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Blaufränkisch »Moric« Burgenland 
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
2012

Blaufränkisch »Moric« Burgenland

Blaufränkisch, die ur-österreichische rote Rebsorte aus dem Burgenland, hat den Markt international erobert, und das mit selbstbewußter Eigenart und Qualitäten, die polarisieren. Nicht jedem schmeckt er, der Blaufränkisch, der hierzulande als »Lemberger« ein eher zwiespältiges Dasein fristet. Zumindest ist es für den deutschen Lemberger noch ein weiter Weg zum Selbstbewußtsein des österreichischen Blaufränkisch. Der zeigt sich in Österreich in derart breitem Stil-Spektrum, daß man dort von d e m Blaufränkisch nicht sprechen kann. Da buhlen auf der einen Seite dicke, fette, weiche Brummer aus der Konzentrations- und Extraktionsszene in globaler Parker-Punkte-Stilistik typisch österreichisch und äußerst erfolgreich um Anerkennung, auf der anderen Seite erinnern feinstrukturierte, seidig feine, kühl und feingewirkte Exemplare an feinste Burgunder und  raffiniert kühle Nordrhône-Syrahs. In Sachen Blaufränkisch hat Österreich auf nationaler Ebene also noch nicht zur Identität gefunden, international gilt sie über die Weine von Roland Velich und seinen Gefolgsleuten längst als definiert. Roland Velich gilt als der wesentliche »Verursacher« und Kommunikator des »neuen Blaufränkisch« in Österreich. Sein Projekt „»Moric« (gesprochen »Moritz«) steht stellvertretend für die Zukunft der neuen österreichischen Rotweinszene. Freunde wie Hannes Schuster, Uwe Schiefer und andere ergänzen seine avantgardistische Sicht der Dinge mit faszinierenden Blaufränkisch-Qualitäten charaktervoller Identität. 

Roland Velich geht es um die unverwechselbare Prägung der Herkunft und um eigenständiges Profil. Seine Weine wirken mutig »nackig« und kühl und frisch im Trunk, ehrlich und unverfälscht im Charakter, frei von den Eingriffen moderner Schönheitschirurgie in Sachen Kellerwirtschaft.

Sein Basis-Blaufränkisch »Burgenland« aus großem Jahrgang weist den Weg als ungemein attraktiver, samtig feiner Blaufränkisch typischer »Moric«-Handschrift. Entwaffnend ehrlich und natürlich in der Ausstrahlung, transparent und delikat im Duft, tiefgründig würzig und frisch im Geschmack, durchdrungen von den typischen kühlen, raffiniert blauen Aromen der Rebsorte, die an Graphit aus frisch gespitztem Bleistift ebenso erinnern, wie an Lorbeerbätter und Wacholderbeeren. Charmant seidig und samtig agiert der Wein auf der Zunge, kühl und dicht gewirkt in wertvoller Gerbstoffpackung. Ein großer Jahrgang in einem mutig unverfälschten Blaufränkisch total entspannter Qualität, unaufgeregt, unspektakulär, fast leise im Auftritt, gerade dadurch aber aufregend »anders« als andere, vollständig im Mundgefühl,  hochwertig ungeschminkt trocken und frisch auf der Zunge, dezent herb im Nachklang, saftig und kühl am Gaumen, appetitanregend süffig und wertvoll balsamisch duftend, ohne schwer, heiß oder plump zu wirken. So schmeckt handwerkliche Winzerkunst. Ein großer kleiner Blaufränkisch, der nicht mehr sein will als er ist, auf den man sich aber freut, weil seine authentische Ehrlichkeit und seine balsamische Konsistenz richtig Lust machen auf das, was kommt. 

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Österreich - Burgenland
rot Blaufränkisch
Moric | Roland Velich
6er Karton
Art-Nr. OER12005
Inhalt 0.75l
Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: > 2016+
Restzucker: < 2 g/l
Ausbau: Holzfass > 300 l
Boden: Schiefer
Dekantieren: Ja
Vergärung: Spontan
Verschlussart: Naturkork
Biogene Amine: Nein
Malolaktik: Ja
ManuVin®: Ja
Schwefel: Enthält Sulfite
Vegan: Nein