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Brut de Loire Blanc de Blancs Millesimé Vivency 

Brut de Loire Blanc de Blancs Millesimé Vivency

VIVENCY´s vornehmer Brut de Loire ist ein Crémant besonderer Appellation und Herkunft an der Loire. Crémant war ursprünglich eine Variante des Champagners. Er erhält eine kleinere Dosierung an „Liqueur d´expedition“, besitzt also nach der Gärung weniger Kohlensäuredruck als Champagner, und schäumt deshalb entsprechend weniger. Leicht, unkompliziert und ausgewogen, so stellt sich die Jahrgangsversion des trockenen „Saumur Brut“ aus 80 % Chenin Blanc und 20 % Chardonnay dar, die das Rückgrat der Produktion von Vivency by Bouvet-Ladubay bildet. Helle Farbe, feine Perlage, fruchtige Nase mit Anklängen von Honig und hochwertige Persistenz definieren einen feinen Brut-Crémant, der Frankreichs seriöse Antwort auf den Prosecco ist. Sollte bei 6-8 Grad genossen werden.

Bouvet-Ladubay

Bouvet-Ladubay ist einer der ältesten und renommiertesten Schaumweinhersteller an der Loire. Das Haus, das sich bis vor wenigen Jahren im Besitz der Champagner-Familie Taittinger befand, gehört heute dem indischen Braugiganten United Breweries, hat sich aber unverändert auf traditionelle Schaumweine der Loire wie ‚Saumur Brut’ oder ‚Crémant de Loire’ spezialisiert. Patrice Monmousseau, seit 1970 Geschäftsführer von Bouvet-Ladubay, verfügt über modernste technische Ausrichtung und produziert ausgesprochen seriöse Schaumweine moderner Stilistik und Machart. Sie sind technisch brillant realisiert und beweisen damit, daß die Trauben vorbildlich reif gelesen und sauber und gekonnt verarbeitet werden.

In Duft und Charakter eigenständig, erinnern sie im Geschmack, je nachdem, ob sie aus Chenin Blanc, Pineau de la Loire oder Chardonnay gekeltert wurden, an Frühlingsblüten und reife „gelbe“ Farbtöne, an frischen Honig oder auch welke Sommerblüten. Ihre trockene, cremig weiche, lebendige Textur macht sie ausgesprochen angenehm und bekömmlich im Trunk, weil sie säurearm und mild im Charakter sind. Ihre weiche Seidigkeit ist untrügliches Zeichen ihrer sorgfältigen Verarbeitung und erfüllt ihren Namen Crémant (von cremeux = cremig) mit Sinn und Inhalt. Daß sie ausgesprochen preiswert und preisstabil sind, macht die Schaumweine von Bouvet-Ladubay fast schon zu Selbstläufern; derart zuverlässiges Niveau zu derart wertem Preis ist nicht nur beste Eigenwerbung, sondern auf dem Markt auch kaum ähnlich überzeugend zu finden.

Bouvet-Ladubay ist kulturell extrem rührig und sponsert zahlreiche Aktivitäten in der Region. Auch in Werbung und im Verkauf ist Bouvet-Ladubay ungewöhnlich aktiv; kein Wunder also, daß die Produktion inzwischen so groß ist, daß man erfolgreich weltweit vertreten ist. Auch hierzulande sind die Schaumweine des Hauses nahezu omnipräsent. Wir haben uns für die besten Selektionen des Hauses entschieden, die Spitzen im breitgefächerten Portfolio, die man hierzulande eher seltener in den Angeboten findet. Sie empfehlen wir als geschmacklich erfrischende, sinnlich belebende und preislich überzeugende Begleiter für die angenehmen Stunden im Leben.

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Die Rebe

Chardonnay

Die Herkunft des Chardonnay, der Königin der weißen Rebsorten, ist unbekannt. Viele Märchen ranken sich um ihren Ursprung, geklärt ist er nicht. Alleine in Frankreich kennt man 34 eigenständige Abarten, Klonen genannt, von denen einige überaus aromatisch, fast schon aufdringlich duften, andere sind extrem ertragsstark und riechen kaum.

Chardonnay reagiert wie keine andere Rebsorte unmittelbar auf die Art ihrer Verarbeitung, weshalb die Rebsorte ein so ungewöhnlich breites Qualitäts- und Geschmacksspektrum bietet, daß es den Chardonnay nicht gibt. Der Name der bekanntesten Rebsorte der Welt ist Weintrinkern in aller Welt so vertraut, daß sie kaum darüber nachdenken, daß sich dahinter eine Rebsorte verbirgt. Immer wieder passiert es, daß Kunden nicht wissen, daß Chablis, Chassagne oder Puligny Montrachet aus Chardonnay gekeltert werden. Für Sie scheint „Chardonnay“ eine Marke zu sein. Der Name ‚Chardonnay’ ist so populär, daß die zahlreichen Synonyme für die Rebsorte kaum noch bekannt sind; nur in Österreich beharrt man sympathisch auf dem alten Synonym ‚Morillon’.

