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Apfel-Holler-Secco (Perlwein) 

Apfel-Holler-Secco (Perlwein)

Eigentlich braucht er ja 30°C im Schatten, dieser cremig frisch blubbernde Perlwein aus Apfelsaft von traditionellen Streuobstwiesen am südfränkischen Hesselberg, versetzt mit ein bißchen frischem Holunder, als Blüte extrahiert.

Ein genial erfrischendes Getränk, das auch zur grauen Jahreszeit Freudestrahlen produziert, wenn man es im Glas hat. Seriös versektet als Perlwein, also sehr feinperlig und weich im Trunk. Idealer Aperitif, alkoholisch leicht, von der Säure her auch für empfindliche Mägen ausgesprochen bekömmlich, und selbst die Kinder dürfen ob der nur 5,5 Vol.% wenigstens mal probieren, wie das ist, wenn es angenehm belebend blubbert im Glas. Und nach des Tages Müh und Arbeit vertreibt dieses duftig fröhliche Getränk, dessen Charme man sich kaum entziehen kann, lustvoll und garantiert die eventuell schlechte Laune im Nu.

Nicht wirklich trocken, aber gekonnt  angenehm dosiert, ungewöhnlich fruchtig und prickelnd frisch in des Wortes bestem Sinne. Man wird es, spätestens im Sommer, nicht mehr missen möchten, dieses wunderbar duftende Getränk . . .

Hesselberger

Nur aus gutem Obst kann man gute Säfte machen!

Norbert Metz ist Landschaftspfleger. Aber nicht irgendeiner, sondern einer der was tut. Er gründete zusammen mit 34 Gesellschaftern, zu denen auch Gartenbauvereine gehören, die sich der Pflege alter Obstgärten widmen, die Regionalsaftinitiative ‚Hesselberger’  der allfra Regionalmarkt Franken GmbH.

Die Regionalsaftinitiative ‚Hesselberger’ hat sich der Vielfalt alter traditioneller Mostsorten von Streuobstwiesen verschrieben, die sie zu Säften, Schorlen und originellen Schaumweinen verarbeitet.

Norbert Metz weiß, daß sich seit einigen Jahren Obstbau nur noch mit Tafelobst rentabel betreiben läßt. Doch rund um den fränkischen Hesselberg gibt es kein Tafelobst, sondern ausschließlich Streuobstanbau, also Mostsorten statt Tafelobst. Die Region ist bekannt als fränkische Moststraße. Diese alte Tradition galt es wieder zu beleben. In einer pomologischen Untersuchung der Regierung von Mittelfranken und dem Landschaftspflegeverband wurden in einem kleinen Teilgebiet der 25 Gemeinden des Ankaufgebietes an der Fränkischen Moststraße mehr als 90 Apfel- und 45 Birnensorten entdeckt und katalogisiert, darunter uralte Sorten wie Freiherr von Berlepsch, Purpurroter Cousinot, Roter Eiser, Rheinischer Bohnapfel, Roter Boskoop, Schöner von Wiltshire, Danziger Kantapfel, Gelber Richard, Wettringer Taubenapfel, Kaiser Wilhelm, Weißer Wintertaffet, Landsberger Renette, Goldrenette von Blenheim, Schöne von Trevoux, Feuchtwanger Winterbirne, Köstliche aus Charneu und so manch andere Sorte, die seit mehreren hundert Jahren existiert. Der ‚Rote Eiser’ z. B. wurde schon 1648 in einer Sortenliste erwähnt. Diese wertvolle Sortenvielfalt galt es zu erhalten.

Norbert Metz entwickelte nicht nur ein Vermarktungskonzept, sondern auch ein Konzept für optimale Ernte und Verarbeitung. Sein ‚Hesselberger’ zahlt heute seinen 1148 Anlieferern, die teilweise nur wenige Kilogramm bringen, den doppelten Preis im Vergleich zu den Großmostereien, was trotzdem nur ein geringer Teil des Erlöses für Tafelobst ist. Doch inzwischen hat sich sein Konzept durchgesetzt und ‚Hesselberger’ steht für qualitativ einmalige Säfte und Moste aus alten Most- und Wirtschaftssorten, deren natürlich harmonisches Süße-Säure-Verhältnis und wertvoller Polyphenolgehalt von keiner einzigen marktgängigen Tafelobstsorte erreicht wird. Norbert Metz verarbeitet ausschließlich Äpfel ohne Spritzmittelrückstände. Weil der Aufwand, um einen hochstämmigen, bis 10m hohen und 10m breiten Obstbaum für Mostobst zu spritzen, in keinem Verhältnis zum Ertrag steht, kann er sicher sein, daß keiner seiner Äpfel gespritzt wird. Blattproben von den Bäumen behält er sich vor und bei Hinweisen auf chemische Substanzen werden die Lieferanten vom Ankauf ausgeschlossen.

