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Blaufränkisch »Burgenland« 
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
2012

Blaufränkisch »Burgenland«

Uwe Schiefer und Blaufränkisch. Kein anderer Winzer Österreichs hat der Rebsorte derart eigenständiges Profil verpaßt wie er. Der ehemalige Sommelier produziert unweit der ungarischen Grenze im Südburgenland auf lehmigen Schieferböden Blaufränkisch unverwechselbarer Identität und kompromißloser Individualität.

»Eisenberg« ist der Einstieg in Uwe Schiefers eigene Welt des Blaufränkisch. Rotwein einzigartiger Stilistik. Die wird von Kunden nicht immer verstanden. Sie reklamieren dann den Wein als »dünn, mager und sauer«. Recht haben sie. Zumindest aus ihrer Sicht. Das schlanke, rassig kühle Mundgefühl dieses provozierend anderen Blaufränkisch ist das exakte Gegenteil jener fetten, weichen, alkoholisch süßen, überextrahiert und -konzentriert breiten Rotweine, die in den letzten zwei Jahrzehnten international als geschmackliches Ideal galten, an dem sich alle orientierten, auch und gerade die Winzer des Burgenlandes. Uwe Schiefer langweilte diese Stilistik irgendwann und er begann ein Exempel zu statutieren. Seinem Blaufränkisch »Eisenberg« der gleichnamigen Lage kam die Rolle des geschmacklichen Revolutionärs zu. Durch frühere Lese und entsprechend veränderte Arbeit in Weinberg und Keller erzielte er schlanke, rassige, messerscharf präzise Länge im Mund, die er knallhart auf die Mineralität der Herkunft und die Frische und Finesse der Rebsorte fokussierte. Sein »Eisenberg« wurde zum Prototyp einer österreichischen Rotweinavantgarde, die den Schmuseweinen der schönheitschirgurgischen Önologenretorte provokante authentische Lebendigkeit entgegensetzte. Dieses Geschmacksgefühl, das simple Breite durch mineralische Länge ersetzt, hat sich international durchgesetzt. Immer mehr Winzer arbeiten für natürliche Frische und authentischen Herkunftscharakter. Wir widmen ihnen unser Programm.

Eisenberg 2010. Entstammt einem schwierigen Jahrgang. Er hat ihn routiniert gemeistert, der Uwe Schiefer. Eisenberg 2010 ist delikat ausgefallen, ähnelt feinstem Pinot Noir aus Burgund, der Syrah von der Nordrhône inhaliert hat. Der Jahrgang in souveräner Interpretation. Eisenberg ist purer Blaufränkisch, so authentisch und natürlich wie möglich. Schlank, kühl und rassig, mineralisch frisch, duftig und transparent im Mundgefühl. Fast leicht wirkt er, packt aber kraftvoll zu. Frische Säure in pikant würziger Mineralität, von Rotwein so kaum bekannt. Man muß seine Geschmacksgewohnheiten überdenken, um diesem Wein gerecht zu werden. So, wie er anders schmeckt, so duftet er auch: Nach Veilchen, Graphit, Tinte, schwarzen Oliven, Wacholder und Lorbeer. Kühl und animierend anders in hochwertig feiner Gerbstoffqualität, die dunkelwürzige Frucht in ungeahnter Frische im Mund verteilt. Rotwein, der sich anders anfühlt im Mund als gewohnt. Blaufränkisch, den man durchaus als »dünn, mager und sauer« kritisieren kann. Dann hat man aber die Botschaft dieses Weines weder erhört noch verstanden und sollte die Finger lassen von diesem provokant sinnlichen Rotweinerlebnis.

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Österreich - Südburgenland
rot Blaufränkisch
Uwe Schiefer
6er Karton
Art-Nr. OEW12550
Inhalt 0.75l
Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: - 2015+
Restzucker: < 2 g/l
Ausbau: Holzfass > 300 l
Boden: Schiefer
Dekantieren: Ja
Vergärung: Spontan
Verschlussart: Naturkork
Biogene Amine: Nein
pH-Wert: 3.4
Malolaktik: Ja
ManuVin®: Ja
Schwefel: Enthält Sulfite
Vegan: Nein