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2014

Pinot Noir »La Neblina«

Pinot Noir »La Neblina« 

La Neblina. Spanisch für »Nebel«. Der rollt an der Sonoma Coast, 110 km nördlich von San Francisco, vom Pazifik kommend in dichten Wellen ins Landesinnere und kühlt dort die Weinberge durch dramatische Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Bis zu 20°C können sie betragen, wenn abends die Nebel kommen, die am nächsten Morgen wieder verschwinden, wenn die Temperaturen steigen. Diesem ständigem Kommen und Gehen des Nebels widmet Eric Sussman seinen wichtigsten Wein, Pinot Noir »La Neblina«.

Dessen Trauben stammen von organisch zertifizierten Weinbergen in Sebastopol und Occidental an der südlichen Somoma Coast. In den Weinbergen steht eine bunte Sammlung genetisch unterschiedlicher Klonen, die dem Wein Spannung in Aroma und Struktur verleihen. Der bezaubert schon beim ersten Kontakt. Man spürt, daß hier ein besonderer Pinot Noir im Glas steht. 2014 war hier kein einfacher Jahrgang. Gegen Ende der Reifeperiode sorgte er mit heftigen Hitze-Spitzen für Probleme, die den Jahrgang heute stilistisch prägen, indem sie ihn wärmer erscheinen lassen, als er in Wahrheit war. Eric Sussman kam, anders als andere, mit den Problemen des Jahrgangs ausgesprochen gut zurecht.

Sein La Neblina des Jahrgangs ist ein blauwürziger, an die Weine von Bize Leroy und Romanee-Conti erinnernder dunkelfruchtiger Pinot Noir, dessen reife Frucht den Jahrgang erkennen läßt, doch sein üppiges Bukett wirkt weniger warm als elegant und tiefgründig, erinnert an kandierte Früchte, an Granatapfel und trockene Blüten, aber auch an Cola und nasses Gestein. Mit jeder Minute im Glas entfaltet sich der Wein, wird komplexer, erdiger, störrischer, wilder und spannender. Auf der Zunge agiert angenehm frische Säure, die von Gerbstoffen umhüllt wird, die präsent und lebendig wirken, hochenergetisch und spannungsgeladen sind, dicht und seidig in ihrer Wirkung im Mundgefühl. Sein auf den ersten Blick eher simpel gestricktes Bukett wird zunehmend rauchiger, dichter und undurchdringlicher, wirkt beeindruckend transparent dunkelgetönt und würzig, scheint sich von Minute zu Minute mehr mit Substanz und Stoff zu füllen. Rosenblüten, Zimt, Gewürznelken, unglaublich, was diesem Wein an Vielschichtigkeit entströmt. Je spannender er wird, um so entspannter wird man selbst. Großer Pinot Noir, der sich den üblichen europäischen Vorstellungen der Rebsorte entzieht. Er ist zu komplex, zu dicht, zu kraftvoll und zu beeindruckend eigenständig, packt zu in expressiv spürbarer Natürlichkeit, die weiter und breiter wirkt, als wir es von unseren europäischen Pinots kennen und erwarten, tut dies aber ohne fett, warm oder breit zu werden, sondern ist einfach nur »anders«. Der Reiz des Unbekannten, dem man sich kaum entziehen kann. Pinot Noir neuer Generation aus Kalifornien. Nicht umsonst Kult in Kaliforniens Weinszene. Großes Kino. Weltklasseniveau.

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Pinot Noir »La Neblina« 

Availability: In stock.

54,00 €
je Flasche à 0.75l / 72,00 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
USA - Sonoma Valley
Pinot Noir
Radio Coteau
12er Karton
Art-Nr. CAL14450
Inhalt 0.75l
seit 2013
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

La Neblina. Spanisch für »Nebel«. Der rollt an der Sonoma Coast, 110 km nördlich von San Francisco, vom Pazifik kommend in dichten Wellen ins Landesinnere und kühlt dort die Weinberge durch dramatische Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Bis zu 20°C können sie betragen, wenn abends die Nebel kommen, die am nächsten Morgen wieder verschwinden, wenn die Temperaturen steigen. Diesem ständigem Kommen und Gehen des Nebels widmet Eric Sussman seinen wichtigsten Wein, Pinot Noir »La Neblina«.

Dessen Trauben stammen von organisch zertifizierten Weinbergen in Sebastopol und Occidental an der südlichen Somoma Coast. In den Weinbergen steht eine bunte Sammlung genetisch unterschiedlicher Klonen, die dem Wein Spannung in Aroma und Struktur verleihen. Der bezaubert schon beim ersten Kontakt. Man spürt, daß hier ein besonderer Pinot Noir im Glas steht. 2014 war hier kein einfacher Jahrgang. Gegen Ende der Reifeperiode sorgte er mit heftigen Hitze-Spitzen für Probleme, die den Jahrgang heute stilistisch prägen, indem sie ihn wärmer erscheinen lassen, als er in Wahrheit war. Eric Sussman kam, anders als andere, mit den Problemen des Jahrgangs ausgesprochen gut zurecht.

