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2015

Silvaner »Augustbaum«

Silvaner »Augustbaum« 

Richard Östreicher steht für Franken pur. Wir kennen kaum einen anderen Winzer in Franken, der sich traut, Franken derart nackig und kompromißlos unmanipuliert in Szene zu setzen. Egal ob rot oder weiß.


Sein Silvaner »Augustbaum« entstammt einer Parzelle im Kernstück der ursprünglichen Kleinlage »Sommeracher Katzenkopf«. Purer Muschelkalk. Silvaner, der widerspenstig komplex und dicht gestrickt wirkt, puristisch stahlig in der Säure, die den Wein in kraftvoll flüssigem Zug über die Zunge zieht. Ungestüm und fast ein wenig wild agiert er, spürbar natürlich in der Wirkung, Die meisten Winzer Frankens hätten diesen Wein vermutlich geschönt, durch Entsäuerung weichgemacht, mittels Enzymen geschniegelt und gestriegelt.


Nicht so Richard Östreicher. Der hat Respekt vor seinen Trauben, der Lage und deren Wein im Keller. Respekt, den er auf Flasche zu zeigen bereit ist. Er kennt seine Trauben, hat den Jahrgang vor Augen, weiß, was in ihm steckt und will genau das in seinen Weinen zeigen. Bei ihm schmeckt jeder Jahrgang anders und das ist gut so.  Richard Östreicher braucht keine Analysen, er verläßt sich auf seine Erfahrung und sein Bauchgefühl. Damit sich der Wein in den Monaten bis zur Abfüllung entsprechend entwickeln konnte, ließ er ihn auf der Hefe im gebrauchten Holzfass reifen. Auf spannende Art und Weise erinnert uns dieser Wein an jene alten Vogelsburg-Silvaner von Schwester Hedwig, die wir damals, in den achtziger Jahren, als einen der ersten Ökoweine Frankens führten. Der war ähnlich störrisch, weil schon damals spontan vergoren, nicht immer einwandfrei, aber immer mutig anders und traumhaft schön, wenn er gereift war.


Richard Östreichers reflektiert den Jahrgang 2015 trocken, ehrlich und auf sehr persönliche Art und Weise auch schonungslos. Ein Franken-Silvaner, nach dem man sich die Zunge schleckt, wenn man ihn einmal für sich entdeckt hat. Wir haben uns gut eingedeckt damit, denn wir mögen solche Weine mit Charakter, die nicht schon auf den ersten Schluck zeigen, was sie können.

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Silvaner »Augustbaum« 

Availability: In stock.

18,00 €
je Flasche à 0.75l / 24,00 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Franken
Silvaner
Weingut Richard Östreicher
6er Karton
Art-Nr. DFW15501
Inhalt 0.75l
seit 2016
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Richard Östreicher steht für Franken pur. Wir kennen kaum einen anderen Winzer in Franken, der sich traut, Franken derart nackig und kompromißlos unmanipuliert in Szene zu setzen. Egal ob rot oder weiß.


Sein Silvaner »Augustbaum« entstammt einer Parzelle im Kernstück der ursprünglichen Kleinlage »Sommeracher Katzenkopf«. Purer Muschelkalk. Silvaner, der widerspenstig komplex und dicht gestrickt wirkt, puristisch stahlig in der Säure, die den Wein in kraftvoll flüssigem Zug über die Zunge zieht. Ungestüm und fast ein wenig wild agiert er, spürbar natürlich in der Wirkung, Die meisten Winzer Frankens hätten diesen Wein vermutlich geschönt, durch Entsäuerung weichgemacht, mittels Enzymen geschniegelt und gestriegelt.


