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'Reds' Wine for the people
Erst ab April wieder lieferbar!
REDS. 'Nur ein Kalifornier', und doch der erfolgreichste Rotwein des K&U-Programms. Das hat Gründe . . .
. . . so ist REDS 2009 kein langweiliger Warmduscher-Tropfen aus Industrieproduktion, wie die unbeirrt gepflegten Vorurteile gegenüber allem, was aus Amerika kommt, so gerne unterstellen, sondern überzeugende Inkarnation handwerklich produzierten, preiswerten kalifornischen Rotweines, wie es ihn viel zu selten gibt. Ein richtig seriöser Rotwein aus grandiosem Jahrgang. 2009 präsentiert sich kühl und frisch im Trunk, raffiniert seidig und samtig weich, würzig und mundfüllend dicht und geschmeidig schmeichelnd in den Gerbstoffen, wie es nur gute kalifornische Rotweine können.
REDS ist erwachsen geworden. Er stammt vom immer gleichen Weinberg aus Lodi im Central Valley und besteht zu je einem Drittel aus uraltem Zinfandel, alter Carignan und Petite Sirah. Sein Erfolg in den Vereinigten Staaten ist enorm, denn dort gibt es so seriöse und leckere Qualität zu derart fairem Preis nur ganz selten. REDS schmückt nicht umsonst als Hauswein einige der besten Weinkarten der Vereinigten Staaten. Patrick Campbell und Ray Kaufman, die beiden bekannten Macher hinter dem beliebten Etikett, mußten die Produktion kürzlich in ein größeres Weingut verlagern, um der ständig steigenden Nachfrage Herr zu werden und auch bei uns bricht REDS einen Rekord nach dem anderen. Ein Glücksfall besonderer Rotwein-Art.
2009 ist der beste REDS bisher. Überzeugen Sie sich selbst.
Tierra Divina Vineyards
Viele Jahre bevor große internationale Weinkonzerne Südamerika für sich entdeckten, machten Patrick Campbell und Ray Kaufman aus Sonoma in Kalifornien bereits Wein in Chile und Argentinien. Das war in den achtziger Jahren.
Sie waren bis 2011 Besitzer und Weinmacher des legendären Cabernet-Weingutes ‚Laurel Glen’ am Sonoma Mountain in Kalifornien, das Patrick im Frühjahr 2011 verkaufen mußte, um die Scheidung von seiner Frau zu finanzieren. Ihr südamerikanisches Engagement hatten die beiden bis dahin so engagiert und kompetent ausgebaut, daß sie heute als ‚Tierra Divina Vineyards’ nicht nur ihre argentinischen Malbecs unter diesem Namen vermarkten, sondern auch ihre Weine aus Lodi im Central Valley, die weltweit bekannten REDS und den Zinfandel ZAZIN.
In Argentinien fanden die beiden schon vor zwanzig Jahren, was sie in Chile lange vergeblich gesucht hatten: Charakter in den Weinen. Patrick Campbell und Ray Kaufman gingen ihr argentinisches Projekt wohlüberlegt an. Sie suchten sich zeitaufwendig vor Ort einen zuverlässigen einheimischen Weinbaubetrieb, dem sie mit viel Geduld das Know-how vermittelten, um nach ihren Kriterien und ihrer Anleitung hochwertige Trauben zu produzieren. Heute gehören ihnen Weinberge in Mendoza, die mit uralten wurzelechten Malbec-Reben bestockt sind und die sie zusammen mit der Bodega Cabrini bewirtschaften, keltern und ausbauen.
Ihre Weine tragen denn auch nicht die übliche Handschrift eines europäischen oder amerikanischen Weinmachers, sondern sie sind authentisch argentinisch. Der Weg dorthin war steiniger als gedacht und gezeichnet von herben Enttäuschungen. Doch heute funktioniert ihr System reibungslos, sie sind allerdings auch sehr oft persönlich vor Ort. Unter dem Namen ‚Tierra Divina Vineyards’ produzieren die beiden im argentinischen Mendoza große, charaktervolle Rotweine, die anspruchsvolles Weinerlebnis auf eigenständige Art und Weise auf Basis der Malbec-Traube liefern; im kalifornischen Lodi produzieren sie von uralten Reben den bekannten REDS und von uralten Zinfandel-Reben stammt ihr legendärer ZaZin.
