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Spätburgunder »Kaliber 12«

Spätburgunder »Kaliber 12« 

Simone Adams produziert deutsche Rotweine aus deutschem Klonenmaterial, das an sich eher verrufen ist, weil man ihm nachsagt, leichte und »harmlose« Spätburgunder ohne Tiefgang hervorzubringen. Simone Adams Versionen haben es in sich. Sie hat ihre Reben am Ingelheimer Schlossberg im Osten Rheinhessens stehen. Spätburgunder heißt ihre Leidenschaft. Dabei steht ihr kleinstes Rotwein-»Kaliber 12« für den Einstieg in die Welt ihrer roten Burgunder. Kalkmergelböden mit Lösslehm-Auflage. Vollständig abgebeert und 14 Tage auf der Maische auf der wilden Hefe vergoren, anschließend 12 Monate im traditionellen Holzfaß auf der Hefe ausgebaut. 

Simone Adams war bis 2010, als sie nach dem Tod ihres Vaters beschloß, das Weingut zu übernehmen, Wissenschaftlerin. Sie hat in Geisenheim über die Alterung von Weißweinen promoviert und wollte eigentlich in der Forschung bleiben. Heute widmet sie sich als Winzerin vor allem den Burgundersorten. Wir haben uns deshalb auch auf ihre Burgunder konzentriert, deren Einstufung sie zur geschmacklichen Kategorisierung in Kalibern angibt, einem Maß für den Durchmesser von Projektilen. Das wirkt auf den ersten Blick wie ein verkrampfter Marketing-Gag, gibt aber Sinn, wenn man weiß, daß sie passionierte Jägerin ist. Mit der Größe der Kaliber versucht sie die geschmackliche Durchschlagskraft und Wirkung ihrer Weine zu beschreiben.

Ihr Spätburgunder mit dem kleinsten Kaliber 12 kommt farblich entsprechend leicht, geschmacklich frisch und nur zart gerbstoffbetont daher. Im zarten Bukett erinnert er an Sauerkirsche und Zedernholz, aber auch an den ätherischen Duft von Fichtennadeln und schwarzem Pfeffer. Im Mund agiert fröhliche Unbeschwertheit, Leichtigkeit, Finesse. Keine fordernde Angestrengtheit, kein verkrampftes Mehr-sein-wollen-als-ich-bin, sondern grundsolide Weinrealität wird hier geboten, die Preis und Anspruch gekonnt vereint. Ein Spätburgunder, den man gerne trinkt, weil er Frucht mit Substanz zu verbinden versteht, preislich ausgesprochen fair daherkommt und die zwei oft streitbaren Seelen der Rebsorte, Süße und Säure, harmonisch miteinander verwebt, was auch weit über seine Preisklasse hinaus nicht selbstverständlich ist. 

Deutscher Spätburgunder neigt zu süßlichen Aromen, die auf der Zunge nur zu oft unangenehm breit und plump wirken, es an Präzision in Struktur und Wirkung vermissen lassen. Das ist bei Simone Adams Kaliber 12 erfreulich anders. Ihr kleines Kaliber wirkt schlank und frisch, kommt trocken daher und vermittelt in seiner herben Art eine präzise definierte Dosis Reife und Schmelz, ohne Bitterkeit oder Säureüberhang aufkommen zu lassen. Ein deutscher Spätburgunder, der nicht zu »typisch deutsch« ausfällt und zudem angenehm bescheiden auftritt. Er will kein großer Wein sein, beweist aber, wie preiswert und anspruchsvoll deutscher Spätburgunder sein kann, wenn er ambitioniert in Weinberg und Keller umgesetzt wird. Frau Doktor scheint sehr genau zu wissen, wie ihr das gelingt. 

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Spätburgunder »Kaliber 12« 

Availability: Out of stock.

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Vorübergehend nicht verfügbar.
Deutschland - Rheinhessen
rot Pinot Noir
Adams Wein
6er Karton
Art-Nr. DRH15901
Inhalt 0.75l
seit 2016
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Simone Adams produziert deutsche Rotweine aus deutschem Klonenmaterial, das an sich eher verrufen ist, weil man ihm nachsagt, leichte und »harmlose« Spätburgunder ohne Tiefgang hervorzubringen. Simone Adams Versionen haben es in sich. Sie hat ihre Reben am Ingelheimer Schlossberg im Osten Rheinhessens stehen. Spätburgunder heißt ihre Leidenschaft. Dabei steht ihr kleinstes Rotwein-»Kaliber 12« für den Einstieg in die Welt ihrer roten Burgunder. Kalkmergelböden mit Lösslehm-Auflage. Vollständig abgebeert und 14 Tage auf der Maische auf der wilden Hefe vergoren, anschließend 12 Monate im traditionellen Holzfaß auf der Hefe ausgebaut. 

Simone Adams war bis 2010, als sie nach dem Tod ihres Vaters beschloß, das Weingut zu übernehmen, Wissenschaftlerin. Sie hat in Geisenheim über die Alterung von Weißweinen promoviert und wollte eigentlich in der Forschung bleiben. Heute widmet sie sich als Winzerin vor allem den Burgundersorten. Wir haben uns deshalb auch auf ihre Burgunder konzentriert, deren Einstufung sie zur geschmacklichen Kategorisierung in Kalibern angibt, einem Maß für den Durchmesser von Projektilen. Das wirkt auf den ersten Blick wie ein verkrampfter Marketing-Gag, gibt aber Sinn, wenn man weiß, daß sie passionierte Jägerin ist. Mit der Größe der Kaliber versucht sie die geschmackliche Durchschlagskraft und Wirkung ihrer Weine zu beschreiben.

Ihr Spätburgunder mit dem kleinsten Kaliber 12 kommt farblich entsprechend leicht, geschmacklich frisch und nur zart gerbstoffbetont daher. Im zarten Bukett erinnert er an Sauerkirsche und Zedernholz, aber auch an den ätherischen Duft von Fichtennadeln und schwarzem Pfeffer. Im Mund agiert fröhliche Unbeschwertheit, Leichtigkeit, Finesse. Keine fordernde Angestrengtheit, kein verkrampftes Mehr-sein-wollen-als-ich-bin, sondern grundsolide Weinrealität wird hier geboten, die Preis und Anspruch gekonnt vereint. Ein Spätburgunder, den man gerne trinkt, weil er Frucht mit Substanz zu verbinden versteht, preislich ausgesprochen fair daherkommt und die zwei oft streitbaren Seelen der Rebsorte, Süße und Säure, harmonisch miteinander verwebt, was auch weit über seine Preisklasse hinaus nicht selbstverständlich ist. 

Deutscher Spätburgunder neigt zu süßlichen Aromen, die auf der Zunge nur zu oft unangenehm breit und plump wirken, es an Präzision in Struktur und Wirkung vermissen lassen. Das ist bei Simone Adams Kaliber 12 erfreulich anders. Ihr kleines Kaliber wirkt schlank und frisch, kommt trocken daher und vermittelt in seiner herben Art eine präzise definierte Dosis Reife und Schmelz, ohne Bitterkeit oder Säureüberhang aufkommen zu lassen. Ein deutscher Spätburgunder, der nicht zu »typisch deutsch« ausfällt und zudem angenehm bescheiden auftritt. Er will kein großer Wein sein, beweist aber, wie preiswert und anspruchsvoll deutscher Spätburgunder sein kann, wenn er ambitioniert in Weinberg und Keller umgesetzt wird. Frau Doktor scheint sehr genau zu wissen, wie ihr das gelingt. 

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Deklarationen
Alkohol: 13 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: > 2020+
Restzucker: 1,8 g/l
Anbau: Naturnah
Ausbau: Grosses Holzfass
Boden: Kalkmergel
Betriebsgröße: 9 Hektar
Dekantieren: Nein
Vergärung: Spontan
Verschlussart: Naturkork
Biogene Amine: Nein
pH-Wert: 3,55
Malolaktik: Ja
ManuVin®: Ja
Schwefel: Enthält Sulfite
Schönung: Keine
Vegan: Nein

Simone Adams produziert deutsche Rotweine aus deutschem Klonenmaterial, das an sich eher verrufen ist, weil man ihm nachsagt, leichte und »harmlose« Spätburgunder ohne Tiefgang hervorzubringen. Simone Adams Versionen haben es in sich. Sie hat ihre Reben am Ingelheimer Schlossberg im Osten Rheinhessens stehen. Spätburgunder heißt ihre Leidenschaft. Dabei steht ihr kleinstes Rotwein-»Kaliber 12« für den Einstieg in die Welt ihrer roten Burgunder. Kalkmergelböden mit Lösslehm-Auflage. Vollständig abgebeert und 14 Tage auf der Maische auf der wilden Hefe vergoren, anschließend 12 Monate im traditionellen Holzfaß auf der Hefe ausgebaut. 

Simone Adams war bis 2010, als sie nach dem Tod ihres Vaters beschloß, das Weingut zu übernehmen, Wissenschaftlerin. Sie hat in Geisenheim über die Alterung von Weißweinen promoviert und wollte eigentlich in der Forschung bleiben. Heute widmet sie sich als Winzerin vor allem den Burgundersorten. Wir haben uns deshalb auch auf ihre Burgunder konzentriert, deren Einstufung sie zur geschmacklichen Kategorisierung in Kalibern angibt, einem Maß für den Durchmesser von Projektilen. Das wirkt auf den ersten Blick wie ein verkrampfter Marketing-Gag, gibt aber Sinn, wenn man weiß, daß sie passionierte Jägerin ist. Mit der Größe der Kaliber versucht sie die geschmackliche Durchschlagskraft und Wirkung ihrer Weine zu beschreiben.

Ihr Spätburgunder mit dem kleinsten Kaliber 12 kommt farblich entsprechend leicht, geschmacklich frisch und nur zart gerbstoffbetont daher. Im zarten Bukett erinnert er an Sauerkirsche und Zedernholz, aber auch an den ätherischen Duft von Fichtennadeln und schwarzem Pfeffer. Im Mund agiert fröhliche Unbeschwertheit, Leichtigkeit, Finesse. Keine fordernde Angestrengtheit, kein verkrampftes Mehr-sein-wollen-als-ich-bin, sondern grundsolide Weinrealität wird hier geboten, die Preis und Anspruch gekonnt vereint. Ein Spätburgunder, den man gerne trinkt, weil er Frucht mit Substanz zu verbinden versteht, preislich ausgesprochen fair daherkommt und die zwei oft streitbaren Seelen der Rebsorte, Süße und Säure, harmonisch miteinander verwebt, was auch weit über seine Preisklasse hinaus nicht selbstverständlich ist. 

Deutscher Spätburgunder neigt zu süßlichen Aromen, die auf der Zunge nur zu oft unangenehm breit und plump wirken, es an Präzision in Struktur und Wirkung vermissen lassen. Das ist bei Simone Adams Kaliber 12 erfreulich anders. Ihr kleines Kaliber wirkt schlank und frisch, kommt trocken daher und vermittelt in seiner herben Art eine präzise definierte Dosis Reife und Schmelz, ohne Bitterkeit oder Säureüberhang aufkommen zu lassen. Ein deutscher Spätburgunder, der nicht zu »typisch deutsch« ausfällt und zudem angenehm bescheiden auftritt. Er will kein großer Wein sein, beweist aber, wie preiswert und anspruchsvoll deutscher Spätburgunder sein kann, wenn er ambitioniert in Weinberg und Keller umgesetzt wird. Frau Doktor scheint sehr genau zu wissen, wie ihr das gelingt. 

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Von diesem Produzenten sind auch verfügbar
Alkohol: 13 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: > 2020+
Restzucker: 1,8 g/l
Anbau: Naturnah
Ausbau: Grosses Holzfass
Boden: Kalkmergel
Betriebsgröße: 9 Hektar
Dekantieren: Nein
Vergärung: Spontan
Verschlussart: Naturkork
Biogene Amine: Nein
pH-Wert: 3,55
Malolaktik: Ja
ManuVin®: Ja
Schwefel: Enthält Sulfite
Schönung: Keine
Vegan: Nein