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2013

Côteaux du Loir Rouge »Rouge-Gorge«

Côteaux du Loir  Rouge »Rouge-Gorge« 

Die Weinwelt hat enorm viele Rebsorten zu bieten. Ca. 1400 gibt es auf Flasche. Wie interessant und spannend unbekannte Rebsorten sein können, die oft nur regional auf wenigen Hektar Rebfläche wachsen und gedeihen, zeigen wir Ihnen mit diesem Beispiel. Wir sind uns dabei ziemlich sicher, daß Sie einen Rotwein wie diesen vermutlich noch nie im Glas hatten.

Pineau d´Aunis heißt die Rebsorte. Sie liefert einen hellfarbigen, aber alles andere als leichten Rotwein, der fremdartig duftet. Lehnen Sie ihn deshalb nicht gleich ab. Die Rebsorte ist im Anbau zickig; sie reift schlecht aus, braucht viel Sonne aber karge Böden, und stellt sich ungefähr so fordernd im Weinberg an wie Pinot Noir. Sie läßt sich also nicht so ohne weiteres Farbe und Aromastoffe entlocken und Fehler bei der Weinbereitung rächt sie mit harten, unfreundlichen Aromen und Bitterkeit auf der Zunge.

Wir haben den Wein nicht regelmäßig im Programm, 2013 aber gelang er wieder so gut, daß wir ihn einfach importieren mußten. Eric Nicolas »rote Gurgel«-Cuvée (in freier Übersetzung) fasziniert uns, weil er sich irgendwie seiner Beschreibung zu entziehen scheint. Im würzig floralen Bukett wirkt er zunächst unscheinbar und leicht. Dann beginnt man roten und weißen Pfeffer zu riechen, den zunehmend Rosenblätter verdrängen. Orientalische Blüten- und Gewürzaromen ergießen sich auf die Zunge, die von saftig spröden Sauerkirsch-, Mandel- und Fenchel-Aromen umspült wird. Ziemlich komplex dieses Spiel der Aromen, das von trockenen aber feinkörnigen Gerbstoffen oben auf der Zunge bedeckt wird, während sich auf der Zungenunterseite und am Gaumen auf ungewohnte Weise besagte exotische Frucht- und Würzaromen abspielen. Ein Mundgefühl, wie es typisch ist für Rotwein von Kalkboden. Spröde auf der einen Seite, weich und mundfüllend auf der anderen. Kein Widerspruch in diesem reichlich exotischen Rotwein, der nicht wie ein vollwertiger Rotwein aussieht, sich aber wie ein kräftiger Rotwein im Mund anfühlt.

Pineau d´Aunis fordert zu wilden Experimenten in der Essen-Wein-Kombinationen heraus. Faszinierend exotisch und garantiert ungewohnt, trotzdem irgendwie anziehend wirkend in seiner Exotik und Fremdartigkeit. Einer der ungewöhnlichsten Rotweine Frankreichs, den wir uns zu deftiger, etwas fetter Küche ebenso vorstellen können, wie zu hochsubtiler Orient- und Indienküche, zu Trüffelgerichten ist er garantierter Erfolg und zu Taube (blutig), zu Hasenpfeffer und Fasan, aber auch zu pfeffrigem Reh, läuft er zu rarer Hochform auf.

Ein ziemlich irrer Stoff für neugierige und fortgeschrittene Experimentaltrinker und wagemutige Aromasammler, die vor Unbekanntem nicht zurückschrecken.

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Côteaux du Loir  Rouge »Rouge-Gorge« 

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Frankreich - Côteaux du Loir (Loire)
Pineau d´Aunis
Domaine de Bellivière
6er Karton
Art-Nr. FLO13198
Inhalt 0.75l
seit 1999
Zertifiziert Bio
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Die Weinwelt hat enorm viele Rebsorten zu bieten. Ca. 1400 gibt es auf Flasche. Wie interessant und spannend unbekannte Rebsorten sein können, die oft nur regional auf wenigen Hektar Rebfläche wachsen und gedeihen, zeigen wir Ihnen mit diesem Beispiel. Wir sind uns dabei ziemlich sicher, daß Sie einen Rotwein wie diesen vermutlich noch nie im Glas hatten.

Pineau d´Aunis heißt die Rebsorte. Sie liefert einen hellfarbigen, aber alles andere als leichten Rotwein, der fremdartig duftet. Lehnen Sie ihn deshalb nicht gleich ab. Die Rebsorte ist im Anbau zickig; sie reift schlecht aus, braucht viel Sonne aber karge Böden, und stellt sich ungefähr so fordernd im Weinberg an wie Pinot Noir. Sie läßt sich also nicht so ohne weiteres Farbe und Aromastoffe entlocken und Fehler bei der Weinbereitung rächt sie mit harten, unfreundlichen Aromen und Bitterkeit auf der Zunge.

