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2014

Domaine de Valmengaux

Domaine de Valmengaux 

Die 4 ha kleine Domaine »Valmengaux« aus dem Niemandsland zwischen Fronsac und Saint Emilion steht für das immense Potential, das Bordeaux abseits der ausgetretenen Pfade so spannend vielfältig macht. Er relativiert mit seinem Wein vieles von dem, was an Superlativen über die angeblich so großen Weine der Region verlautbart wird und demonstriert eindrucksvoll, daß guter, ehrlicher Bordeaux, noch dazu »Bio«, nicht teuer sein muß.

90 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die fast schon klassische Bordeaux-Formel sorgt in Zeiten des Klimawandels hier, auf der »falschen« Seite der Gironde, mit ihren tiefen, fetten Böden, die Wasser besonders gut speichern können, für einen riech- und schmeckbar entspannten Wein, der mit der extremen Trockenheit der letzten Jahre sehr gut zurecht zu kommen scheint. Dagegen tun sich die Kiesböden auf der anderen Seite des Flußes, auf denen die weltberühmten Premier-Crus ihre Weine produzieren, schwer. Deren Reben leiden massiv unter Trockenstress, was mehr korrigierende Eingriffe im Keller verlangt und erklärt, warum immer mehr berühmte Weingüter des Medoc mit dem Bioanbau liebäugeln.

2014 ist exzellent gelungen, auch deshalb, weil Vincent Rapin, der das kleine Weingut leider 2017 verkauft hat, seit 2002 biologisch bewirtschaftet. Bei ihm wird kompromißlos manuell geerntet, er vergärt auf wilden Hefen und sein Wein wird so schonend wie möglich auf der Vollhefe in zu 50 % neuen Barriques ausgebaut. Seine Herkunft aus dem Hinterland von Fronsac gilt zwar als weniger edel und ist deshalb auch weniger teuer, sie läßt seinen Wein aber schon jung mit Vergnügen trinken und ihn trotzdem ausgezeichnet und zuverlässig über 7-10 Jahre reifen. Es sind solche »kleinen Bordeaux«, die uns interessieren. Sie werden mit vergleichbarem handwerklichen Engagement produziert, wie die großen Weine der Region, und gleichen den vermeintlichen Nachteil ihrer angeblich weniger werten Herkunft mit mehr Wert im Glas zu freundlicherem Preis aus. Bordeaux ist tot, es lebe Bordeaux. Seine neue Generation feiert in diesem Wein fröhliche Urständ.

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Domaine de Valmengaux 

Availability: In stock.

16,90 €
je Flasche à 0.75l / 22,53 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Frankreich - Bordeaux
Cuvée rot
Domaine de Valmengaux
6er Karton
Art-Nr. FBO14005
Inhalt 0.75l
seit 2015
Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle FR-BIO-01
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Die 4 ha kleine Domaine »Valmengaux« aus dem Niemandsland zwischen Fronsac und Saint Emilion steht für das immense Potential, das Bordeaux abseits der ausgetretenen Pfade so spannend vielfältig macht. Er relativiert mit seinem Wein vieles von dem, was an Superlativen über die angeblich so großen Weine der Region verlautbart wird und demonstriert eindrucksvoll, daß guter, ehrlicher Bordeaux, noch dazu »Bio«, nicht teuer sein muß.

90 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die fast schon klassische Bordeaux-Formel sorgt in Zeiten des Klimawandels hier, auf der »falschen« Seite der Gironde, mit ihren tiefen, fetten Böden, die Wasser besonders gut speichern können, für einen riech- und schmeckbar entspannten Wein, der mit der extremen Trockenheit der letzten Jahre sehr gut zurecht zu kommen scheint. Dagegen tun sich die Kiesböden auf der anderen Seite des Flußes, auf denen die weltberühmten Premier-Crus ihre Weine produzieren, schwer. Deren Reben leiden massiv unter Trockenstress, was mehr korrigierende Eingriffe im Keller verlangt und erklärt, warum immer mehr berühmte Weingüter des Medoc mit dem Bioanbau liebäugeln.