‚Hesselberger’ garantiert, daß ausschließlich Obst aus dem Umkreis des Hesselbergs gekeltert wird, die glorreiche Ausnahme in einer Branche, die aus 39 Ländern importiert. Die bekannte Mosterei ‚Hohenloher Fruchtsäfte’ verarbeitet das Erntegut binnen weniger Stunden, es werden ausschließlich reine Direktsäfte ohne jegliche Zusätze hergestellt. Zur Haltbarmachung werden keinerlei Konservierungsstoffe eingesetzt, der Saft wird ausschließlich durch eine kurzzeitige Pasteurisierung auf ca. 85° C konserviert.

Weil naturtrübe Säfte einen deutlich höheren gesundheitsfördernden Wert besitzen, sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole), die an den Trub gebunden sind, produziert ‚Hesselberger’ vornehmlich naturtrübe Säfte. Daß Apfelsaft aus alten Mostsorten gesundheitsfördernde Wirkung besitzt, ist wissenschaftlich belegt. Ein mehrjähriges Forschungsprojekt der Universität Würzburg konnte einen deutlich höheren Anteil an gesundheitsfördernden Polyphenolen im Vergleich zu Säften aus Tafeläpfeln nachweisen, deren antioxidative Wirkung unbestritten ist. Für die Säfte von ‚Hesselberger’ gilt als doch noch ‚An apple a day keeps the doctor away’.  

Trotzdem ist ‚Hesselberger’ nicht biozertifiziert! Für eine Biozertifizierung müßten alle 1148 Lieferanten einen eigenen Vertrag mit einer Bioorganisation eingehen, oder sie müßten alle ihre Bäume an die Firma allfra verpachten, damit diese den Vertrag mit einer Bioorganisation abschließen könnte. Dieses Strukturgebilde ist betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll und den vielen kleinen Lieferanten nicht zumutbar. ‚Hesselberger’ möchte bewußt fair wirtschaften, weshalb eine Zertifizierung nach bisher bekannten Modellen unsinnig ist. ‚Hesselberger’ garantiert aber die Rückstandsfreiheit aller seiner Produkte.

Erleben Sie Apfel- und Birnenschaumweine einer Expressivität und Ehrlichkeit, wie man sie nur selten im Glas hat. Genießen Sie und tun sie dabei etwas für den Erhalt alter, wertvoller Streuobstbestände. Aktiver Landschaftsschutz durch Genuß im Glas. Und das auf höchstem Niveau.

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Die Rebe

Apfel (Obst)

Nein, hier geht es nicht um Apfelwein. Hier geht es darum, was man aus entsprechend geeigneten Äpfeln noch machen kann – außer Apfelmus.

Weltberühmt ist der normannische Cidre. Wir haben viele, viele getestet, kein einziger konnte uns wirklich überzeugen. Selbst die von Eric Bordelet wahrlich penibel produzierten Apfelschaumweine konnten gegen seine Birnen-Cidres nichts ausrichten.

Doch was Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer auf ihrem Apfelgut Neunthausen an Schaumweinen produzieren, das hat uns begeistert. Sie werden nach allen Regeln der Apfelkunst geerntet und verarbeitet, werden von Raumland® mit feinsten Blasen versehen und gehören zum besten, was wir in Sachen Apfel-Schaumwein jemals probierten, ob nun mit oder ohne Alkohol! Daß diese Sorgfalt ihren Preis hat, versteht sich (hoffentlich) von selbst. 

 

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Vorübergehend nicht verfügbar.
je Flasche à 0.75l / 9,20 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Franken
suessApfel (Obst)
6er Karton
Art-Nr. DFS10002
Inhalt 0.75l
Alkohol: 5,5 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: Trinkreif
Restzucker: 24 g/l
Anbau: ungespritzt
Ausbau: Edelstahltank
Boden: Kalkmergel
Besonderes: Aus Streuobst
Dekantieren: Nein
Vergärung: Reinzuchthefe
Verschlussart: Naturkork

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