2019

Sulzfelder Frühburgunder

Hier der erste, vom jungen Philipp Luckert verantwortete »kleine« Frühburgunder des großen Jahrgangs 2019. Die alte, wenig bekannte Rebsorte wird in ganz Deutschland auf nur noch rund 250 ha angebaut, was auch daran liegt, daß sie ihre Winzer fordert, weil sie anspruchsvoll zickig im Anbau ist. Luckerts widmen sich der historischen Rebsorte, von deren Potential sie absolut überzeugt sind, mit Vision und Engagement seit vielen Jahren. 

Philipp Luckerts Erstlingswerk wirkt bemerkenswert abgeklärt und souverän. Er eifert keinem bestimmten Stil nach, sondern verfolgt visionär den eigenen Stil, den er seine Reben draußen im Weinberg vorgeben läßt. Bemerkenswert sensibel hat er deren kleine Beeren extrahiert. Keine Spur von Bitterkeit, dafür dichte kompakte Packung an Gerbstoffen im Mundgefühl. Sie agieren wie kühle Seide. Trocken, kalkig, faszinierend vital und belebend, ohne jeden Speck auf der Hüfte, ohne störende Süße, ohne das übliche Make Up neuen Holzes. Noch wirken die mutig präsent extrahierten Gerbstoffe bei aller Feinheit und Seidigkeit ein wenig sandig, beweisen aber bereits beeindruckende Integration an Würze und Stoff. Das Bukett überwältigt, liegt irgendwo zwischen Cassis und Gewürznelken, ein orientalischer Basar öffnet sich im Glas. Es wirkt dunkel, tief und intensiv, erinnert aromatisch an Herbst und wirkt in Eigenart und Expressivität erstaunlich selbstbewußt. Die Rebsorte zeichnet dichte Konzentration von schwebender Transparenz aus und der junge Philipp versteht es meisterhaft, sie feinkörnig und feinmaschig mit viel Gefühl für Physis in atemberaubender Samtigkeit zu interpretieren. Visionäres Rotweinerlebnis aus Franken, das so, wie es Philipp Luckert hier präsentiert, unverwechelbar eigenständig ist. Bravo!  

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Abbildung ist beispielhaft.

Hier der erste, vom jungen Philipp Luckert verantwortete »kleine« Frühburgunder des großen Jahrgangs 2019. Die alte, wenig bekannte Rebsorte wird in ganz Deutschland auf nur noch rund 250 ha angebaut, was auch daran liegt, daß sie ihre Winzer fordert, weil sie anspruchsvoll zickig im Anbau ist. Luckerts widmen sich der historischen Rebsorte, von deren Potential sie absolut überzeugt sind, mit Vision und Engagement seit vielen Jahren. 

Philipp Luckerts Erstlingswerk wirkt bemerkenswert abgeklärt und souverän. Er eifert keinem bestimmten Stil nach, sondern verfolgt visionär den eigenen Stil, den er seine Reben draußen im Weinberg vorgeben läßt. Bemerkenswert sensibel hat er deren kleine Beeren extrahiert. Keine Spur von Bitterkeit, dafür dichte kompakte Packung an Gerbstoffen im Mundgefühl. Sie agieren wie kühle Seide. Trocken, kalkig, faszinierend vital und belebend, ohne jeden Speck auf der Hüfte, ohne störende Süße, ohne das übliche Make Up neuen Holzes. Noch wirken die mutig präsent extrahierten Gerbstoffe bei aller Feinheit und Seidigkeit ein wenig sandig, beweisen aber bereits beeindruckende Integration an Würze und Stoff. Das Bukett überwältigt, liegt irgendwo zwischen Cassis und Gewürznelken, ein orientalischer Basar öffnet sich im Glas. Es wirkt dunkel, tief und intensiv, erinnert aromatisch an Herbst und wirkt in Eigenart und Expressivität erstaunlich selbstbewußt. Die Rebsorte zeichnet dichte Konzentration von schwebender Transparenz aus und der junge Philipp versteht es meisterhaft, sie feinkörnig und feinmaschig mit viel Gefühl für Physis in atemberaubender Samtigkeit zu interpretieren. Visionäres Rotweinerlebnis aus Franken, das so, wie es Philipp Luckert hier präsentiert, unverwechelbar eigenständig ist. Bravo!  

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