Tabak und dunkle Gewürze im Hintergrund. Tief muß man eintauchen, um diesen Wein in seiner ganzen Komplexität zu erahnen, zu begreifen, genießen zu können. Fest strukturiert, engmaschig, dicht und spröde. Frische Säure als Gerüst, drum herum reife Gerbstoffe, die wie Samt agieren und sich spielerisch intensiv entfalten in dunkelwürzigem Aromenspektrum, von Anis über Kirsche, von Gewürznelke bis zu schwarzer Johannisbeere. Mit zunehmender Zeit im Glas oder in der Karaffe entwickelt sich aus der anfänglich spröden Rustikalität saftige Konsistenz mit Spannung und Schmelz, der Wein wird geschmeidig und entspannt sich. Ein widerspenstig spannender Rotwein, wie man ihn nicht oft im Glas hat. Schnittstelle zwischen gestern und heute, Mittler zwischen den Welten. Roh und fein zugleich. Ungehobelt und unpoliert, aber brillant und bewegend, ja aufregend. Deshalb leider rar. 

Mehr...
Alkohol: 13,45 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2 g/l
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,35
Manuvin®: Nein
Wissenswert: Konventionelle Bewirtschaftung ohne systemische Pestizide