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2016

Zinfandel »Old Vine« Sonoma Valley

Zinfandel »Old Vine« Sonoma Valley 

Derzeit wird im einschlägigen Bioweinhandel ein »Zinfandel« aus den Abruzzen und aus Apulien zum Niedrigpreis angeboten, verbunden mit dem Hinweis »Zinfandel ist eine andere Bezeichnung für die Rebsorte Primitivo«. Das entspricht zwar dem Verhandlungsergebnis der Handelskommission zwischen den USA und der EU, in dem die USA damals zugestanden, die beiden Rebsorten in der EU so bewerben zu dürfen, doch daß sich ausgerechnet der Bioweingroßhandel diesen Sachverhalt auf derart irreführende Weise zunutze macht, beweist, daß es mit seinem Anspruch an Ehrlichkeit und Transparenz nicht weit her ist. So deuten wir übrigens auch die vielen herkunftslosen Schatten- und Markenweine, die er als billige Faßware aus ganz Europa zusammenkarrt, um sie als anonyme Handelsabfüllungen der Mindestqualität »Europäischer Wein« zu Billigpreisen in monotoner Einfalt in die SB-Regale des offensichtlich ahnungslosen Bio-Handels zu drücken. Frustrierende Biowein-Realität.

Zinfandel ist und bleibt die große alte rote Rebsorte Kaliforniens. Kein einziger sogenannter »Zinfandel« aus Italien kann mit einem seriösen Zinfandel aus Kalifornien auch nur entfernt mithalten. Zinfandel ist die schmeckbare Magie alter Reben, wie wir sie in Europa nur noch selten ins Glas bekommen.

Morgan Twain Petersons legendärer »Old Vine« Zinfandel aus dem großen Jahrgang 2016 stammt von Reben, die über 80 Jahre alt sind. Sein Herzstück kommt von Weinbergen im Sonoma Valley, doch der junge Weinmacher bewirtschaftet auch alte Zinfandel-Parzellen im Russian River, im Alexander Valley und in Lodi im Central Valley, von denen etliche biologisch zertifiziert sind. Vor allem die alten wurzelechten Rebstöcke aus dem »Stampede Vineyard« in Lodi, gepflanzt 1919, sorgen für tiefgründige Fülle und sensationelle Seidigkeit im Mundgefühl. Morgan Peterson darf seinen Wein gerade noch Zinfandel nennen, weil »nur« 23 % uralte Carignan, Mourvedre, Grenache, Petite Sirah, Abouriou, Aubunund andere alte zwischengepflanzte Rebsorten als gemischter Satz aus den ursprünglichen Weinbergen aus dem letzten Jahrhundert in die Cuvée gehen. Ein rares zeitgeschichtliches Weindokument also . . .

. . . aber auch ein seriöser Rotwein, der die Zunge wie Samt und Seide umhüllt. Geschmeidig warm, aber auch raffiniert kühl, wie Kaschmir oder guter Flanell. Ultrafeine Gerbstoffe transportieren beerig würzige Frucht in den letzten Mundwinkel, extrem fein in der Wirkung, lange nachklingend, keine Spur überreif und deshalb bitter, sondern pure Harmonie und Balance aus ambitioniert handwerklicher Herstellung. Nicht umsonst gilt Morgan Twain Peterson als einer der großen Zinfandel-Neuerer, der im Keller so wenig wie möglich »macht«, sondern die Natur machen läßt. Er läßt den Most ohne Vorklärung aus einer alten Korbpresse direkt in gebrauchte Barriques laufen, in denen er ihn spontan vergärt. Dort wird er auch ohne jeden weiteren Eingriff über 18 Monate ausgebaut und dann ohne Schönung und Filtration auf Flasche gefüllt (siehe auch die informative Webseite).

Wer seine Vorurteile gegenüber amerikanischen Weinen überdenken möchte, nehme sich diesen unaufgeregt guten Zinfandel vor. Dessen Bukett erinnert an frische rote Beeren und frisch vermahlenen schwarzen Pfeffer, an Zimt und Nelken, aber auch an kandierte Orangenschale im Nachklang. Prächtig kommt der Wein auf die Zunge, entfaltet dort seine expressive Vielfalt der Aromen, wirkt samtig und feinkörnig, faszinierend lebendig, agil und zart, packt dann aber auch kräftig in weicher Gerbstoffülle zu, die den Mund regelrecht zu fluten scheint. Das kann so unverwechselbar nur authentischer Zinfandel, einer der großen Charakterdarsteller der Weinwelt.

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Zinfandel »Old Vine« Sonoma Valley 

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je Flasche à 0.75l / 37,33 €/L
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USA - Sonoma Valley
Zinfandel
Bedrock Wine Co.
12er Karton
Art-Nr. CAL16510
Inhalt 0.75l
seit 2010
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Derzeit wird im einschlägigen Bioweinhandel ein »Zinfandel« aus den Abruzzen und aus Apulien zum Niedrigpreis angeboten, verbunden mit dem Hinweis »Zinfandel ist eine andere Bezeichnung für die Rebsorte Primitivo«. Das entspricht zwar dem Verhandlungsergebnis der Handelskommission zwischen den USA und der EU, in dem die USA damals zugestanden, die beiden Rebsorten in der EU so bewerben zu dürfen, doch daß sich ausgerechnet der Bioweingroßhandel diesen Sachverhalt auf derart irreführende Weise zunutze macht, beweist, daß es mit seinem Anspruch an Ehrlichkeit und Transparenz nicht weit her ist. So deuten wir übrigens auch die vielen herkunftslosen Schatten- und Markenweine, die er als billige Faßware aus ganz Europa zusammenkarrt, um sie als anonyme Handelsabfüllungen der Mindestqualität »Europäischer Wein« zu Billigpreisen in monotoner Einfalt in die SB-Regale des offensichtlich ahnungslosen Bio-Handels zu drücken. Frustrierende Biowein-Realität.

Zinfandel ist und bleibt die große alte rote Rebsorte Kaliforniens. Kein einziger sogenannter »Zinfandel« aus Italien kann mit einem seriösen Zinfandel aus Kalifornien auch nur entfernt mithalten. Zinfandel ist die schmeckbare Magie alter Reben, wie wir sie in Europa nur noch selten ins Glas bekommen.

Morgan Twain Petersons legendärer »Old Vine« Zinfandel aus dem großen Jahrgang 2016 stammt von Reben, die über 80 Jahre alt sind. Sein Herzstück kommt von Weinbergen im Sonoma Valley, doch der junge Weinmacher bewirtschaftet auch alte Zinfandel-Parzellen im Russian River, im Alexander Valley und in Lodi im Central Valley, von denen etliche biologisch zertifiziert sind. Vor allem die alten wurzelechten Rebstöcke aus dem »Stampede Vineyard« in Lodi, gepflanzt 1919, sorgen für tiefgründige Fülle und sensationelle Seidigkeit im Mundgefühl. Morgan Peterson darf seinen Wein gerade noch Zinfandel nennen, weil »nur« 23 % uralte Carignan, Mourvedre, Grenache, Petite Sirah, Abouriou, Aubunund andere alte zwischengepflanzte Rebsorten als gemischter Satz aus den ursprünglichen Weinbergen aus dem letzten Jahrhundert in die Cuvée gehen. Ein rares zeitgeschichtliches Weindokument also . . .

. . . aber auch ein seriöser Rotwein, der die Zunge wie Samt und Seide umhüllt. Geschmeidig warm, aber auch raffiniert kühl, wie Kaschmir oder guter Flanell. Ultrafeine Gerbstoffe transportieren beerig würzige Frucht in den letzten Mundwinkel, extrem fein in der Wirkung, lange nachklingend, keine Spur überreif und deshalb bitter, sondern pure Harmonie und Balance aus ambitioniert handwerklicher Herstellung. Nicht umsonst gilt Morgan Twain Peterson als einer der großen Zinfandel-Neuerer, der im Keller so wenig wie möglich »macht«, sondern die Natur machen läßt. Er läßt den Most ohne Vorklärung aus einer alten Korbpresse direkt in gebrauchte Barriques laufen, in denen er ihn spontan vergärt. Dort wird er auch ohne jeden weiteren Eingriff über 18 Monate ausgebaut und dann ohne Schönung und Filtration auf Flasche gefüllt (siehe auch die informative Webseite).

Wer seine Vorurteile gegenüber amerikanischen Weinen überdenken möchte, nehme sich diesen unaufgeregt guten Zinfandel vor. Dessen Bukett erinnert an frische rote Beeren und frisch vermahlenen schwarzen Pfeffer, an Zimt und Nelken, aber auch an kandierte Orangenschale im Nachklang. Prächtig kommt der Wein auf die Zunge, entfaltet dort seine expressive Vielfalt der Aromen, wirkt samtig und feinkörnig, faszinierend lebendig, agil und zart, packt dann aber auch kräftig in weicher Gerbstoffülle zu, die den Mund regelrecht zu fluten scheint. Das kann so unverwechselbar nur authentischer Zinfandel, einer der großen Charakterdarsteller der Weinwelt.

