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Blaufränkisch »Kalkstein«

Blaufränkisch »Kalkstein« 

Lange Zeit dachte man im Burgenland Blaufränkisch wäre mit Gamay oder Mondeuse verwandt. Damals wurde die Rebsorte noch mit hohen Erträgen geerntet, weshalb sie vermutlich tatsächlich leicht und nichtssagend ausfiel. Im Burgenland, der Heimat dieser eigenständigen Rebsorte, wird sie heute auf über 3000 ha angebaut, vor allem rund um den Neusiedlersee. Einige der besten Winzer haben sich der Rebsorte reinsortig verschrieben, andere produzieren Cuvées aus ihr, die es aber nur selten schaffen, aus dem internationalen Einerlei dicker, mollig weicher, fetter, zwar eindrucksvoller, aber uniform wirkender Monsterweine herauszutreten. 

Es ist kein Zufall, daß es intellektuelle, weltgewandte Winzer waren, die diese Stilistik langweilte, weshalb sie sich an die Rebsorte heranwagten, um Stil und Qualität zu ändern. Sie machten sich mit Selbstbewußtsein, Können und Vision ans Werk und keltern heute Blaufränkisch völlig neuer Charakteristik. Die macht sie, in Stil und Charakteristik irgendwo zwischen Nordrhône-Syrah und burgundischem Pinot Noir ansiedelt, weltweit einmalig und unverwechselbar. Es sind Weine voller Eleganz und Frische, schlank im Mundgefühl, aber potent in Länge und Wirkung. Sie konterkarieren mutig das noch immer vorherrschende Rotwein-Ideal, das ihn möglichst »dick, fett, weich und samtig« propagiert. Dieses vielstrapazierte Ideal erfüllt die Industrie im Wein längst zmindest oberflächlich zu Tiefstpreisen mittels zugesetzter Eichenholzlösung, Eichenchips und vielen anderen Zusätzen, die mehr Fülle vorgaukeln, als von Natur aus vorhanden ist. Deshalb widmen sich ambitionierte Winzer bewußt dem handwerklichen Gegenstück zu diesem Pseudo-Ideal. Sie setzen auf niedrige Erträge durch Verzicht auf Düngung und biologische Bearbeitung. Sie maischen ihre Rotweintrauben viel kürzer ein als noch vor wenigen Jahren, um möglichst raffinierte Gerbstoffqualität zu erzielen; sie erreichen damit nicht die Farbausbeute ihrer Industrie-Kontrahenten, doch sind Farbe, Gerbstoffe und Wein dafür natürlich unmanipulierten und »unkorrigierten« Ursprungs. Ihre Weine wirken auf den ersten Blick leiser in Aussage und Wirkung, es gibt Menschen, die sie für mager, sauer und dünn halten, weil sie nicht besagtem, oben beschriebenen Ideal entsprechen. Doch wer schmecken kann, der schmecke und erlebe, wie potent im Mund, wie raffiniert seidig in den Gerbstoffen und wie lang, elegant und fröhlich diese Weine im Trunk wirken und wie faszinierend frisch sie am Gaumen ausklingen, von ihrer Haltbarkeit und Zuträglichkeit ganz zu schweigen. Ehrlichkeit gegen Makulatur. Echt gegen Pseudo.

Claus Preisinger aus Gols am Neusiedler See ist einer der führenden Exponenten dieser faszinierenden, vom Handel bislang kaum mitgetragenen, geschweige denn kommunizierten Entwicklung hin zu einem neuen Rotwein-Ideal. Er hat trotz seiner jungen Jahre schon viele Trends im Wein erlebt. Nach Jahren der Suche nach dem eigenen Stil hat er sie nun gefunden, seine Heimat, und das in einer Stilistik, die er ganz der Natur überläßt.