Wir haben den Wein nicht regelmäßig im Programm, 2013 aber gelang er wieder so gut, daß wir ihn einfach importieren mußten. Eric Nicolas »rote Gurgel«-Cuvée (in freier Übersetzung) fasziniert uns, weil er sich irgendwie seiner Beschreibung zu entziehen scheint. Im würzig floralen Bukett wirkt er zunächst unscheinbar und leicht. Dann beginnt man roten und weißen Pfeffer zu riechen, den zunehmend Rosenblätter verdrängen. Orientalische Blüten- und Gewürzaromen ergießen sich auf die Zunge, die von saftig spröden Sauerkirsch-, Mandel- und Fenchel-Aromen umspült wird. Ziemlich komplex dieses Spiel der Aromen, das von trockenen aber feinkörnigen Gerbstoffen oben auf der Zunge bedeckt wird, während sich auf der Zungenunterseite und am Gaumen auf ungewohnte Weise besagte exotische Frucht- und Würzaromen abspielen. Ein Mundgefühl, wie es typisch ist für Rotwein von Kalkboden. Spröde auf der einen Seite, weich und mundfüllend auf der anderen. Kein Widerspruch in diesem reichlich exotischen Rotwein, der nicht wie ein vollwertiger Rotwein aussieht, sich aber wie ein kräftiger Rotwein im Mund anfühlt.

Pineau d´Aunis fordert zu wilden Experimenten in der Essen-Wein-Kombinationen heraus. Faszinierend exotisch und garantiert ungewohnt, trotzdem irgendwie anziehend wirkend in seiner Exotik und Fremdartigkeit. Einer der ungewöhnlichsten Rotweine Frankreichs, den wir uns zu deftiger, etwas fetter Küche ebenso vorstellen können, wie zu hochsubtiler Orient- und Indienküche, zu Trüffelgerichten ist er garantierter Erfolg und zu Taube (blutig), zu Hasenpfeffer und Fasan, aber auch zu pfeffrigem Reh, läuft er zu rarer Hochform auf.

Ein ziemlich irrer Stoff für neugierige und fortgeschrittene Experimentaltrinker und wagemutige Aromasammler, die vor Unbekanntem nicht zurückschrecken.

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Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Tuff | Kalk
Betriebsgröße: 15 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,48
Wissenswert: Ecocert®

Die Weinwelt hat enorm viele Rebsorten zu bieten. Ca. 1400 gibt es auf Flasche. Wie interessant und spannend unbekannte Rebsorten sein können, die oft nur regional auf wenigen Hektar Rebfläche wachsen und gedeihen, zeigen wir Ihnen mit diesem Beispiel. Wir sind uns dabei ziemlich sicher, daß Sie einen Rotwein wie diesen vermutlich noch nie im Glas hatten.

Pineau d´Aunis heißt die Rebsorte. Sie liefert einen hellfarbigen, aber alles andere als leichten Rotwein, der fremdartig duftet. Lehnen Sie ihn deshalb nicht gleich ab. Die Rebsorte ist im Anbau zickig; sie reift schlecht aus, braucht viel Sonne aber karge Böden, und stellt sich ungefähr so fordernd im Weinberg an wie Pinot Noir. Sie läßt sich also nicht so ohne weiteres Farbe und Aromastoffe entlocken und Fehler bei der Weinbereitung rächt sie mit harten, unfreundlichen Aromen und Bitterkeit auf der Zunge.

Wir haben den Wein nicht regelmäßig im Programm, 2013 aber gelang er wieder so gut, daß wir ihn einfach importieren mußten. Eric Nicolas »rote Gurgel«-Cuvée (in freier Übersetzung) fasziniert uns, weil er sich irgendwie seiner Beschreibung zu entziehen scheint. Im würzig floralen Bukett wirkt er zunächst unscheinbar und leicht. Dann beginnt man roten und weißen Pfeffer zu riechen, den zunehmend Rosenblätter verdrängen. Orientalische Blüten- und Gewürzaromen ergießen sich auf die Zunge, die von saftig spröden Sauerkirsch-, Mandel- und Fenchel-Aromen umspült wird. Ziemlich komplex dieses Spiel der Aromen, das von trockenen aber feinkörnigen Gerbstoffen oben auf der Zunge bedeckt wird, während sich auf der Zungenunterseite und am Gaumen auf ungewohnte Weise besagte exotische Frucht- und Würzaromen abspielen. Ein Mundgefühl, wie es typisch ist für Rotwein von Kalkboden. Spröde auf der einen Seite, weich und mundfüllend auf der anderen. Kein Widerspruch in diesem reichlich exotischen Rotwein, der nicht wie ein vollwertiger Rotwein aussieht, sich aber wie ein kräftiger Rotwein im Mund anfühlt.

Pineau d´Aunis fordert zu wilden Experimenten in der Essen-Wein-Kombinationen heraus. Faszinierend exotisch und garantiert ungewohnt, trotzdem irgendwie anziehend wirkend in seiner Exotik und Fremdartigkeit. Einer der ungewöhnlichsten Rotweine Frankreichs, den wir uns zu deftiger, etwas fetter Küche ebenso vorstellen können, wie zu hochsubtiler Orient- und Indienküche, zu Trüffelgerichten ist er garantierter Erfolg und zu Taube (blutig), zu Hasenpfeffer und Fasan, aber auch zu pfeffrigem Reh, läuft er zu rarer Hochform auf.

Ein ziemlich irrer Stoff für neugierige und fortgeschrittene Experimentaltrinker und wagemutige Aromasammler, die vor Unbekanntem nicht zurückschrecken.

Mehr...
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: < 2 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Tuff | Kalk
Betriebsgröße: 15 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork