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'ZaZin' Old Vine Zinfandel Lodi 
2009

'ZaZin' Old Vine Zinfandel Lodi

Z a Z i n. Der erfolgreichste Zinfandel in unserem Programm und unser wichtigster Botschafter der guten Weine Amerikas außer REDS. Beide verdanken wir Patrick Campbell und Ray Kaufman, mit denen wir seit 1985 zusammenarbeiten. Seit Patrick Campbell sein Weingut ‚Laurel Glen’ verkaufen mußte, um die Scheidung von seiner Frau finanzieren zu können, konzentrieren sich die beiden erfolgreichen Weinmacher auf ihr Weingut ‚Terra Divina’, unter dessen Namen sie ab sofort ZaZin, Reds und ihre legendären argentinischen Malbecs produzieren.


Die Zinfandel-Trauben für den ZaZin des großen Jahrgangs 2009 stammen von einem 108 Jahre alten Weinberg aus Lodi im Herzen des unendlichen Rebenmeeres des Central Valley. ZaZin ist tiefdunkel in der Farbe, exotisch würzig im Duft, lang am Gaumen und tief in der faszinierenden Aromendichte. Ein originelles Maul voll Wein, das mit wildem, unmanipuliert natürlichem Charakter zu überzeugen weiß. Breit und voluminös auf der Zunge, attraktiv frisch im Trunk und mit deftiger Struktur im Mundgefühl sorgt ZaZin zuverlässig für profundes Trinkvergnügen. Kein feiner, nobler Zinfandel für Intellektuelle, sondern deftiger, kraftvoller, rustikaler Zinfandel, der die kernige Rasse uralter Rebstöcke in duftiger Transparenz auf die Zunge bringt und eindrucksvoll die tiefgründige dichte und kompakte Alte-Reben-Intensität schmeckbar macht. Intensiv und samtig mundfüllend bietet ZaZin pures sinnliches Rotweinvergnügen. Echter authentischer Zinfandel zum Superpreis! Kein Wunder, daß er läuft und läuft und läuft. 

Tierra Divina Vineyards

Viele Jahre bevor große internationale Weinkonzerne Südamerika für sich entdeckten, machten Patrick Campbell und Ray Kaufman aus Sonoma in Kalifornien bereits Wein in Chile und Argentinien. Das war in den achtziger Jahren.

Sie waren bis 2011 Besitzer und Weinmacher des legendären Cabernet-Weingutes ‚Laurel Glen’ am Sonoma Mountain in Kalifornien, das Patrick im Frühjahr 2011 verkaufen mußte, um die Scheidung von seiner Frau zu finanzieren. Ihr südamerikanisches Engagement hatten die beiden bis dahin so engagiert und kompetent ausgebaut, daß sie heute als ‚Tierra Divina Vineyards’ nicht nur ihre argentinischen Malbecs unter diesem Namen vermarkten, sondern auch ihre Weine aus Lodi im Central Valley, die weltweit bekannten REDS und den Zinfandel ZAZIN.

In Argentinien fanden die beiden schon vor zwanzig Jahren, was sie in Chile lange vergeblich gesucht hatten: Charakter in den Weinen. Patrick Campbell und Ray Kaufman gingen ihr argentinisches Projekt wohlüberlegt an. Sie suchten sich zeitaufwendig vor Ort einen zuverlässigen einheimischen Weinbaubetrieb, dem sie mit viel Geduld das Know-how vermittelten, um nach ihren Kriterien und ihrer Anleitung hochwertige Trauben zu produzieren. Heute gehören ihnen Weinberge in Mendoza, die mit uralten wurzelechten Malbec-Reben bestockt sind und die sie zusammen mit der Bodega Cabrini bewirtschaften, keltern und ausbauen.

Ihre Weine tragen denn auch nicht die übliche Handschrift eines europäischen oder amerikanischen Weinmachers, sondern sie sind authentisch argentinisch. Der Weg dorthin war steiniger als gedacht und gezeichnet von herben Enttäuschungen. Doch heute funktioniert ihr System reibungslos, sie sind allerdings auch sehr oft persönlich vor Ort. Unter dem Namen ‚Tierra Divina Vineyards’ produzieren die beiden im argentinischen Mendoza große, charaktervolle Rotweine, die anspruchsvolles Weinerlebnis auf eigenständige Art und Weise auf Basis der Malbec-Traube liefern; im kalifornischen Lodi produzieren sie von uralten Reben den bekannten REDS und von uralten Zinfandel-Reben stammt ihr legendärer ZaZin.

Malbec ist das Geheimnis Argentiniens. Die rote Rebsorte des französischen Südwestens, die in den schwarzen Weinen von Cahors Berühmtheit erlangte, sorgt mit alten Niedrigertrags-Rebstöcken in Argentinien für erstaunliche Rotweine, die pechrabenschwarz im Glas stehen. Malbec hat in Argentinien ihre Bestimmung gefunden. Sie kommt mit den dortigen Wachstumsbedingungen in 800 bis 1500 Metern Höhe, bei kühler Trockenheit und kalten Wintern, offensichtlich bestens zurecht. In Mendoza hat sie zu einer eigenständigen, mit ihren französischen Ahnen aus dem Südwesten kaum vergleichbaren Stilistik gefunden, deren dunkle Macho-Farbe mit einem attraktiven, exotisch würzigen Bukett korrespondiert, das in ein reiches, üppiges, erstaunlich frisch wirkendes Mundgefühl mündet. Die Gerbstoffqualität der Malbecs von ‚Tierra Divina’ ist geschmeidig und dicht und hinterläßt bleibenden Eindruck, Indiz für vorbildliche Arbeit im Weinberg. Hier werden die Reben teilweise noch mit dem Pferd bearbeitet, weil die Pflanzungsdichte so hoch ist, daß kein Traktor hindurchfahren kann. Der Ausbau der Weine geschieht in französischen Barriques bester Provenienz vor Ort. Er dauert bis zu 18 Monaten auf der Feinhefe um die Gerbstoffpräsenz zu harmonisieren, erst dann werden die Weine ohne Filtration schonend abgefüllt.

