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2016

Valtènesi »Gropello« Doc

Valtènesi »Gropello« Doc 

Gropello? Die alte autochthone rote Rebsorte des Gardasees. Eine dickschalige, spätreifende Sorte, die wuchskräftig ist und ertragsstark. Sie bringt trotzdem nur zart rubinrote Weine hervor und ihr Alkoholgehalt erreicht selten mehr als 12.5 Volumenprozent. Das reicht vielen Touristen und Gelegenheitseinheimischen am Gardasee nicht, um sie als interessante, eigenständige, lokal verwurzelte Rebsorte wahr- oder gar ernst zu nehmen. Also wird Gropello dort in der Regel mit anderen Rebsorten verschnitten, um dunkelfarbige, runde, weiche, mollige Rotweine zu schaffen. Die kommen dann unter mehr oder weniger aufregenden Phantasienamen ins Glas und generieren den Erfolg, den Populismus im Glas verspricht. 

Bei Winzerin Cristina Inganni wächst der Gropello auf den Hügeln des Valtènesi, einer Region zwischen dem Westufer des Gardasees und der Stadt Breschia in der Lombardei. Sie interpretiert die alte angestammte Rebsorte wie Pinot Noir und füllt sie reinsortig ab. Ihr Gropello kommt als einer der wenigen also authentisch ins Glas. Das sieht dann so aus: In der Farbe relativ hell, »nur« zart rubinrot; die lebendig spröden Gerbstoffe erinnern an Vernatsch und Bardolino, allerdings sind hier mehr Pfeffer und Gewürze im Spiel und unter den herben Gerbstoffen agiert auch eine weiche, sanfte Seite, die dem Wein eine angenehm runde und dichte, fast samtige Mitte verleiht, aus der heraus die Gerbstoffe ihre herbe Wirkung zu entfalten scheinen. Ein Rotwein mit unverwechselbarer Textur und Struktur. Erstaunliche Frische im Mundgefühl treibt ihn an, macht ihn lebendig und prädestiniert ihn als unbeschwert unkomplizierten, aber eigensinnigen Begleiter zu deftiger, regionaler Küche. Weich, würzig und herb auch sein Duft, der an dunkle Beeren und sommerliche Kräuterwürze, Pfeffer und gegrilltes Fleisch, aber auch an Wacholder und Lorbeer erinnert. Ätherisch dunkle Aromen, den Gerbstoffen ähnlich. Cristinas Gropello schürt Appetit und ruft nach der Küche der Region. Dabei gibt er sich »typisch italienisch«: Man trinkt diesen charaktervollen Regionalwein ausschließlich zum Essen und serviert ihn dezent kühl.

Unsere Empfehlung für Weinfreunde, die von Regionalität nicht mehr reden, sondern sie im Glas erleben möchten. 

Das passende Rezept dazu: »Crazy Radicchio« von Ela Rüther

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Valtènesi »Gropello« Doc 

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je Flasche à 0.75l / 16,00 €/L
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Italien - Lombardei
Gropello
Cantrina di Cristina Inganni
6er Karton
Art-Nr. IVR16700
Inhalt 0.75l
seit 2012
Bio-Kontrollstelle IT-BIO-006
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Gropello? Die alte autochthone rote Rebsorte des Gardasees. Eine dickschalige, spätreifende Sorte, die wuchskräftig ist und ertragsstark. Sie bringt trotzdem nur zart rubinrote Weine hervor und ihr Alkoholgehalt erreicht selten mehr als 12.5 Volumenprozent. Das reicht vielen Touristen und Gelegenheitseinheimischen am Gardasee nicht, um sie als interessante, eigenständige, lokal verwurzelte Rebsorte wahr- oder gar ernst zu nehmen. Also wird Gropello dort in der Regel mit anderen Rebsorten verschnitten, um dunkelfarbige, runde, weiche, mollige Rotweine zu schaffen. Die kommen dann unter mehr oder weniger aufregenden Phantasienamen ins Glas und generieren den Erfolg, den Populismus im Glas verspricht. 