Claus Preisinger ist Spezialist für Zweigelt, Blaufränkisch, Sankt Laurent und Pinot Noir maximal natürlicher Ausstrahlung. Er hat sich der Biodynamik verschrieben, vergärt seine Weine spontan im Tank oder im hölzernen Gärständer und baut sie je nach Qualität über 8 und mehr Monate in Fässern, Beton oder Amphoren aus. Sein Blaufränkisch vom »Kalkstein« steht für besagte neue Generation schwebend feinen, ätherisch duftigen und doch potent nachhaltigen Blaufränkisch. Er kommt würzig, saftig und kraftvoll auf die Zunge, über die er trotzdem fein, schlank und ausgesprochen trinkfreudig hinwegschwebt. Feine Säure verleiht ihm Länge und Profil. Frisch gespitzer Bleistift mit dem typischen Hauch von Graphit dominiert Duft und Geschmack, Brombeeren, Blaubeeren, Wacholder und Lorbeer vermählen sich mit frischer Erde. Das typische Profil für Blaufränkisch neuer Generation. Der perfekte Begleiter zu Wild aller Art, zu Gans, Wildgeflügel und geschmortem Rind.  

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Blaufränkisch »Kalkstein« 

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Österreich - Burgenland
rot Blaufränkisch
Claus Preisinger
Zertifiziert Bio
6er Karton
Art-Nr. OSW16505
Inhalt 0.75l
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Lange Zeit dachte man im Burgenland Blaufränkisch wäre mit Gamay oder Mondeuse verwandt. Damals wurde die Rebsorte noch mit hohen Erträgen geerntet, weshalb sie vermutlich tatsächlich leicht und nichtssagend ausfiel. Im Burgenland, der Heimat dieser eigenständigen Rebsorte, wird sie heute auf über 3000 ha angebaut, vor allem rund um den Neusiedlersee. Einige der besten Winzer haben sich der Rebsorte reinsortig verschrieben, andere produzieren Cuvées aus ihr, die es aber nur selten schaffen, aus dem internationalen Einerlei dicker, mollig weicher, fetter, zwar eindrucksvoller, aber uniform wirkender Monsterweine herauszutreten. 

Es ist kein Zufall, daß es intellektuelle, weltgewandte Winzer waren, die diese Stilistik langweilte, weshalb sie sich an die Rebsorte heranwagten, um Stil und Qualität zu ändern. Sie machten sich mit Selbstbewußtsein, Können und Vision ans Werk und keltern heute Blaufränkisch völlig neuer Charakteristik. Die macht sie, in Stil und Charakteristik irgendwo zwischen Nordrhône-Syrah und burgundischem Pinot Noir ansiedelt, weltweit einmalig und unverwechselbar. Es sind Weine voller Eleganz und Frische, schlank im Mundgefühl, aber potent in Länge und Wirkung. Sie konterkarieren mutig das noch immer vorherrschende Rotwein-Ideal, das ihn möglichst »dick, fett, weich und samtig« propagiert. Dieses vielstrapazierte Ideal erfüllt die Industrie im Wein längst zmindest oberflächlich zu Tiefstpreisen mittels zugesetzter Eichenholzlösung, Eichenchips und vielen anderen Zusätzen, die mehr Fülle vorgaukeln, als von Natur aus vorhanden ist. Deshalb widmen sich ambitionierte Winzer bewußt dem handwerklichen Gegenstück zu diesem Pseudo-Ideal. Sie setzen auf niedrige Erträge durch Verzicht auf Düngung und biologische Bearbeitung. Sie maischen ihre Rotweintrauben viel kürzer ein als noch vor wenigen Jahren, um möglichst raffinierte Gerbstoffqualität zu erzielen; sie erreichen damit nicht die Farbausbeute ihrer Industrie-Kontrahenten, doch sind Farbe, Gerbstoffe und Wein dafür natürlich unmanipulierten und »unkorrigierten« Ursprungs. Ihre Weine wirken auf den ersten Blick leiser in Aussage und Wirkung, es gibt Menschen, die sie für mager, sauer und dünn halten, weil sie nicht besagtem, oben beschriebenen Ideal entsprechen. Doch wer schmecken kann, der schmecke und erlebe, wie potent im Mund, wie raffiniert seidig in den Gerbstoffen und wie lang, elegant und fröhlich diese Weine im Trunk wirken und wie faszinierend frisch sie am Gaumen ausklingen, von ihrer Haltbarkeit und Zuträglichkeit ganz zu schweigen. Ehrlichkeit gegen Makulatur. Echt gegen Pseudo.

