trust
K&U-Profisuche

You're currently on:

2013

Riesling »Engelmannsberg« 1. Lage (konventionell)

Riesling »Engelmannsberg« 1. Lage (konventionell) 

Die klassifizierte Lage Engelmannsberg liegt westlich der Straße, die von Hattenheim Richtung Kloster Eberbach führt und grenzt im Süden direkt an die Rheingauer Bahnstrecke. Sie ist eine jener Lagen im Rheingau, die noch von Weinbergshecken durchzogen wird. Obwohl der Engelmannsberg flach ist, findet man hier, selten im mittleren Rheingau, noch vereinzelt alte Natursteinmauern zur Einfriedung. 

Die Trauben dieser konventionell bewirtschafteten Parzelle wurden am 26.10. von Hand geerntet. Sie sahen schon rein äußerlich anders aus als die aus der am gleichen Tag gelesenen biodynamisch bewirtschafteten Parzelle. Ihre Farbe war grüner, die Beeren größer und trotz nominell gleichen Mostgewichtes von 91 Oechsle schmeckten sie weniger süß und reif, eher säuerlicher und einen Hauch »grüner«. Nach einem Tag Maischestandzeit, also Kontakt der Beerenschalen mit dem Most, wurde abgepreßt, der entstehende Most per Schwerkraft sedimentiert und dann ging er ohne Zusatz von Reinzuchthefe in die natürliche Vergärung.

Das Ergebnis ist faszinierend anders als die biodynamisch erzeugte Version. Beide sind mit 3 Gramm natürlichen Restzuckers trocken, beide besitzen rund 6,5 Gramm Säure. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Im Duft wirkt die konventionelle Version grüner im Profil der Aromen, magerer und schlanker, man ahnt die Säure pägnant im Duft. Im Mund fällt auf, daß diese Version sich magerer und schlanker anfühlt, nicht so reintönig, weniger reif und die Säure wirkt, trotz identischen Wertes, direkter, saurer, weniger eingebunden. Das liegt am deutlich niedrigeren Extrakt. Er liegt hier bei 22 Gramm, wogegen die biodynamische Version es auf 26 Gramm bringt. Dieser Unterschied ist im Mundgefühl unschwer fühlbar. Die konventionelle Version wirkt also leichter, man könnte auch sagen etwas »dünner« im Fluß und leichter und magerer in Körper und Mundgefühl, irgendwie weniger vollständig, was sich durch die dünneren Beerenschalen durch höhere Erträge im konventionellen Anbau auch erklären läßt. Auch aromatisch ist der Unterschied deutlich, weil die Biotrauben kleiner und reifer waren, als die grüneren, heller getönten Trauben aus konventionellem Anbau. Ein spannendes Experiment, den Unterschied hätten wir so klar nicht erwartet. Man kann ihn also riechen und schmecken, den Unterschied zwischen konventionellem und biodynamisch erzeugtem Wein. Genießen Sie die beiden Weine am besten im direkten Vergleich.

Hinweis zur Erkennung: AP 31 059 009 14 steht für »konventionell«. Hier die letzten paar Kartons zum Lagerräumungspreis. Leider. Da wir das Projekt nicht fortführen, sollen die paar Kartons raus. Zur Freude ihrer neuen Besitzer. Rheingau, neu definiert, Dirk Würtz und Christina Ress sei Dank.

mehr

Senden Sie Ihren Freunden eine Empfehlung zu diesem Produkt per E-Mail.

Absender:

Empfänger:

Riesling »Engelmannsberg« 1. Lage (konventionell) 

Availability: In stock.

23,00 €
je Flasche à 0.75l / 30,67 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Deutschland - Rheingau
weiss Riesling
Balthasar Ress
6er Karton
Art-Nr. DRG13102A
Inhalt 0.75l
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Die klassifizierte Lage Engelmannsberg liegt westlich der Straße, die von Hattenheim Richtung Kloster Eberbach führt und grenzt im Süden direkt an die Rheingauer Bahnstrecke. Sie ist eine jener Lagen im Rheingau, die noch von Weinbergshecken durchzogen wird. Obwohl der Engelmannsberg flach ist, findet man hier, selten im mittleren Rheingau, noch vereinzelt alte Natursteinmauern zur Einfriedung. 

Die Trauben dieser konventionell bewirtschafteten Parzelle wurden am 26.10. von Hand geerntet. Sie sahen schon rein äußerlich anders aus als die aus der am gleichen Tag gelesenen biodynamisch bewirtschafteten Parzelle. Ihre Farbe war grüner, die Beeren größer und trotz nominell gleichen Mostgewichtes von 91 Oechsle schmeckten sie weniger süß und reif, eher säuerlicher und einen Hauch »grüner«. Nach einem Tag Maischestandzeit, also Kontakt der Beerenschalen mit dem Most, wurde abgepreßt, der entstehende Most per Schwerkraft sedimentiert und dann ging er ohne Zusatz von Reinzuchthefe in die natürliche Vergärung.