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Deklarationen
Alkohol: 14,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,2 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Diverse
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,49
Wissenswert: Unfiltriert | ungeschönt | aus diversen Parzellen | minimal geschwefelt

Derzeit wird im einschlägigen Bioweinhandel ein »Zinfandel« aus den Abruzzen und aus Apulien zum Niedrigpreis angeboten, verbunden mit dem Hinweis »Zinfandel ist eine andere Bezeichnung für die Rebsorte Primitivo«. Das entspricht zwar dem Verhandlungsergebnis der Handelskommission zwischen den USA und der EU, in dem die USA damals zugestanden, die beiden Rebsorten in der EU so bewerben zu dürfen, doch daß sich ausgerechnet der Bioweingroßhandel diesen Sachverhalt auf derart irreführende Weise zunutze macht, beweist, daß es mit seinem Anspruch an Ehrlichkeit und Transparenz nicht weit her ist. So deuten wir übrigens auch die vielen herkunftslosen Schatten- und Markenweine, die er als billige Faßware aus ganz Europa zusammenkarrt, um sie als anonyme Handelsabfüllungen der Mindestqualität »Europäischer Wein« zu Billigpreisen in monotoner Einfalt in die SB-Regale des offensichtlich ahnungslosen Bio-Handels zu drücken. Frustrierende Biowein-Realität.

Zinfandel ist und bleibt die große alte rote Rebsorte Kaliforniens. Kein einziger sogenannter »Zinfandel« aus Italien kann mit einem seriösen Zinfandel aus Kalifornien auch nur entfernt mithalten. Zinfandel ist die schmeckbare Magie alter Reben, wie wir sie in Europa nur noch selten ins Glas bekommen.

Morgan Twain Petersons legendärer »Old Vine« Zinfandel aus dem großen Jahrgang 2016 stammt von Reben, die über 80 Jahre alt sind. Sein Herzstück kommt von Weinbergen im Sonoma Valley, doch der junge Weinmacher bewirtschaftet auch alte Zinfandel-Parzellen im Russian River, im Alexander Valley und in Lodi im Central Valley, von denen etliche biologisch zertifiziert sind. Vor allem die alten wurzelechten Rebstöcke aus dem »Stampede Vineyard« in Lodi, gepflanzt 1919, sorgen für tiefgründige Fülle und sensationelle Seidigkeit im Mundgefühl. Morgan Peterson darf seinen Wein gerade noch Zinfandel nennen, weil »nur« 23 % uralte Carignan, Mourvedre, Grenache, Petite Sirah, Abouriou, Aubunund andere alte zwischengepflanzte Rebsorten als gemischter Satz aus den ursprünglichen Weinbergen aus dem letzten Jahrhundert in die Cuvée gehen. Ein rares zeitgeschichtliches Weindokument also . . .

. . . aber auch ein seriöser Rotwein, der die Zunge wie Samt und Seide umhüllt. Geschmeidig warm, aber auch raffiniert kühl, wie Kaschmir oder guter Flanell. Ultrafeine Gerbstoffe transportieren beerig würzige Frucht in den letzten Mundwinkel, extrem fein in der Wirkung, lange nachklingend, keine Spur überreif und deshalb bitter, sondern pure Harmonie und Balance aus ambitioniert handwerklicher Herstellung. Nicht umsonst gilt Morgan Twain Peterson als einer der großen Zinfandel-Neuerer, der im Keller so wenig wie möglich »macht«, sondern die Natur machen läßt. Er läßt den Most ohne Vorklärung aus einer alten Korbpresse direkt in gebrauchte Barriques laufen, in denen er ihn spontan vergärt. Dort wird er auch ohne jeden weiteren Eingriff über 18 Monate ausgebaut und dann ohne Schönung und Filtration auf Flasche gefüllt (siehe auch die informative Webseite).

Wer seine Vorurteile gegenüber amerikanischen Weinen überdenken möchte, nehme sich diesen unaufgeregt guten Zinfandel vor. Dessen Bukett erinnert an frische rote Beeren und frisch vermahlenen schwarzen Pfeffer, an Zimt und Nelken, aber auch an kandierte Orangenschale im Nachklang. Prächtig kommt der Wein auf die Zunge, entfaltet dort seine expressive Vielfalt der Aromen, wirkt samtig und feinkörnig, faszinierend lebendig, agil und zart, packt dann aber auch kräftig in weicher Gerbstoffülle zu, die den Mund regelrecht zu fluten scheint. Das kann so unverwechselbar nur authentischer Zinfandel, einer der großen Charakterdarsteller der Weinwelt.

Mehr...
Alkohol: 14,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 1,2 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Diverse
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,49
Wissenswert: Unfiltriert | ungeschönt | aus diversen Parzellen | minimal geschwefelt