Claus Preisinger aus Gols am Neusiedler See ist einer der führenden Exponenten dieser faszinierenden, vom Handel bislang kaum mitgetragenen, geschweige denn kommunizierten Entwicklung hin zu einem neuen Rotwein-Ideal. Er hat trotz seiner jungen Jahre schon viele Trends im Wein erlebt. Nach Jahren der Suche nach dem eigenen Stil hat er sie nun gefunden, seine Heimat, und das in einer Stilistik, die er ganz der Natur überläßt.


Claus Preisinger ist Spezialist für Zweigelt, Blaufränkisch, Sankt Laurent und Pinot Noir maximal natürlicher Ausstrahlung. Er hat sich der Biodynamik verschrieben, vergärt seine Weine spontan im Tank oder im hölzernen Gärständer und baut sie je nach Qualität über 8 und mehr Monate in Fässern, Beton oder Amphoren aus. Sein Blaufränkisch vom »Kalkstein« steht für besagte neue Generation schwebend feinen, ätherisch duftigen und doch potent nachhaltigen Blaufränkisch. Er kommt würzig, saftig und kraftvoll auf die Zunge, über die er trotzdem fein, schlank und ausgesprochen trinkfreudig hinwegschwebt. Feine Säure verleiht ihm Länge und Profil. Frisch gespitzer Bleistift mit dem typischen Hauch von Graphit dominiert Duft und Geschmack, Brombeeren, Blaubeeren, Wacholder und Lorbeer vermählen sich mit frischer Erde. Das typische Profil für Blaufränkisch neuer Generation. Der perfekte Begleiter zu Wild aller Art, zu Gans, Wildgeflügel und geschmortem Rind.  

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Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: - 2019+
Restzucker: < 1 g/l
Ausbau: Holzfass > 300 l
Boden: Sand/Lehm/Geröll
Besonderes: Biodynamisch zertifiziert Respekt®
Dekantieren: Ja
Vergärung: Spontan
Verschlussart: Naturkork
Malolaktik: Nein
ManuVin®: Ja
Schwefel: Enthält Sulfite
Vegan: Nein

Lange Zeit dachte man im Burgenland Blaufränkisch wäre mit Gamay oder Mondeuse verwandt. Damals wurde die Rebsorte noch mit hohen Erträgen geerntet, weshalb sie vermutlich tatsächlich leicht und nichtssagend ausfiel. Im Burgenland, der Heimat dieser eigenständigen Rebsorte, wird sie heute auf über 3000 ha angebaut, vor allem rund um den Neusiedlersee. Einige der besten Winzer haben sich der Rebsorte reinsortig verschrieben, andere produzieren Cuvées aus ihr, die es aber nur selten schaffen, aus dem internationalen Einerlei dicker, mollig weicher, fetter, zwar eindrucksvoller, aber uniform wirkender Monsterweine herauszutreten. 