2014 ist exzellent gelungen, auch deshalb, weil Vincent Rapin, der das kleine Weingut leider 2017 verkauft hat, seit 2002 biologisch bewirtschaftet. Bei ihm wird kompromißlos manuell geerntet, er vergärt auf wilden Hefen und sein Wein wird so schonend wie möglich auf der Vollhefe in zu 50 % neuen Barriques ausgebaut. Seine Herkunft aus dem Hinterland von Fronsac gilt zwar als weniger edel und ist deshalb auch weniger teuer, sie läßt seinen Wein aber schon jung mit Vergnügen trinken und ihn trotzdem ausgezeichnet und zuverlässig über 7-10 Jahre reifen. Es sind solche »kleinen Bordeaux«, die uns interessieren. Sie werden mit vergleichbarem handwerklichen Engagement produziert, wie die großen Weine der Region, und gleichen den vermeintlichen Nachteil ihrer angeblich weniger werten Herkunft mit mehr Wert im Glas zu freundlicherem Preis aus. Bordeaux ist tot, es lebe Bordeaux. Seine neue Generation feiert in diesem Wein fröhliche Urständ.

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,4 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Lehm & Ton
Betriebsgröße: 4 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,68
Kellerbehandlung: Filtration
Wissenswert: Zertifiziert Ecocert®

Die 4 ha kleine Domaine »Valmengaux« aus dem Niemandsland zwischen Fronsac und Saint Emilion steht für das immense Potential, das Bordeaux abseits der ausgetretenen Pfade so spannend vielfältig macht. Er relativiert mit seinem Wein vieles von dem, was an Superlativen über die angeblich so großen Weine der Region verlautbart wird und demonstriert eindrucksvoll, daß guter, ehrlicher Bordeaux, noch dazu »Bio«, nicht teuer sein muß.

90 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die fast schon klassische Bordeaux-Formel sorgt in Zeiten des Klimawandels hier, auf der »falschen« Seite der Gironde, mit ihren tiefen, fetten Böden, die Wasser besonders gut speichern können, für einen riech- und schmeckbar entspannten Wein, der mit der extremen Trockenheit der letzten Jahre sehr gut zurecht zu kommen scheint. Dagegen tun sich die Kiesböden auf der anderen Seite des Flußes, auf denen die weltberühmten Premier-Crus ihre Weine produzieren, schwer. Deren Reben leiden massiv unter Trockenstress, was mehr korrigierende Eingriffe im Keller verlangt und erklärt, warum immer mehr berühmte Weingüter des Medoc mit dem Bioanbau liebäugeln.

2014 ist exzellent gelungen, auch deshalb, weil Vincent Rapin, der das kleine Weingut leider 2017 verkauft hat, seit 2002 biologisch bewirtschaftet. Bei ihm wird kompromißlos manuell geerntet, er vergärt auf wilden Hefen und sein Wein wird so schonend wie möglich auf der Vollhefe in zu 50 % neuen Barriques ausgebaut. Seine Herkunft aus dem Hinterland von Fronsac gilt zwar als weniger edel und ist deshalb auch weniger teuer, sie läßt seinen Wein aber schon jung mit Vergnügen trinken und ihn trotzdem ausgezeichnet und zuverlässig über 7-10 Jahre reifen. Es sind solche »kleinen Bordeaux«, die uns interessieren. Sie werden mit vergleichbarem handwerklichen Engagement produziert, wie die großen Weine der Region, und gleichen den vermeintlichen Nachteil ihrer angeblich weniger werten Herkunft mit mehr Wert im Glas zu freundlicherem Preis aus. Bordeaux ist tot, es lebe Bordeaux. Seine neue Generation feiert in diesem Wein fröhliche Urständ.

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Alkohol: 13 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,4 g/l
Bewirtschaftung: Biologisch
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Lehm & Ton
Betriebsgröße: 4 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,68
Kellerbehandlung: Filtration
Wissenswert: Zertifiziert Ecocert®