Wir gratulieren der bunten Truppe unserer französischen Nachbarn zum Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft!
trust
K&U-Profisuche

You're currently on:

2013

Jurançon »Bullansson« sec (Perlend)

Jurançon »Bullansson« sec (Perlend) 

Françoise Casaubieilh und Pierre Coulomb sind das verrückteste Winzerpaar, das uns in 30 Jahren Weinimport untergekommen ist. Die beiden haben sich auf Naturweine spezialisiert. Weine, die im Keller keinerlei Korrekturen und Manipulation erleben und zudem ohne Schwefelzusatz ausgebaut und abgefüllt werden. Damit das in einer Region wie dem Jurançon gelingt, muß man ziemlich verrückter Tüftler sein.

Das Jurançon ist eine wunderschöne Hügellandschaft am Fuße der knapp 30 km entfernten Pyrenäen im französischen Südwesten. Nur 100 km sind es zum Atlantik, der das Klima mit seinen Tiefdruckgebieten massiv beeinflusst. Trotz nur mäßiger Sonnenscheindauer sorgt der Treibhauseffekt einer sich an den Pyrenäen aufstauenden Wolkendecke für milde Durchschnittstemperaturen von 12,5–13°C, bei enorm hoher Feuchtigkeit. Deshalb sind die Süßweine des Jurançon durch die dort regelmäßig auftretende Edelfäule berühmt.

Pierre Coulomb will aber trockene Weine produzieren, die den Charakter der lokalen autochthonen Rebsorten Gros- und Petit Manseng genauso repräsentieren, wie die berühmten Süßweine. Während seiner Experimente mit der Vergärung auf natürlichen spontanen Umgebungshefen verblieb in einem Wein etwas Restzucker, der später auf der Flasche unvorhergesehen eine Nachgärung auslöste. Das Phänomen faszinierte den Tüftler und er begann sich systematisch mit  den Ursachen zu beschäftigen. Ergebnis ist dieser witzige, weil natürlich dezent perlende trockene Jurançon, dem gezielt und präzise geplant eine Nachgärung verpaßt wurde. Gewußt wie. Ziemlich verrückt, dieser Tüftler. »Je bulle. Et alors?«  - »Ich blubbere, na und?« hat er ihn genannt und ihm den Namen »Bullansson« gegeben, ein nettes Wortspiel aus »Bulles«, französisch für Blasen, und Jurançon.

Pierre Coulomb baut ihn kontrolliert trocken in gebrauchten Barriques aus und impft ihn dann mit einer präzisen Menge süßen Weines und spontaner Hefe und läßt diese Mischung auf der Flasche auf natürliche Weise die leise Perlung bilden, ohne daß es zu einer aromatischen Beeinträchtigung durch die Gärhefe kommt. Einer der originellsten und witzigsten trockenen Weißweine, den wir je im Programm hatten!

Er paßt in kein bekanntes Geschmacksschema, entspricht keiner Gewohnheit, erfüllt keine Konventionen. Steht für sich und das mutterseelenalleine. Ziemlich verrückt, dieser leicht perlende Naturwein. Einer wie keiner und völlig am Markt vorbei. Pierre meint, daß zu einem guten Wein Spaß, Gelächter und Geselligkeit (plaisir, rires et convivialité) gehören. Uns macht dieser unkonventionelle Wein Spaß. Er bringt uns zum Lachen und wir reden jedes Mal aufs Neue über ihn. Schön, daß es so »Verrückte« wie Françoise und Pierre gibt. Hoffen wir, daß es auch hierzulande ein paar Verrückte gibt, die ihnen und ihrem Forscherdrang folgen.

Mehr...

Senden Sie Ihren Freunden eine Empfehlung zu diesem Produkt per E-Mail.

Absender:

Empfänger:

Jurançon »Bullansson« sec (Perlend) 

Availability: In stock.

26,90 €
je Flasche à 0.75l / 35,87 €/L
inkl. MwSt. / zzgl. Versand
Frankreich - Jurançon (Südwesten)
Manseng (Gros & Petit)
Domaine Guirardel
6er Karton
Art-Nr. FJW13402
Inhalt 0.75l
seit 2017
Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft.
Produktbeschreibung

Françoise Casaubieilh und Pierre Coulomb sind das verrückteste Winzerpaar, das uns in 30 Jahren Weinimport untergekommen ist. Die beiden haben sich auf Naturweine spezialisiert. Weine, die im Keller keinerlei Korrekturen und Manipulation erleben und zudem ohne Schwefelzusatz ausgebaut und abgefüllt werden. Damit das in einer Region wie dem Jurançon gelingt, muß man ziemlich verrückter Tüftler sein.

Das Jurançon ist eine wunderschöne Hügellandschaft am Fuße der knapp 30 km entfernten Pyrenäen im französischen Südwesten. Nur 100 km sind es zum Atlantik, der das Klima mit seinen Tiefdruckgebieten massiv beeinflusst. Trotz nur mäßiger Sonnenscheindauer sorgt der Treibhauseffekt einer sich an den Pyrenäen aufstauenden Wolkendecke für milde Durchschnittstemperaturen von 12,5–13°C, bei enorm hoher Feuchtigkeit. Deshalb sind die Süßweine des Jurançon durch die dort regelmäßig auftretende Edelfäule berühmt.