Es ist kein Zufall, daß es intellektuelle, weltgewandte Winzer waren, die diese Stilistik langweilte, weshalb sie sich an die Rebsorte heranwagten, um Stil und Qualität zu ändern. Sie machten sich mit Selbstbewußtsein, Können und Vision ans Werk und keltern heute Blaufränkisch völlig neuer Charakteristik. Die macht sie, in Stil und Charakteristik irgendwo zwischen Nordrhône-Syrah und burgundischem Pinot Noir ansiedelt, weltweit einmalig und unverwechselbar. Es sind Weine voller Eleganz und Frische, schlank im Mundgefühl, aber potent in Länge und Wirkung. Sie konterkarieren mutig das noch immer vorherrschende Rotwein-Ideal, das ihn möglichst »dick, fett, weich und samtig« propagiert. Dieses vielstrapazierte Ideal erfüllt die Industrie im Wein längst zmindest oberflächlich zu Tiefstpreisen mittels zugesetzter Eichenholzlösung, Eichenchips und vielen anderen Zusätzen, die mehr Fülle vorgaukeln, als von Natur aus vorhanden ist. Deshalb widmen sich ambitionierte Winzer bewußt dem handwerklichen Gegenstück zu diesem Pseudo-Ideal. Sie setzen auf niedrige Erträge durch Verzicht auf Düngung und biologische Bearbeitung. Sie maischen ihre Rotweintrauben viel kürzer ein als noch vor wenigen Jahren, um möglichst raffinierte Gerbstoffqualität zu erzielen; sie erreichen damit nicht die Farbausbeute ihrer Industrie-Kontrahenten, doch sind Farbe, Gerbstoffe und Wein dafür natürlich unmanipulierten und »unkorrigierten« Ursprungs. Ihre Weine wirken auf den ersten Blick leiser in Aussage und Wirkung, es gibt Menschen, die sie für mager, sauer und dünn halten, weil sie nicht besagtem, oben beschriebenen Ideal entsprechen. Doch wer schmecken kann, der schmecke und erlebe, wie potent im Mund, wie raffiniert seidig in den Gerbstoffen und wie lang, elegant und fröhlich diese Weine im Trunk wirken und wie faszinierend frisch sie am Gaumen ausklingen, von ihrer Haltbarkeit und Zuträglichkeit ganz zu schweigen. Ehrlichkeit gegen Makulatur. Echt gegen Pseudo.

Claus Preisinger aus Gols am Neusiedler See ist einer der führenden Exponenten dieser faszinierenden, vom Handel bislang kaum mitgetragenen, geschweige denn kommunizierten Entwicklung hin zu einem neuen Rotwein-Ideal. Er hat trotz seiner jungen Jahre schon viele Trends im Wein erlebt. Nach Jahren der Suche nach dem eigenen Stil hat er sie nun gefunden, seine Heimat, und das in einer Stilistik, die er ganz der Natur überläßt.


Claus Preisinger ist Spezialist für Zweigelt, Blaufränkisch, Sankt Laurent und Pinot Noir maximal natürlicher Ausstrahlung. Er hat sich der Biodynamik verschrieben, vergärt seine Weine spontan im Tank oder im hölzernen Gärständer und baut sie je nach Qualität über 8 und mehr Monate in Fässern, Beton oder Amphoren aus. Sein Blaufränkisch vom »Kalkstein« steht für besagte neue Generation schwebend feinen, ätherisch duftigen und doch potent nachhaltigen Blaufränkisch. Er kommt würzig, saftig und kraftvoll auf die Zunge, über die er trotzdem fein, schlank und ausgesprochen trinkfreudig hinwegschwebt. Feine Säure verleiht ihm Länge und Profil. Frisch gespitzer Bleistift mit dem typischen Hauch von Graphit dominiert Duft und Geschmack, Brombeeren, Blaubeeren, Wacholder und Lorbeer vermählen sich mit frischer Erde. Das typische Profil für Blaufränkisch neuer Generation. Der perfekte Begleiter zu Wild aller Art, zu Gans, Wildgeflügel und geschmortem Rind.  

mehr
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: - 2019+
Restzucker: < 1 g/l
Ausbau: Holzfass > 300 l
Boden: Sand/Lehm/Geröll
Besonderes: Biodynamisch zertifiziert Respekt®
Dekantieren: Ja
Vergärung: Spontan
Verschlussart: Naturkork
Malolaktik: Nein
ManuVin®: Ja
Schwefel: Enthält Sulfite
Vegan: Nein