Die charaktervollen Weine von ‚Tierra Divina’ weisen den Weg in eine spannende Zukunft charaktervoller Weine von uralten Reben zum ausgesprochen fairen Preis. Eine Betriebsphilosophie, die selten geworden ist im internationalen Weingeschäft.

Mehr Info auf der gut gemachten Website.

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Die Rebe

Zinfandel

Zinfandel, Kaliforniens große alte Rebsorte. Er war in den 70er und 80er Jahren des neunzehnten Jahrhunderts der Alltagswein für Heerscharen italienischer Einwanderer, die damals den amerikanischen Westen überschwemmten. Sie waren es, die ihn ins Land brachten. Für sie war er so etwas wie die ‚rote Hoffnung’ auf eine in der neuen Welt aufblühende Wein-Industrie, die allerdings erst 100 Jahre später Realität werden sollte. Trotzdem ist Zinfandel, anders als immer wieder (falsch) berichtet wird, nicht mit dem süditalienischen Primitivo verwandt. Im Jahr 2001 gelang der DNA-Nachweis, daß er von der Sorte Crljenak abstammt, einem Kreuzungspartner des berühmten kroatischen Plavda Mali, der für beachtliche Rotweine bekannt ist, schon lange auf dem Balkan zu Hause ist und vermutlich auf eine uralte griechische Rebsorte zurückgeht.

Längst hegen und pflegen amerikanische Weinmacher Zinfandel als originell eigenständige Ausnahme im Chardonnay- und Cabernet-See Kaliforniens. Seit ungefähr zwanzig Jahren gilt die Rebsorte in Amerika als Kultwein, der, lang hat´s gedauert, auch bei uns ernst genommen wird. Die besten Winzer und Winemaker Kaliforniens widmen sich der Rebsorte mit Inbrunst, arbeiten mit uralten Zinfandel-Anlagen und vinifizieren sie nach Lagen und Herkunft getrennt. Ihnen verdanken wir einige der spannendsten Weinerlebnisse Kaliforniens. ‚Echter’ Zinfandel ist salonfähig und zum gesuchten Sammlerobjekt geworden. Immerhin wird guter Zinfandel von den einzigen alten ursprünglichen Reben Amerikas gewonnen, viele der alten Zinfandel-Reben sind 80-100 Jahre alt! Dieses hohe Alter sorgt für enorme Komplexität in Aroma und Struktur.

Niedrigsterträge von Uralt-Reben sind dabei für jene Größe im Wein verantwortlich, die sich nicht in technischer Qualität manifestiert, sondern in Charakter, Individualität und unmißverständlicher Herkunft. Genau dieses Versprechen kann Zinfandel von alten Reben wie kaum eine andere Rebsorte auf faszinierende Weise einlösen.
Dabei reift Zinfandel so ungleichmäßig und ‚zickig’ aus wie keine andere Rebsorte. Er widerspricht damit total der modernen Napa-Bordeaux-Lehre, die auf möglichst uniformer Reifehomogenität der Trauben basiert. Zinfandel reift spät aus und das sehr ungleichmäßig: In einer Traube können neben vollreifen Beeren auch ganz grüne unreife hängen, was die Lese ungeheuer erschwert, denn man möchte möglichst wenig grüne Beeren lesen, zugleich aber auch nicht überreife. Deshalb spricht man von Zinfandel als dem provozierenden Fragezeichen vor dem Pflücker: ‚make something of me if you can’. Der Zinfandel-Produzent ist in Anbetracht extrem niedriger Erträge und des irregulären Reifezustands also besonders gefordert. 

Paul Draper von Ridge Vineyards, einer der renommiertesten Zinfandel-Produzenten der Welt, meint, daß Zinfandel von alten Reben mehr mit dem zu tun hat, was die Winzer in Bordeaux in Jahrgängen wie 1945 oder 1961 vorfanden, als das, was heute an homogen reifenden Niedrig-Säure-Hoch-Extrakt-Turbo-Klonen in den Weinbergen des Napa Valley oder des modernen Bordeaux geerntet wird.

Ob der kundige Genießer des 21. Jahrhunderts nun die glatte, gediegene Seriösität eines Cabernets oder die wilde, fast schon ungezügelte Frucht im überschwenglichen Charakter eines hochklassigen Zinfandels wählt, es ist keine Frage von Qualität, sondern eine Frage von Stil und Charakter im Wein. Cheers!

 

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16,80 €
je Flasche à 0.75l / 22,40 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
USA - Central Valley
rotZinfandel
12er Karton
Art-Nr. CAL09203
Inhalt 0.75l
Alkohol: 15 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: - 2014+
Restzucker: < 4 g/l
Anbau: Konventionell
Ausbau: Barrique
Boden: Lehm/Ton
Besonderes: Unfiltriert
Dekantieren: Ja
Vergärung: Reinzuchthefe
Verschlussart: Naturkork

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