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'Teodor Belo' Reserve Bianco 
2005

'Teodor Belo' Reserve Bianco

Marjan Simcics eindrucksvoll dimensionierte weiße „Teodor Belo Reserve“ besteht aus 60 % Ribolla, jener autochthonen Rebsorte, der sich viele Winzer Sloweniens engagiert verschrieben haben, 20 % Grauburgunder und 20 % Sauvignonasse, die früher Tocai Friulano hieß und seit der Intervention Ungarns nicht mehr so genannt werden darf.

Für alle Weine von Simcic gilt, daß sie über viele Jahre perfekt reifen. Auch dies ist also nicht irgendein alter Weißwein, der weg muß, sondern ein perfekt reifender großer Weiswein, goldgelb in seiner intensiven Färbung, mit getrockneten Blüten im noblen Duft, in dem sich Vanille mit Buttertoast und reifen Zitrusfrüchten zu einem eindrucksvoll opulenten, zugleich aber sehr feinen Reifebukett vereinen. Trotz seiner strukturellen Komplexität wirkt der Wein elegant, nachhaltig zupackend und frisch mit langem, salzigen Nachklang und der typisch sensiblen Bitternote im Finish, die für die Phenole steht, die Simcic Weine so haltbar machen.

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Vina Simcic

Die mutigen Weincharaktere von Salko und Marijan Simcic aus Medana in Ex-Jugoslawien haben es uns angetan. Nur wenige Kilometer vom Collio des italienischen Friaul entfernt, entsprechen topographische und geologische Bedingungen dem des weltberühmten Nachbarn. Deshalb übernahmen die Winzer des „Brda“ genannten Weinbaugebietes (was, wie Collio auch, Hügel bedeutet) die DOC-Richtlinien des Friauls, wogegen sich der Rest Sloweniens den österreichischen Weinbaurichtlinien anschloß. Es bestehen also nicht nur mental enge Verbindungen zwischen den Italienern des Collio und den Slowenen des Brda. Viele Weinberge liegen hüben wie drüben und wurden im kleinen Grenzverkehr selbst zu Titos Zeiten toleriert und entsprechend kultiviert. Winzergrößen wie Stanko Radikon oder Josko Gravner haben Weinberge „drüben“ und viele slowenische Winzer pflegen ihre Weinberge auf der italienischen Seite. Deshalb ist die Stilistik der Weine beider Seiten geprägt von gegenseitiger Anerkennung und Beeinflussung. Dabei hat Josko Gravner, der große Mann des Friaul, wohl die nachhaltigsten Akzente gesetzt. Zwar arbeitet niemand wie er mit Amphorenausbau, doch haben sich viele Winzer neuer Generation hüben wie drüben dem oxidativen Ausbau mit Spontanvergärung und langem Faßlager auf der Hefe in Fässern unterschiedlicher Größe verschrieben. Entsprechend ungewohnt und eigenständig fallen die Weißweine des Brda aus. Dort ist Marijan Simcic eine der großen Weinpersönlichkeiten. Zusammen mit Vater Salko und Frau Valerija betreibt er seinen 16 ha großen Betrieb, der Rebflächen auf beiden Seiten der Grenze bewirtschaftet. Marijan Simcic ist ein bedächtiger junger Mann, der weiß was er nicht will. Die langjährige Friauler Techniklangeweile ist ihm abschreckendes Beispiel; ihm geht es um Expressivität, um Persönlichkeit und Charakter, um Mineralität und Herkunft in seinen Weinen, die zeigen dürfen und sollen, daß sie echte Slowenen sind.

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Die Rebe

Cuvée weiß

Cuvée ist ein Begriff, der immer wieder zu Irritationen Anlaß gibt. Tatsächlich ist die Bedeutung des Wortes je nach Zusammenhang unterschiedlich.

So bezeichnet man inDeutschland mit Cuvée den Verschnitt, also das gemeinsame Keltern oder auch Vergären verschiedener Rebsorten in einem Gärbehälter. Aber auch der spätere Verschnitt verschiedener Weinpartien unterschiedlicher Rebsorten oder auch Lagen wird Cuvée genannt. Man cuviert einen Wein aus verschiedenen Partien im Keller. Cuvée bezeichnet hierzulande also einen Wein, der aus verschiedenen Rebsorten oder Weinbergslagen miteinander verschnitten wurde.

Die Franzosen benutzen dafür ein anderes, für sie eindeutiges Wort: Assemblage.
Wenn der Franzose von einer Cuvée spricht, meint er damit jeden separat abgefüllten Wein, jede einzelne Partie im Keller eines Weingutes. Das Wort Cuvée stammt aus dem französischen und bezeichnet den Inhalt eines Gärbehälters, der im französischen Cuve heißt. Im französischen kann eine Cuvée also ein Verschnitt mehrerer Rebsorten aber auch ein Wein einer einzelnen, ganz bestimmten Lage sein.

Eine Cuvée, also das gezielte Verschneiden von Weinen, soll und kann die Qualität des fertigen Weines verbessern. In Weißweinen will man über den Verschnitt verschiedener Rebsorten die aromatische und strukturelle Komplexität, das Mundgefühl, eines Weines verbessern. Frische, säurebetonte Rebsorten kombiniert man deshalb z. B. mit besonders aromatischen, aber säurearmen Rebsorten, um so die Lagerfähigkeit, aber auch den Geschmackseindruck zu verbessern. So ist z. B. jeder Brut-Champagner eine Cuvée aus weißem Chardonnay (für Säure und Rasse) und rotem, aber weiß gekeltertem Pinot Meunier und Pinot Noir (für Frucht und Körper).  

Insgesamt sind weiße Cuvées seltener als rote. Dennoch kann eine gekonnt zusammengestellte Weißwein-Cuvée besser riechen und schmecken als eine einzelne Rebsorte. Immer deklarieren wir das als Cuvée und nennen die enthaltenen Rebsorten. 

 

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Vorübergehend nicht verfügbar.
je Flasche à 0.75l / 21,05 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Slowenien - Brda
weissCuvée weiß
Langsam
6er Karton
Art-Nr. SLO05100
Inhalt 0.75l
Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: - 2014+
Restzucker: < 2 g/l
Anbau: Naturnah
Ausbau: Barrique
Boden: Sandstein/Keuper
Besonderes: Ungeschönt und unfiltriert
Dekantieren: Ja
Vergärung: Wilde Hefe
Verschlussart: Naturkork

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