Sein La Neblina des Jahrgangs ist ein blauwürziger, an die Weine von Bize Leroy und Romanee-Conti erinnernder dunkelfruchtiger Pinot Noir, dessen reife Frucht den Jahrgang erkennen läßt, doch sein üppiges Bukett wirkt weniger warm als elegant und tiefgründig, erinnert an kandierte Früchte, an Granatapfel und trockene Blüten, aber auch an Cola und nasses Gestein. Mit jeder Minute im Glas entfaltet sich der Wein, wird komplexer, erdiger, störrischer, wilder und spannender. Auf der Zunge agiert angenehm frische Säure, die von Gerbstoffen umhüllt wird, die präsent und lebendig wirken, hochenergetisch und spannungsgeladen sind, dicht und seidig in ihrer Wirkung im Mundgefühl. Sein auf den ersten Blick eher simpel gestricktes Bukett wird zunehmend rauchiger, dichter und undurchdringlicher, wirkt beeindruckend transparent dunkelgetönt und würzig, scheint sich von Minute zu Minute mehr mit Substanz und Stoff zu füllen. Rosenblüten, Zimt, Gewürznelken, unglaublich, was diesem Wein an Vielschichtigkeit entströmt. Je spannender er wird, um so entspannter wird man selbst. Großer Pinot Noir, der sich den üblichen europäischen Vorstellungen der Rebsorte entzieht. Er ist zu komplex, zu dicht, zu kraftvoll und zu beeindruckend eigenständig, packt zu in expressiv spürbarer Natürlichkeit, die weiter und breiter wirkt, als wir es von unseren europäischen Pinots kennen und erwarten, tut dies aber ohne fett, warm oder breit zu werden, sondern ist einfach nur »anders«. Der Reiz des Unbekannten, dem man sich kaum entziehen kann. Pinot Noir neuer Generation aus Kalifornien. Nicht umsonst Kult in Kaliforniens Weinszene. Großes Kino. Weltklasseniveau.

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Deklarationen
Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,8 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Goldridge soil
Betriebsgröße: 22 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,59
Wissenswert: Unfiltriert

La Neblina. Spanisch für »Nebel«. Der rollt an der Sonoma Coast, 110 km nördlich von San Francisco, vom Pazifik kommend in dichten Wellen ins Landesinnere und kühlt dort die Weinberge durch dramatische Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Bis zu 20°C können sie betragen, wenn abends die Nebel kommen, die am nächsten Morgen wieder verschwinden, wenn die Temperaturen steigen. Diesem ständigem Kommen und Gehen des Nebels widmet Eric Sussman seinen wichtigsten Wein, Pinot Noir »La Neblina«.

Dessen Trauben stammen von organisch zertifizierten Weinbergen in Sebastopol und Occidental an der südlichen Somoma Coast. In den Weinbergen steht eine bunte Sammlung genetisch unterschiedlicher Klonen, die dem Wein Spannung in Aroma und Struktur verleihen. Der bezaubert schon beim ersten Kontakt. Man spürt, daß hier ein besonderer Pinot Noir im Glas steht. 2014 war hier kein einfacher Jahrgang. Gegen Ende der Reifeperiode sorgte er mit heftigen Hitze-Spitzen für Probleme, die den Jahrgang heute stilistisch prägen, indem sie ihn wärmer erscheinen lassen, als er in Wahrheit war. Eric Sussman kam, anders als andere, mit den Problemen des Jahrgangs ausgesprochen gut zurecht.

Sein La Neblina des Jahrgangs ist ein blauwürziger, an die Weine von Bize Leroy und Romanee-Conti erinnernder dunkelfruchtiger Pinot Noir, dessen reife Frucht den Jahrgang erkennen läßt, doch sein üppiges Bukett wirkt weniger warm als elegant und tiefgründig, erinnert an kandierte Früchte, an Granatapfel und trockene Blüten, aber auch an Cola und nasses Gestein. Mit jeder Minute im Glas entfaltet sich der Wein, wird komplexer, erdiger, störrischer, wilder und spannender. Auf der Zunge agiert angenehm frische Säure, die von Gerbstoffen umhüllt wird, die präsent und lebendig wirken, hochenergetisch und spannungsgeladen sind, dicht und seidig in ihrer Wirkung im Mundgefühl. Sein auf den ersten Blick eher simpel gestricktes Bukett wird zunehmend rauchiger, dichter und undurchdringlicher, wirkt beeindruckend transparent dunkelgetönt und würzig, scheint sich von Minute zu Minute mehr mit Substanz und Stoff zu füllen. Rosenblüten, Zimt, Gewürznelken, unglaublich, was diesem Wein an Vielschichtigkeit entströmt. Je spannender er wird, um so entspannter wird man selbst. Großer Pinot Noir, der sich den üblichen europäischen Vorstellungen der Rebsorte entzieht. Er ist zu komplex, zu dicht, zu kraftvoll und zu beeindruckend eigenständig, packt zu in expressiv spürbarer Natürlichkeit, die weiter und breiter wirkt, als wir es von unseren europäischen Pinots kennen und erwarten, tut dies aber ohne fett, warm oder breit zu werden, sondern ist einfach nur »anders«. Der Reiz des Unbekannten, dem man sich kaum entziehen kann. Pinot Noir neuer Generation aus Kalifornien. Nicht umsonst Kult in Kaliforniens Weinszene. Großes Kino. Weltklasseniveau.

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Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,8 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Goldridge soil
Betriebsgröße: 22 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,59