Nicht so Richard Östreicher. Der hat Respekt vor seinen Trauben, der Lage und deren Wein im Keller. Respekt, den er auf Flasche zu zeigen bereit ist. Er kennt seine Trauben, hat den Jahrgang vor Augen, weiß, was in ihm steckt und will genau das in seinen Weinen zeigen. Bei ihm schmeckt jeder Jahrgang anders und das ist gut so.  Richard Östreicher braucht keine Analysen, er verläßt sich auf seine Erfahrung und sein Bauchgefühl. Damit sich der Wein in den Monaten bis zur Abfüllung entsprechend entwickeln konnte, ließ er ihn auf der Hefe im gebrauchten Holzfass reifen. Auf spannende Art und Weise erinnert uns dieser Wein an jene alten Vogelsburg-Silvaner von Schwester Hedwig, die wir damals, in den achtziger Jahren, als einen der ersten Ökoweine Frankens führten. Der war ähnlich störrisch, weil schon damals spontan vergoren, nicht immer einwandfrei, aber immer mutig anders und traumhaft schön, wenn er gereift war.


Richard Östreichers reflektiert den Jahrgang 2015 trocken, ehrlich und auf sehr persönliche Art und Weise auch schonungslos. Ein Franken-Silvaner, nach dem man sich die Zunge schleckt, wenn man ihn einmal für sich entdeckt hat. Wir haben uns gut eingedeckt damit, denn wir mögen solche Weine mit Charakter, die nicht schon auf den ersten Schluck zeigen, was sie können.

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Deklarationen
Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,7 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 3,9 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,18
Wissenswert: Unbedingt 1-2 h vor Genuß dekantieren!

Richard Östreicher steht für Franken pur. Wir kennen kaum einen anderen Winzer in Franken, der sich traut, Franken derart nackig und kompromißlos unmanipuliert in Szene zu setzen. Egal ob rot oder weiß.


Sein Silvaner »Augustbaum« entstammt einer Parzelle im Kernstück der ursprünglichen Kleinlage »Sommeracher Katzenkopf«. Purer Muschelkalk. Silvaner, der widerspenstig komplex und dicht gestrickt wirkt, puristisch stahlig in der Säure, die den Wein in kraftvoll flüssigem Zug über die Zunge zieht. Ungestüm und fast ein wenig wild agiert er, spürbar natürlich in der Wirkung, Die meisten Winzer Frankens hätten diesen Wein vermutlich geschönt, durch Entsäuerung weichgemacht, mittels Enzymen geschniegelt und gestriegelt.


Nicht so Richard Östreicher. Der hat Respekt vor seinen Trauben, der Lage und deren Wein im Keller. Respekt, den er auf Flasche zu zeigen bereit ist. Er kennt seine Trauben, hat den Jahrgang vor Augen, weiß, was in ihm steckt und will genau das in seinen Weinen zeigen. Bei ihm schmeckt jeder Jahrgang anders und das ist gut so.  Richard Östreicher braucht keine Analysen, er verläßt sich auf seine Erfahrung und sein Bauchgefühl. Damit sich der Wein in den Monaten bis zur Abfüllung entsprechend entwickeln konnte, ließ er ihn auf der Hefe im gebrauchten Holzfass reifen. Auf spannende Art und Weise erinnert uns dieser Wein an jene alten Vogelsburg-Silvaner von Schwester Hedwig, die wir damals, in den achtziger Jahren, als einen der ersten Ökoweine Frankens führten. Der war ähnlich störrisch, weil schon damals spontan vergoren, nicht immer einwandfrei, aber immer mutig anders und traumhaft schön, wenn er gereift war.


Richard Östreichers reflektiert den Jahrgang 2015 trocken, ehrlich und auf sehr persönliche Art und Weise auch schonungslos. Ein Franken-Silvaner, nach dem man sich die Zunge schleckt, wenn man ihn einmal für sich entdeckt hat. Wir haben uns gut eingedeckt damit, denn wir mögen solche Weine mit Charakter, die nicht schon auf den ersten Schluck zeigen, was sie können.

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Alkohol: 13,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 0,7 g/l
Bewirtschaftung: Naturnah
Ausbau: Barrique (gebraucht)
Bodenart: Muschelkalk
Betriebsgröße: 3,9 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,18
Wissenswert: Unbedingt 1-2 h vor Genuß dekantieren!