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White Port 'Extra Dry' 

White Port 'Extra Dry'

Quinta de la Rosas weißer Portwein, aus Codega und einem winzigen Prozentsatz Malvasia Fina gekeltert, liefert einen Weintyp, den wir hierzulande nicht kennen. Er verdankt seine helle Farbe der hochwertigen Codega-Traube und einer Verarbeitung, die es so nur in Portugal gibt: Die weißen Trauben werden vorsichtig mit den Füßen eingemaischt und stehen dann für ein paar Stunden auf der Maische. Dann wird der so gewonnene Vorlaufmost vergoren, um beim gewünschten Grad an Süße in der Gärung gestoppt zu werden mit speziellem Brandy.


So entsteht ein eher trocken wirkender weißer Portwein, der als origineller Aperitif, gut gekühlt bei 10° C serviert, mit einem Spritzer Zitrone aufgepeppt, die Lebensgeister auf höchst angenehme Weise zu beleben versteht. So würden wir ihn im Sommer servieren. Im Winter genießen wir ihn pur. Dann zeigt er feine tropische Frucht im Bukett, wirkt süß, aber auch irgendwie angenehm trocken im Finish und paßt nicht nur zu Nüssen, salzigem Gebäck und Blauschimmelkäsen, sondern auch perfekt zu Pasteten, zur Gänseleber und regionalen Vorspeisen und Gerichten, die seinen dezenten Hauch Süße vertragen.


Wie alle Produkte des engagierten Familienbetriebes ist auch Quinta de la Rosas White Port nicht filtriert. Er sollte übrigens am besten jung getrunken werden.


 

Quinta de la Rosa

Im nordportugiesischen Douro-Tal hat sich in den letzten zwanzig Jahren eine hochdynamische Weinkultur entwickelt, deren trockene Weiß- und Rotweine es an Charakter und Ausstrahlung mit den besten der Welt aufnehmen können. So mancher große Douro-Rotwein verdankt seine faszinierend samtige Gerbstoffqualität der noch immer praktizierten traditionellen Mazeration in ‚Lagares’, jenen Vergärungsbecken aus Granit, in denen die Trauben behutsam mit den Füßen eingemaischt werden, um nach wenigen Tagen für den weiteren Ausbau in die Fässer zu kommen.

Die großen Weißweine Portugals gehören unserer Meinung nach zu den spannendsten und interessantesten Entdeckungen des Weinmarktes derzeit, begeistern sie doch mit überzeugend eigenständiger Stilistik, die uns Deutschen ob ihrer trockenen, mineralisch frischen Art sehr entgegenkommt. Gute Portweine, für die das Dourotal über Jahrhunderte stand, erleben seit ein paar Jahren endlich wieder steigende Nachfrage, so daß die Qualitäten der letzten Jahre eine Renaissance dieses einmaligen Süßweines einleiten konnte

Einer der Pioniere der spannenden Entwicklung am Douro ist die kleine ‚Quinta de la Rosa’ in der Nähe von Pinhão. Seit 1805 belieferte sie das Handelshaus Grahams mit Wein, der ob seiner Qualität sehr gesucht war. Seit 1988 dürfen auch kleine Single Quintas wie die ‚Quinta de la Rosa’ Portwein unter eigenem Namen auf den Markt bringen. Das war der Beginn jener qualitativen Revolution, die das Dourotal zu einer der spannenden Rotweinregionen der Weinwelt veränderte. Auf den spektakulären Schiefer- und Granit-Terrassen entlang des Douro gewinnt man nämlich nicht mehr nur Trauben für die Portweinherstellung; es war Sophia Bergvist von der ‚Quinta de la Rosa’, die aus der Not eine Tugend machte, und als eine der ersten trockene Tafelweine zu produzieren versuchte. Das war ambitioniert und alles andere als einfach, doch heute gehört die ‚Quinta de la Rosa’ neben Dirk Niepoorts ‚Douro-Boys’ zu den herausragenden Produzenten trockener Rot- und Weißweine am Douro.