Malbec ist das Geheimnis Argentiniens. Die rote Rebsorte des französischen Südwestens, die in den schwarzen Weinen von Cahors Berühmtheit erlangte, sorgt mit alten Niedrigertrags-Rebstöcken in Argentinien für erstaunliche Rotweine, die pechrabenschwarz im Glas stehen. Malbec hat in Argentinien ihre Bestimmung gefunden. Sie kommt mit den dortigen Wachstumsbedingungen in 800 bis 1500 Metern Höhe, bei kühler Trockenheit und kalten Wintern, offensichtlich bestens zurecht. In Mendoza hat sie zu einer eigenständigen, mit ihren französischen Ahnen aus dem Südwesten kaum vergleichbaren Stilistik gefunden, deren dunkle Macho-Farbe mit einem attraktiven, exotisch würzigen Bukett korrespondiert, das in ein reiches, üppiges, erstaunlich frisch wirkendes Mundgefühl mündet. Die Gerbstoffqualität der Malbecs von ‚Tierra Divina’ ist geschmeidig und dicht und hinterläßt bleibenden Eindruck, Indiz für vorbildliche Arbeit im Weinberg. Hier werden die Reben teilweise noch mit dem Pferd bearbeitet, weil die Pflanzungsdichte so hoch ist, daß kein Traktor hindurchfahren kann. Der Ausbau der Weine geschieht in französischen Barriques bester Provenienz vor Ort. Er dauert bis zu 18 Monaten auf der Feinhefe um die Gerbstoffpräsenz zu harmonisieren, erst dann werden die Weine ohne Filtration schonend abgefüllt.
Die charaktervollen Weine von ‚Tierra Divina’ weisen den Weg in eine spannende Zukunft charaktervoller Weine von uralten Reben zum ausgesprochen fairen Preis. Eine Betriebsphilosophie, die selten geworden ist im internationalen Weingeschäft.
Mehr Info auf der gut gemachten Website.
Die Rebe
Cuvée rot
Cuvée ist ein Begriff, der immer wieder zu Irritationen Anlaß gibt. Tatsächlich ist die Bedeutung des Wortes je nach Zusammenhang unterschiedlich.
In Deutschland bezeichnet man mit Cuvée den Verschnitt, also das gemeinsame Keltern oder auch Vergären verschiedener Rebsorten in einem Gärbehälter. Aber auch der spätere Verschnitt verschiedener Weinpartien unterschiedlicher Rebsorten oder auch Lagen wird Cuvée genannt. Man cuviert einen Wein aus verschiedenen Partien im Keller. Cuvée bezeichnet hierzulande also einen Wein, der aus verschiedenen Rebsorten oder Weinbergslagen miteinander verschnitten wurde.
Die Franzosen benutzen dafür ein anderes, für sie eindeutiges Wort: Assemblage.
Wenn der Franzose von einer Cuvée spricht, meint er damit jeden separat abgefüllten Wein, jede einzelne Partie im Keller eines Weingutes. Das Wort Cuvée stammt aus dem französischen und bezeichnet den Inhalt eines Gärbehälters, der im französischen Cuve heißt. Im französischen kann eine Cuvée also ein Verschnitt mehrerer Rebsorten aber auch ein Wein einer einzelnen, ganz bestimmten Lage sein.
Häufig begegnet man auf Etiketten Begriffen wie Tête de Cuvée oder Cuvée Prestige; damit bezeichnen die Franzosen ihre besten Weine im Keller, ihre Spitzencuvées, ihre besten Partien, egal ob sie reinsortig sind oder verschnitten wurden. Um es kompliziert zu machen bezeichnet man in der Champagne den aus der Kelter laufenden Vorlaufmost, der die höchste Qualität liefert, ebenfalls als Cuvée, nennt dort aber zugleich verschiedene Abfüllungen Cuvée, weil die großen Markenchampagner kunstvoll aus bis zu 100 verschiedenen Einzelpartien miteinander verschnitten werden, um so das erwartete Geschmacksbild garantieren zu können.
Eine Cuvée, also das gezielte Verschneiden von Weinen, soll und kann die Qualität des fertigen Weines verbessern. In Châteauneuf du Pape z. B. verschneidet man bis zu 13 Rebsorten miteinander, wobei auch weiße Sorten im roten Châteauneuf zugelassen sind. Das macht man, um durch körperreiche, farbintensive, gerbstoffbetonte Rebsorten die oxidationsempfindlichen, leichteren, aromatisch duftigeren und eleganteren Rebsorten vor Oxidation zu schützen und eine längere positive Entwicklung gewährleisten zu können. Auf diese Weise verschneidet man z. B. ‚kühle’ Rebsorten (wie Syrah) mit ‚warmen’ (wie Grenache), empfindliche mit unempfindlichen, reduktive mit oxidativen etc. etc.
Das geschieht stets nach peniblen Vorverkostungen in mehr oder weniger aufwendigen Probenreihen. Tatsächlich kann eine gekonnt zusammengestellte Cuvée besser schmecken als die einzelne Rebsorte für sich, weil sich Frucht, Gerbstoffgehalt und Alkohol zum harmonischen Ganzen vereinen. Praktisch jeder Bordeaux, viele Chiantis, nahezu jeder Rotwein aus der Rioja oder dem portugiesischen Dourotal, dem Veneto, der Provence, dem Languedoc oder dem südlichen Rhônetal besteht aus zwei bis fünf, manchmal auch mehr Rebsorten, die auf dem Etikett nicht ausgewiesen werden.
Das deklarieren auch wir als Cuvée, egal ob weiß oder rot, geben dann aber immer die wesentlichen Rebsorten an. Alles klar?
![]() | USA - Sonoma |
![]() | Cuvée rot |
![]() | 12er Karton |
| Art-Nr. CAL09202 | |
| Inhalt 0.75l |
















