2019

Beaujolais-Villages »Jules Chauvet«

Jules Chauvet, wir importierten seine Weine bis zu seinem Tod 1989, war von Beruf Chemiker, der in seinem elterlichen Weingut im Beaujolais die ersten Naturweine produzierte, die ihn zum legendären Pionier des ökologischen Weinbaus und zum Begründer der in Frankreich heute so nachdrücklich den Markt dominierenden Naturweinbewegung wurde. Er war es, der auch unser Interesse an der Weinchemie entfachte. Er war es, der die Bedeutung des pH-Wertes für die Weinbereitung schon damals herausstellte und daraus eine Weinbereitungsmethode ableitete, die lediglich den fertigen Wein nach der Gärung minimal schwefelte, danach aber vollständig auf den Schwefel verzichtete. Er brachte uns zum Konzept der Spontangärung, die er konsequent propagierte. Seine Weine waren außergewöhnlich. Uns schockierten sie damals, weil sie hell in der Farbe, ungewöhnlich frei und wild im Duft und zart, aber griffig säuerlich zupackend im Mund waren. Wir führten sie aber, weil uns Jules Chauvets Konzept faszinierte, einleuchtete und schließlich auch unsere Herangehensweise an Wein nachhaltig beeiflußte. In dieser Tradition des Naturweines steht diese Cuvée. Seit Januar 2012 bewirtschaften die jungen Nicolas und Antoine Robert den ehemaligen Weinberg von Jules Chauvet biologisch in seinem Sinne. Sie besitzen mehrere Parzellen in der Appellation Beaujolais-Villages, darunter auch 1,20 ha des 6 ha großen Weinbergs, der damals von Jules Chauvet bewirtschaftet wurde. Die Rebsorte: Gamay. Ganz im Sinne von Jules Chauvet bereitet: Einmal nach der Gärung geschwefelt, ansonsten nicht geschwefelt. Schonend extrahiert, also hell in der Farbe. Im Duft noch sehr wild, riecht nach Naturwein, also derzeit nach flüchtiger Säure, braucht also noch Zeit. Solche Weine sind wild, empfindlich, brauchen Zeit. Geben Sie diesem spannenden Ur-Naturwein noch ein halbes Jahr der Ruhe. Dann dürfte er sich so präsentieren, wie er sich selber versteht: Frei, wild, natürlich expressiv und ausgesprochen spannend in Duft, Stil und Charakter.
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Inhalt: 0.75 l (29,33 €* / 1 l)

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Menge:
Art.-Nr.: FBU19305
Inhalt: 0.75l
seit 2008
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Zertifiziert Bio
Bio-Kontrollstelle: FR-BIO-015

Abbildung ist beispielhaft.

Jules Chauvet, wir importierten seine Weine bis zu seinem Tod 1989, war von Beruf Chemiker, der in seinem elterlichen Weingut im Beaujolais die ersten Naturweine produzierte, die ihn zum legendären Pionier des ökologischen Weinbaus und zum Begründer der in Frankreich heute so nachdrücklich den Markt dominierenden Naturweinbewegung wurde. Er war es, der auch unser Interesse an der Weinchemie entfachte. Er war es, der die Bedeutung des pH-Wertes für die Weinbereitung schon damals herausstellte und daraus eine Weinbereitungsmethode ableitete, die lediglich den fertigen Wein nach der Gärung minimal schwefelte, danach aber vollständig auf den Schwefel verzichtete. Er brachte uns zum Konzept der Spontangärung, die er konsequent propagierte. Seine Weine waren außergewöhnlich. Uns schockierten sie damals, weil sie hell in der Farbe, ungewöhnlich frei und wild im Duft und zart, aber griffig säuerlich zupackend im Mund waren. Wir führten sie aber, weil uns Jules Chauvets Konzept faszinierte, einleuchtete und schließlich auch unsere Herangehensweise an Wein nachhaltig beeiflußte. In dieser Tradition des Naturweines steht diese Cuvée. Seit Januar 2012 bewirtschaften die jungen Nicolas und Antoine Robert den ehemaligen Weinberg von Jules Chauvet biologisch in seinem Sinne. Sie besitzen mehrere Parzellen in der Appellation Beaujolais-Villages, darunter auch 1,20 ha des 6 ha großen Weinbergs, der damals von Jules Chauvet bewirtschaftet wurde. Die Rebsorte: Gamay. Ganz im Sinne von Jules Chauvet bereitet: Einmal nach der Gärung geschwefelt, ansonsten nicht geschwefelt. Schonend extrahiert, also hell in der Farbe. Im Duft noch sehr wild, riecht nach Naturwein, also derzeit nach flüchtiger Säure, braucht also noch Zeit. Solche Weine sind wild, empfindlich, brauchen Zeit. Geben Sie diesem spannenden Ur-Naturwein noch ein halbes Jahr der Ruhe. Dann dürfte er sich so präsentieren, wie er sich selber versteht: Frei, wild, natürlich expressiv und ausgesprochen spannend in Duft, Stil und Charakter.

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