Sophia Bergqvist, die dynamische Eignerin des Hauses, leitet ihren kleinen Betrieb mit großem Engagement. Ihre ausgezeichneten Lagen reichen vom heißen Talgrund bis hoch hinauf auf die terrassierten kühlen Hügelkuppen. Ob ihrer besonderen Lagenqualität kann die ‚Quinta de la Rosa’ deshalb häufiger einen Jahrgang zum Vintage Port deklarieren, als die großen bekannten Porthäuser, die auf große Mengen an gutem Port warten müssen, um einen Jahrgang zum Vintage deklarieren zu können. Doch für Sophie Bergqvist ist das Portweingeschäft nur noch geliebtes Hobby. Sie hat mit ihren trockenen Weiß- und Rotweinen so großen Erfolg, daß diese längst den Löwenanteil ihrer Produktion ausmachen. Den Erfolg verdankt Sophia Bergqvist maßgeblich dem jungen Jorge Moreira, den sie 2002 für die Arbeit in Keller und Weinberg als Partner engagierte.

Jorge Moreira ist Portugiese und Agraringenieur. Seine sensibel geschliffenen Weiß- und Rotweine begeistern mit seidig frisch wirkender, nobler Struktur, wie sie selten ist in Portugal. Seine Weine zählen heute zu den besten Portugals, sein eigenes Weingut ‚Poeira’ wurde 2010 zum besten Betrieb am Douro gekürt. Seine animierend frischen Weine, die er für ‚Poeira’ und die ‚Quinta de la Rosa’ produziert, erobern sich auch bei uns die Herzen von Kennern und Könnern im Sturm. Sie sind herrlich zu trinken, besitzen in weiß besondere Persönlichkeit und Originalität und verwöhnen in rot durch absolut außergewöhnliche Qualität der Gerbstoffe.

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Die Rebe

Codega

Portwein muss nicht rot sein, es gibt auch hellen Portwein, sogenannten ‚White Port’. Der ist hierzulande eher selten, kann aber auf seine Art auch Spitzenklasse sein, besonders dann, wenn er aus der alten autochthonen Rebsorte Codega gekeltert wurde.

Codega wächst, wie die vielen alten roten Rebsorten, aus denen man Portwein aber auch trockene Rotweine keltert, auf den steilen Granit- und Schiefer-Terrassen des Douro-Tals. Ihre Trauben sind fast weiß und die Rebsorte genießt in Portugal besten Ruf; sie gilt als eine der besten weißen Rebsorten des Landes. Nach dem Keltern wird ihr heller Most in großen Holzfässern gelagert, wo er, je nach Dauer der Faßreife, helle Bernsteinfarbe oder gar helles Strohgelb annimmt. Weißer Port ist in der Regel eher dry, also herber, trockener als dunkler Portwein, doch pflegt hier, wie beim roten Port, jedes Haus seine eigene Geschmacks- und damit Süße-Philosophie.

White Port aus der Codega-Traube ist kein klassischer Dessertwein. Man reicht ihn eher zum Aperitif. Er schmeckt besonders gut zu Nüssen, aber auch zu getrockneten Früchten oder einem aromatischen Käse, wie zum Beispiel Blauschimmelkäse. In Portugal serviert man ihn, je nach Grad der Süße, gerne auch zu Vorspeisen, die einen Hauch Süße vertragen.

White Port schmeckt vollmundig und nur dezent süß und schmeckt am besten, wenn er bei maximal zehn Grad serviert wird, denn dann entfaltet er sein volles Aroma. Je älter ein White Port wird, je mehr entwickelt er Honigaromen, und je länger er im Holzfass gereift wurde, um so mehr erinnert sein Duft an herbstlichen Rauch. 

 

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14,95 €
je Flasche à 0.75l / 19,93 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Portugal - Douro
Codega
Langsam
6er Karton
Art-Nr. SPRIT176
Inhalt 0.75l
Alkohol: 20 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: 2013+
Restzucker: 35 g/l
Anbau: Konventionell
Ausbau: Tradit. Holzfaß
Boden: Granit
Besonderes: Nicht filtriert.
Dekantieren: Nein
Vergärung: Reinzuchthefe
Verschlussart: Naturkork

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