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2014

Charbono »Dry Creek Valley«

Charbono »Dry Creek Valley« 

Charbono steht exemplarisch für die Faszination alter Rebsorten. Die vermutlich sehr alte Rebsorte existiert in Frankreich, wo sie wahrscheinlich herkommt, auf nur noch 2,5 ha. In Kalifornien, wo sie gerade wieder große Beachtung findet, weil sie dort zwischen 1900 und 1950 den Ruf des Napa Valley als Weinbauregion begründete, steht sie in uralten Reben auf noch ca. 36 ha. Wichtig ist sie heute nur noch in Argentinien, wo sie auf 19.000 ha steht, dort Bonarda genannt wird, und mehr oder weniger nette Konsumweine hervorbringt, die das Potential der Rebsorte aber nur in Ausnahmen widerspiegeln.

Im Charbono von Duxoup, einem der wenigen, den es auf der Welt außerhalb Argentiniens reinsortig auf Flasche gibt, kann man ihn erahnen, den Charakter alter roter Rebsorten. Extrem dunkel in der Farbe, wie sie alle sind, die alten und uralten roten Rebsorten der Vergangenheit. Der Farbe entsprechend massiv gerbstoffbeladen, aber nicht sauer oder hart, sondern einfach nur präsent, irgendwie gerade und direkt auf der Zunge, ein wenig stumpf in der Wirkung, aber mit überraschend zügigem Fluß. Geschmacklich erinnert der Wein an Graphit, an frisch gespitzten Bleistift, an Tinte und dunkle Beeren und Gewürze. Ein Geschmacksprofil, das man von modernen Rebsorten kaum kennt. Es wirkt archaisch sparsam und irgendwie echt in seiner kargen, ungezähmten Art. Und auch im Duft kommt der Wein unmodern daher, nicht laut, sondern verhalten und merkwürdig linear in der Wirkung, nicht ausladend, nicht auf Wirkung bedacht, sondern, schwer zu beschreiben, »direkt« wirkend, nachvollziehbar ursprünglich, ungekünstelt natürlich, vielleicht sogar ein wenig »männlich« wild. Weit weg jedenfalls vom zivilisatorischen Schliff moderner Wein-Vorstellung und insofern sinnlich erfahrbare Kulturgeschichte.

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Charbono »Dry Creek Valley« 

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je Flasche à 0.75l / 19,73 €/L
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USA - Sonoma Valley
Charbono
Duxoup Wine Works
12er Karton
Art-Nr. CAL14093
Inhalt 0.75l
seit 1990
Sofort versandfertig
Lieferfrist: 1-2 Tage
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Charbono steht exemplarisch für die Faszination alter Rebsorten. Die vermutlich sehr alte Rebsorte existiert in Frankreich, wo sie wahrscheinlich herkommt, auf nur noch 2,5 ha. In Kalifornien, wo sie gerade wieder große Beachtung findet, weil sie dort zwischen 1900 und 1950 den Ruf des Napa Valley als Weinbauregion begründete, steht sie in uralten Reben auf noch ca. 36 ha. Wichtig ist sie heute nur noch in Argentinien, wo sie auf 19.000 ha steht, dort Bonarda genannt wird, und mehr oder weniger nette Konsumweine hervorbringt, die das Potential der Rebsorte aber nur in Ausnahmen widerspiegeln.

Im Charbono von Duxoup, einem der wenigen, den es auf der Welt außerhalb Argentiniens reinsortig auf Flasche gibt, kann man ihn erahnen, den Charakter alter roter Rebsorten. Extrem dunkel in der Farbe, wie sie alle sind, die alten und uralten roten Rebsorten der Vergangenheit. Der Farbe entsprechend massiv gerbstoffbeladen, aber nicht sauer oder hart, sondern einfach nur präsent, irgendwie gerade und direkt auf der Zunge, ein wenig stumpf in der Wirkung, aber mit überraschend zügigem Fluß. Geschmacklich erinnert der Wein an Graphit, an frisch gespitzten Bleistift, an Tinte und dunkle Beeren und Gewürze. Ein Geschmacksprofil, das man von modernen Rebsorten kaum kennt. Es wirkt archaisch sparsam und irgendwie echt in seiner kargen, ungezähmten Art. Und auch im Duft kommt der Wein unmodern daher, nicht laut, sondern verhalten und merkwürdig linear in der Wirkung, nicht ausladend, nicht auf Wirkung bedacht, sondern, schwer zu beschreiben, »direkt« wirkend, nachvollziehbar ursprünglich, ungekünstelt natürlich, vielleicht sogar ein wenig »männlich« wild. Weit weg jedenfalls vom zivilisatorischen Schliff moderner Wein-Vorstellung und insofern sinnlich erfahrbare Kulturgeschichte.

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Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,4 g/l
Bewirtschaftung: Sustainable
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 5 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.67
Wissenswert: Unfiltriert | Minimal geschwefelt | Rar!

Charbono steht exemplarisch für die Faszination alter Rebsorten. Die vermutlich sehr alte Rebsorte existiert in Frankreich, wo sie wahrscheinlich herkommt, auf nur noch 2,5 ha. In Kalifornien, wo sie gerade wieder große Beachtung findet, weil sie dort zwischen 1900 und 1950 den Ruf des Napa Valley als Weinbauregion begründete, steht sie in uralten Reben auf noch ca. 36 ha. Wichtig ist sie heute nur noch in Argentinien, wo sie auf 19.000 ha steht, dort Bonarda genannt wird, und mehr oder weniger nette Konsumweine hervorbringt, die das Potential der Rebsorte aber nur in Ausnahmen widerspiegeln.

Im Charbono von Duxoup, einem der wenigen, den es auf der Welt außerhalb Argentiniens reinsortig auf Flasche gibt, kann man ihn erahnen, den Charakter alter roter Rebsorten. Extrem dunkel in der Farbe, wie sie alle sind, die alten und uralten roten Rebsorten der Vergangenheit. Der Farbe entsprechend massiv gerbstoffbeladen, aber nicht sauer oder hart, sondern einfach nur präsent, irgendwie gerade und direkt auf der Zunge, ein wenig stumpf in der Wirkung, aber mit überraschend zügigem Fluß. Geschmacklich erinnert der Wein an Graphit, an frisch gespitzten Bleistift, an Tinte und dunkle Beeren und Gewürze. Ein Geschmacksprofil, das man von modernen Rebsorten kaum kennt. Es wirkt archaisch sparsam und irgendwie echt in seiner kargen, ungezähmten Art. Und auch im Duft kommt der Wein unmodern daher, nicht laut, sondern verhalten und merkwürdig linear in der Wirkung, nicht ausladend, nicht auf Wirkung bedacht, sondern, schwer zu beschreiben, »direkt« wirkend, nachvollziehbar ursprünglich, ungekünstelt natürlich, vielleicht sogar ein wenig »männlich« wild. Weit weg jedenfalls vom zivilisatorischen Schliff moderner Wein-Vorstellung und insofern sinnlich erfahrbare Kulturgeschichte.

Mehr...
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,4 g/l
Bewirtschaftung: Sustainable
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 5 ha Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3.67
Wissenswert: Unfiltriert | Minimal geschwefelt | Rar!