Das Ergebnis ist faszinierend anders als die biodynamisch erzeugte Version. Beide sind mit 3 Gramm natürlichen Restzuckers trocken, beide besitzen rund 6,5 Gramm Säure. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Im Duft wirkt die konventionelle Version grüner im Profil der Aromen, magerer und schlanker, man ahnt die Säure pägnant im Duft. Im Mund fällt auf, daß diese Version sich magerer und schlanker anfühlt, nicht so reintönig, weniger reif und die Säure wirkt, trotz identischen Wertes, direkter, saurer, weniger eingebunden. Das liegt am deutlich niedrigeren Extrakt. Er liegt hier bei 22 Gramm, wogegen die biodynamische Version es auf 26 Gramm bringt. Dieser Unterschied ist im Mundgefühl unschwer fühlbar. Die konventionelle Version wirkt also leichter, man könnte auch sagen etwas »dünner« im Fluß und leichter und magerer in Körper und Mundgefühl, irgendwie weniger vollständig, was sich durch die dünneren Beerenschalen durch höhere Erträge im konventionellen Anbau auch erklären läßt. Auch aromatisch ist der Unterschied deutlich, weil die Biotrauben kleiner und reifer waren, als die grüneren, heller getönten Trauben aus konventionellem Anbau. Ein spannendes Experiment, den Unterschied hätten wir so klar nicht erwartet. Man kann ihn also riechen und schmecken, den Unterschied zwischen konventionellem und biodynamisch erzeugtem Wein. Genießen Sie die beiden Weine am besten im direkten Vergleich.

Hinweis zur Erkennung: AP 31 059 009 14 steht für »konventionell«. Hier die letzten paar Kartons zum Lagerräumungspreis. Leider. Da wir das Projekt nicht fortführen, sollen die paar Kartons raus. Zur Freude ihrer neuen Besitzer. Rheingau, neu definiert, Dirk Würtz und Christina Ress sei Dank.

mehr
Deklarationen
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: > 2020+
Restzucker: 3 g/l
Anbau: Konventionell
Ausbau: Edelstahl
Boden: Kalkmergel
Besonderes: AP-Nr. 3105900914 (konventionelle Version)
Dekantieren: Ja
Vergärung: Spontan
Verschlussart: Drehverschluß
Biogene Amine: Nein
pH-Wert: 3,24
Malolaktik: Nein
ManuVin®: Ja
Schwefel: Enthält Sulfite
Schönung: Keine
Vegan: Ja

Die klassifizierte Lage Engelmannsberg liegt westlich der Straße, die von Hattenheim Richtung Kloster Eberbach führt und grenzt im Süden direkt an die Rheingauer Bahnstrecke. Sie ist eine jener Lagen im Rheingau, die noch von Weinbergshecken durchzogen wird. Obwohl der Engelmannsberg flach ist, findet man hier, selten im mittleren Rheingau, noch vereinzelt alte Natursteinmauern zur Einfriedung. 

Die Trauben dieser konventionell bewirtschafteten Parzelle wurden am 26.10. von Hand geerntet. Sie sahen schon rein äußerlich anders aus als die aus der am gleichen Tag gelesenen biodynamisch bewirtschafteten Parzelle. Ihre Farbe war grüner, die Beeren größer und trotz nominell gleichen Mostgewichtes von 91 Oechsle schmeckten sie weniger süß und reif, eher säuerlicher und einen Hauch »grüner«. Nach einem Tag Maischestandzeit, also Kontakt der Beerenschalen mit dem Most, wurde abgepreßt, der entstehende Most per Schwerkraft sedimentiert und dann ging er ohne Zusatz von Reinzuchthefe in die natürliche Vergärung.

Das Ergebnis ist faszinierend anders als die biodynamisch erzeugte Version. Beide sind mit 3 Gramm natürlichen Restzuckers trocken, beide besitzen rund 6,5 Gramm Säure. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Im Duft wirkt die konventionelle Version grüner im Profil der Aromen, magerer und schlanker, man ahnt die Säure pägnant im Duft. Im Mund fällt auf, daß diese Version sich magerer und schlanker anfühlt, nicht so reintönig, weniger reif und die Säure wirkt, trotz identischen Wertes, direkter, saurer, weniger eingebunden. Das liegt am deutlich niedrigeren Extrakt. Er liegt hier bei 22 Gramm, wogegen die biodynamische Version es auf 26 Gramm bringt. Dieser Unterschied ist im Mundgefühl unschwer fühlbar. Die konventionelle Version wirkt also leichter, man könnte auch sagen etwas »dünner« im Fluß und leichter und magerer in Körper und Mundgefühl, irgendwie weniger vollständig, was sich durch die dünneren Beerenschalen durch höhere Erträge im konventionellen Anbau auch erklären läßt. Auch aromatisch ist der Unterschied deutlich, weil die Biotrauben kleiner und reifer waren, als die grüneren, heller getönten Trauben aus konventionellem Anbau. Ein spannendes Experiment, den Unterschied hätten wir so klar nicht erwartet. Man kann ihn also riechen und schmecken, den Unterschied zwischen konventionellem und biodynamisch erzeugtem Wein. Genießen Sie die beiden Weine am besten im direkten Vergleich.

Hinweis zur Erkennung: AP 31 059 009 14 steht für »konventionell«. Hier die letzten paar Kartons zum Lagerräumungspreis. Leider. Da wir das Projekt nicht fortführen, sollen die paar Kartons raus. Zur Freude ihrer neuen Besitzer. Rheingau, neu definiert, Dirk Würtz und Christina Ress sei Dank.

mehr
Alkohol: 12,5 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: > 2020+
Restzucker: 3 g/l
Anbau: Konventionell
Ausbau: Edelstahl
Boden: Kalkmergel
Besonderes: AP-Nr. 3105900914 (konventionelle Version)
Dekantieren: Ja
Vergärung: Spontan
Verschlussart: Drehverschluß
Biogene Amine: Nein
pH-Wert: 3,24
Malolaktik: Nein
ManuVin®: Ja
Schwefel: Enthält Sulfite
Schönung: Keine
Vegan: Ja