Pierre Coulomb will aber trockene Weine produzieren, die den Charakter der lokalen autochthonen Rebsorten Gros- und Petit Manseng genauso repräsentieren, wie die berühmten Süßweine. Während seiner Experimente mit der Vergärung auf natürlichen spontanen Umgebungshefen verblieb in einem Wein etwas Restzucker, der später auf der Flasche unvorhergesehen eine Nachgärung auslöste. Das Phänomen faszinierte den Tüftler und er begann sich systematisch mit  den Ursachen zu beschäftigen. Ergebnis ist dieser witzige, weil natürlich dezent perlende trockene Jurançon, dem gezielt und präzise geplant eine Nachgärung verpaßt wurde. Gewußt wie. Ziemlich verrückt, dieser Tüftler. »Je bulle. Et alors?«  - »Ich blubbere, na und?« hat er ihn genannt und ihm den Namen »Bullansson« gegeben, ein nettes Wortspiel aus »Bulles«, französisch für Blasen, und Jurançon.

Pierre Coulomb baut ihn kontrolliert trocken in gebrauchten Barriques aus und impft ihn dann mit einer präzisen Menge süßen Weines und spontaner Hefe und läßt diese Mischung auf der Flasche auf natürliche Weise die leise Perlung bilden, ohne daß es zu einer aromatischen Beeinträchtigung durch die Gärhefe kommt. Einer der originellsten und witzigsten trockenen Weißweine, den wir je im Programm hatten!

Er paßt in kein bekanntes Geschmacksschema, entspricht keiner Gewohnheit, erfüllt keine Konventionen. Steht für sich und das mutterseelenalleine. Ziemlich verrückt, dieser leicht perlende Naturwein. Einer wie keiner und völlig am Markt vorbei. Pierre meint, daß zu einem guten Wein Spaß, Gelächter und Geselligkeit (plaisir, rires et convivialité) gehören. Uns macht dieser unkonventionelle Wein Spaß. Er bringt uns zum Lachen und wir reden jedes Mal aufs Neue über ihn. Schön, daß es so »Verrückte« wie Françoise und Pierre gibt. Hoffen wir, daß es auch hierzulande ein paar Verrückte gibt, die ihnen und ihrem Forscherdrang folgen.

Mehr...
Deklarationen
Alkohol: 14,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 2,6 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 8 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,1
Wissenswert: AB® | Gezielte Nachgärung auf der Flasche

Françoise Casaubieilh und Pierre Coulomb sind das verrückteste Winzerpaar, das uns in 30 Jahren Weinimport untergekommen ist. Die beiden haben sich auf Naturweine spezialisiert. Weine, die im Keller keinerlei Korrekturen und Manipulation erleben und zudem ohne Schwefelzusatz ausgebaut und abgefüllt werden. Damit das in einer Region wie dem Jurançon gelingt, muß man ziemlich verrückter Tüftler sein.

Das Jurançon ist eine wunderschöne Hügellandschaft am Fuße der knapp 30 km entfernten Pyrenäen im französischen Südwesten. Nur 100 km sind es zum Atlantik, der das Klima mit seinen Tiefdruckgebieten massiv beeinflusst. Trotz nur mäßiger Sonnenscheindauer sorgt der Treibhauseffekt einer sich an den Pyrenäen aufstauenden Wolkendecke für milde Durchschnittstemperaturen von 12,5–13°C, bei enorm hoher Feuchtigkeit. Deshalb sind die Süßweine des Jurançon durch die dort regelmäßig auftretende Edelfäule berühmt.

Pierre Coulomb will aber trockene Weine produzieren, die den Charakter der lokalen autochthonen Rebsorten Gros- und Petit Manseng genauso repräsentieren, wie die berühmten Süßweine. Während seiner Experimente mit der Vergärung auf natürlichen spontanen Umgebungshefen verblieb in einem Wein etwas Restzucker, der später auf der Flasche unvorhergesehen eine Nachgärung auslöste. Das Phänomen faszinierte den Tüftler und er begann sich systematisch mit  den Ursachen zu beschäftigen. Ergebnis ist dieser witzige, weil natürlich dezent perlende trockene Jurançon, dem gezielt und präzise geplant eine Nachgärung verpaßt wurde. Gewußt wie. Ziemlich verrückt, dieser Tüftler. »Je bulle. Et alors?«  - »Ich blubbere, na und?« hat er ihn genannt und ihm den Namen »Bullansson« gegeben, ein nettes Wortspiel aus »Bulles«, französisch für Blasen, und Jurançon.

Pierre Coulomb baut ihn kontrolliert trocken in gebrauchten Barriques aus und impft ihn dann mit einer präzisen Menge süßen Weines und spontaner Hefe und läßt diese Mischung auf der Flasche auf natürliche Weise die leise Perlung bilden, ohne daß es zu einer aromatischen Beeinträchtigung durch die Gärhefe kommt. Einer der originellsten und witzigsten trockenen Weißweine, den wir je im Programm hatten!

Er paßt in kein bekanntes Geschmacksschema, entspricht keiner Gewohnheit, erfüllt keine Konventionen. Steht für sich und das mutterseelenalleine. Ziemlich verrückt, dieser leicht perlende Naturwein. Einer wie keiner und völlig am Markt vorbei. Pierre meint, daß zu einem guten Wein Spaß, Gelächter und Geselligkeit (plaisir, rires et convivialité) gehören. Uns macht dieser unkonventionelle Wein Spaß. Er bringt uns zum Lachen und wir reden jedes Mal aufs Neue über ihn. Schön, daß es so »Verrückte« wie Françoise und Pierre gibt. Hoffen wir, daß es auch hierzulande ein paar Verrückte gibt, die ihnen und ihrem Forscherdrang folgen.

Mehr...
Alkohol: 14,5 Vol %
Trinkreife: sofort
Restzucker: 2,6 g/l
Bewirtschaftung: Biodynamisch
Ausbau: Holzfass > 300 l
Bodenart: Sand/Lehm/Geröll
Betriebsgröße: 8 Hektar
Gärung: Spontan | Naturhefe
Verschlußart: Naturkork
pH-Wert: 3,1
Wissenswert: AB® | Gezielte Nachgärung auf der Flasche