Bei Winzerin Cristina Inganni wächst der Gropello auf den Hügeln des Valtènesi, einer Region zwischen dem Westufer des Gardasees und der Stadt Breschia in der Lombardei. Sie interpretiert die alte angestammte Rebsorte wie Pinot Noir und füllt sie reinsortig ab. Ihr Gropello kommt als einer der wenigen also authentisch ins Glas. Das sieht dann so aus: In der Farbe relativ hell, »nur« zart rubinrot; die lebendig spröden Gerbstoffe erinnern an Vernatsch und Bardolino, allerdings sind hier mehr Pfeffer und Gewürze im Spiel und unter den herben Gerbstoffen agiert auch eine weiche, sanfte Seite, die dem Wein eine angenehm runde und dichte, fast samtige Mitte verleiht, aus der heraus die Gerbstoffe ihre herbe Wirkung zu entfalten scheinen. Ein Rotwein mit unverwechselbarer Textur und Struktur. Erstaunliche Frische im Mundgefühl treibt ihn an, macht ihn lebendig und prädestiniert ihn als unbeschwert unkomplizierten, aber eigensinnigen Begleiter zu deftiger, regionaler Küche. Weich, würzig und herb auch sein Duft, der an dunkle Beeren und sommerliche Kräuterwürze, Pfeffer und gegrilltes Fleisch, aber auch an Wacholder und Lorbeer erinnert. Ätherisch dunkle Aromen, den Gerbstoffen ähnlich. Cristinas Gropello schürt Appetit und ruft nach der Küche der Region. Dabei gibt er sich »typisch italienisch«: Man trinkt diesen charaktervollen Regionalwein ausschließlich zum Essen und serviert ihn dezent kühl.

Unsere Empfehlung für Weinfreunde, die von Regionalität nicht mehr reden, sondern sie im Glas erleben möchten. 

Das passende Rezept dazu: »Crazy Radicchio« von Ela Rüther

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,8 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 8 Hektar
Gärung: Reinzuchthefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,48
Wissenswert: Umstellung auf Bioanbau

Gropello? Die alte autochthone rote Rebsorte des Gardasees. Eine dickschalige, spätreifende Sorte, die wuchskräftig ist und ertragsstark. Sie bringt trotzdem nur zart rubinrote Weine hervor und ihr Alkoholgehalt erreicht selten mehr als 12.5 Volumenprozent. Das reicht vielen Touristen und Gelegenheitseinheimischen am Gardasee nicht, um sie als interessante, eigenständige, lokal verwurzelte Rebsorte wahr- oder gar ernst zu nehmen. Also wird Gropello dort in der Regel mit anderen Rebsorten verschnitten, um dunkelfarbige, runde, weiche, mollige Rotweine zu schaffen. Die kommen dann unter mehr oder weniger aufregenden Phantasienamen ins Glas und generieren den Erfolg, den Populismus im Glas verspricht. 

Bei Winzerin Cristina Inganni wächst der Gropello auf den Hügeln des Valtènesi, einer Region zwischen dem Westufer des Gardasees und der Stadt Breschia in der Lombardei. Sie interpretiert die alte angestammte Rebsorte wie Pinot Noir und füllt sie reinsortig ab. Ihr Gropello kommt als einer der wenigen also authentisch ins Glas. Das sieht dann so aus: In der Farbe relativ hell, »nur« zart rubinrot; die lebendig spröden Gerbstoffe erinnern an Vernatsch und Bardolino, allerdings sind hier mehr Pfeffer und Gewürze im Spiel und unter den herben Gerbstoffen agiert auch eine weiche, sanfte Seite, die dem Wein eine angenehm runde und dichte, fast samtige Mitte verleiht, aus der heraus die Gerbstoffe ihre herbe Wirkung zu entfalten scheinen. Ein Rotwein mit unverwechselbarer Textur und Struktur. Erstaunliche Frische im Mundgefühl treibt ihn an, macht ihn lebendig und prädestiniert ihn als unbeschwert unkomplizierten, aber eigensinnigen Begleiter zu deftiger, regionaler Küche. Weich, würzig und herb auch sein Duft, der an dunkle Beeren und sommerliche Kräuterwürze, Pfeffer und gegrilltes Fleisch, aber auch an Wacholder und Lorbeer erinnert. Ätherisch dunkle Aromen, den Gerbstoffen ähnlich. Cristinas Gropello schürt Appetit und ruft nach der Küche der Region. Dabei gibt er sich »typisch italienisch«: Man trinkt diesen charaktervollen Regionalwein ausschließlich zum Essen und serviert ihn dezent kühl.

Unsere Empfehlung für Weinfreunde, die von Regionalität nicht mehr reden, sondern sie im Glas erleben möchten. 

Das passende Rezept dazu: »Crazy Radicchio« von Ela Rüther

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Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,8 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Edelstahltank
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 8 Hektar
Gärung: Reinzuchthefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,48
Wissenswert: Umstellung auf Bioanbau