Der relativ hohe Alkoholgehalt der Rebsorte vermittelt ein Gefühl von feiner Süße und cremiger Weichheit auf der Zunge, was maßgeblich zur weltweiten, von nationalen Geschmacksvorlieben losgelösten Popularität der Rebsorte beitrug. Die wie bei keiner anderen weißen Rebsorte mögliche Integration von Faßaromen und Eichenholzgeschmack ist ein weiterer Grund für die globale Popularität der Rebsorte.

Von Kellermeistern in aller Welt wird Chardonnay geschätzt, weil er wie keine andere Rebsorte auf ihre Weinbereitung reagiert. Sie läßt sich reduktiv kalt im Edelstahltank vergären und ergibt dann frische, rassige Weine mit angenehmer Säure. Sie läßt sich aber genau so gut oxidativ im kleinen Eichenfaß vergären und lange auf der Hefe lagern, verträgt sogar lange Lagerung und Reifung in neuem Holz, ohne dessen unangenehme Aromen aufzunehmen. Über das Ansprechen der Rebsorte auf Hefesatzaufrühren (die sogenannte ‚Battonage’, bei der man im Holzfaß den trüben Bodensatz der Hefe mit einem Stab aufrührt und sie auf diese Weise emulgiert; je häufiger man dies tut, um so cremiger und weicher wird der Wien) haben sich zwei Schulen an Verarbeitung zwischen Burgund und Kalifornien herauskristallisiert, die diese Eignung für besondere Stilistik nutzen: Es gibt die ‚modernen’ Winzer und Kellermeister, die durch starkes und häufiges Hefesatzaufrühren dicke, weiche, cremig fette Chardonnays produzieren, wie sie der Idealvorstellung dieser Rebsorte entsprechen. Dem stehen Winzer entgegen, die bewußt auf das Aufrühren der Hefe verzichten, um so die aromatische Komplexität der Rebsorte, ihre Mineralität und Straffheit, ihre Rasse und strukturelle Eigenartigkeit herausarbeiten. Sie rühren die Hefe gezielt nicht auf (wie z. B. Coche-Dury in Burgund oder Au Bon Climat in Kalifornien), um deren Aromen nach frischem Brot, Hefeteig, gerösteten Mandeln und Haselnüssen in das frische, nachhaltig straff wirkende, mineralisch geprägte Geschmacksbild der Rebsorte zu integrieren.

Guter Chardonnay besitzt attraktive goldene Farbe und einen breiten, gefälligen, aber nicht einfach zu beschreibenden Geschmack. In wissenschaftlichen Analysen stellte sich Chardonnay als aromatisch schwer zu fassen dar. Sein Spektrum reicht, je nach Ausbau, von Himbeeraromen über Tabak, Vanille, tropische Früchte und Pfirsicharomen zu reifen Tomaten, Tee und Blütendüften.

Wenn man Chardonnay von jungen Rebstöcken erntet, wie in Italien üblich, und dabei noch von den hohen Erträgen profitiert, die die Rebsorte mühelos bringt, wird er wäßrig, dünn und fast neutral. Einfacher Chardonnay ist ein so überflüssiger wie säuerlich dünner, an grüne Äpfel und Melonen erinnernder Saufwein, der den Markt in schier unerschöpflicher Menge zu überschwemmen scheint.

Dagegen können niedrige Erträge von erstklassigen Lagen auf basischen Böden (Kalk), die gesunde Säure mit optimalem pH-Wert aus präzise reif gelesenen Trauben besitzen, durch eine sich souverän zurücknehmende Kellertechnik großartige, eindrückliche Chardonnays begeisternder Individualität hervorbringen, die sich über Jahrzehnte zu unerreichter Grandezza rarer Komplexität entwickeln. 

 

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11,00 €
je Flasche à 0.75l / 14,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Frankreich - Loire
suessChardonnay, Chenin Blanc
6er Karton
Art-Nr. FLW02907
Inhalt 0.75l
Alkohol: 12.0 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Restzucker: 10 g/l
Ausbau: Nein
Boden: Nein
Dekantieren: Nein
Vergärung: Nein
Verschlussart: Naturkork

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