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Champagne Jacquesson 'Cuvée 735'
Champagne Jacquesson ist ein Champagnerhaus wie wir es uns wünschen. Wir genießen seine Champagner seit vielen Jahren, lange bevor wir sie hierzulande vertreten durften. Für uns war und ist Champagne Jacquesson Kult. Der Inbegriff großen, individuellen Spitzen-Champagners, der den bekannten Marken-Champagnern den Spiegel vorhält. Jacquesson ist ein kleines Handelshaus in Familienbesitz, das über beträchtliche eigene Rebflächen verfügt und sich in den letzten 15 Jahren ehrgeizig in die kleine Spitzengruppe der Champagne hocharbeitete.
Jacquessons legendäre 'Cuvée 735' ist einer der besten Brut-Champagner des Marktes. Doch nicht nur diese berühmte Brut-Cuvée, auch alle anderen Champagner von Jacquesson suchen als charaktervolle, geschmacksintensive, knochentrocken ausgebaute, analytisch reintönige und ungewöhnlich langlebige Champagner ihresgleichen. Es sind Champagner der Extraklasse für Kenner und Könner.
Das Haus Jacquesson verweigert dabei ganz bewußt den homogenen Stil üblicher Brut-Champagner. Die bekannten Marken 'glätten' in ihren weltbekannten Brut-Cuvées über einen oft sehr aufwendigen Verschnitt unterschiedlichster Partien den Einfluß von Jahrgang und Herkunft; ihnen geht es um den Hausstil, er muß erkenn- und schmeckbar sein, ist er doch das Markenzeichen des Markenchampagners. Genau das will Jacquesson nicht.
Jean-Hervé und Laurent Chiquet sehen Champagner nicht als Globalprodukt, ihnen geht es um den regionalen Herkunftscharakter ihrer Champagner. Sie möchten, daß sich ihre Cuvées je nach Jahrgang, Herkunft und Wachstumsbedingungen unterscheiden. Deshalb setzen sie auf die faszinierend eigenständige Persönlichkeit eines Jahrgangs, den sie durch edle Reserveweine älterer Jahrgänge stilistisch ergänzen. All das deklarieren sie auf dem Rückenetikett einer jeden Flasche in mustergültiger Klarheit. Um die Cuvées zu unterscheiden, kennzeichnet Jacquesson jede Ausgabe mit einer fortlaufenden Nummer.
So besteht die aktuelle ‚Cuvee 735’ zum größten Teil aus dem Jahrgang 2007, ergänzt um 22% Reserveweine aus 2005 und 5 % aus 2004. Die Weine wurden im großen Holzfaß spontan vergoren und ausgebaut, reiften dort lange auf der immer wieder aufgerührten Hefe, und wurden schließlich aus 54 % Chardonnay, 20 % Pinot Noir und 26 % Pinot Meunier zur finalen Cuvée komponiert. Degorgiert wurde im Frühjahr 2010.
Diese lange Zeit braucht guter Champagner auf der Hefe, um feine und persistente Perlage zu entwickeln. Jacquessons ‚Cuvée 735’ präsentiert sich als einer der charaktervollsten Brut-Champagner des Marktes. Reife Charakteristik, weinig im Stil, aber zugleich trocken und knackig frisch und präzise im Mundgefühl; cremig und ungemein feinperlig und sinnlich in der Perlage, phänomenal lange auf der Zunge und am Gaumen; etwas verwirrend als 'Brut' deklariert, tatsächlich aber mit nur 3.5 g/l Restzucker fast schon ein 'Brut Nature', wirkt er belebend rassig im Trunk, perfekt gepuffert von weicher spielerisch milder Säure. Ein stilistisch wie qualitativ herausragender Champagner beeindruckender Persönlichkeit und Ausstrahlung. Für uns der Maßstab seiner Klasse.
Champagne Jacquesson
Champagne Jacquesson ist ein Champagnerhaus rarer Extraklasse. Gegründet wurde es 1789 von Memmie Jacquesson, dessen Sohn Adolphe sehr innovativ war; er erfand z. B. die Agraffe, den Drahtverschluß, mit dem heute jeder seriöse Schaumwein verschlossen ist, die er sich 1844 sogar patentieren ließ. Die Söhne von Adolphe Jacquesson starben zu früh, um das vielversprechende Werk des Vaters fortsetzen zu können, das Haus verschwand in der Versenkung der Geschichte. 1925 wurde es von einem rührigen Weinmakler übernommen, der die ersten 11 Hektar eigener Grand Cru-Lagen kaufte und die Produktion erfolgreich wieder aufbaute. 1974 ging Jacquesson an Familie Chiquet, die heutigen Besitzer, die den Sitz des Unternehmens nach Dizy verlegte, um kurze Wege von den Weinbergen in den Keller zu haben. Als 1988 die Brüder Jean-Hervé und Laurent Chiquet die Leitung des Hauses so bescheiden auftretend wie visionär agierend übernehmen, beginnt der Aufstieg des Familienbetriebes an die Spitze der Champagne.
Jacquesson verfügt heute über ca. 30 Hektar Weinberge, wovon 20 Hektar eigene Lagen sind und 10 Hektar von Freunden und Nachbarn zugepachtet werden. Es sind ausschließlich Grand Crus in Ay, Avize und Oiry und Premier Crus in Dizy, Hautvillers und Mareuil sur Ay.
Die Stilistik des Hauses Jacquesson ist einzigartig; Jean-Hervé und Laurent Chiquet widmen sie den wahren Traditionen der Champagne. So bauen sie jede Parzelle getrennt aus, arbeiten in Keller und Weinberg im Sinne überlieferten Erfahrungswissens, vergären ihre in einer alten Korbpresse gewonnenen Moste spontan in traditionellen Holzfässern, dosieren ihre Champagner kaum und lassen sie ungewöhnlich lange auf der Hefe reifen.
Das Ergebnis sind bezaubernd eigenwillige, mutig eigenständige Champagner eigenen Charmes und Charakters. Champagne Jacquesson wagt unverwechselbare Handschrift in visionär ‚altmodischer’ Stilistik, die sich ganz dem Herkunftscharakter widmet. Dabei gehen die Brüder Chiquet kompromißlos ans Werk: Ab dem Jahrgang 2002 kommen ihre Jahrgangschampagner nur noch als reine Lagen-Champagner auf den Markt und ihren ‚einfachen Brut-Champagner’, den sie ‚Extra Brut’ dosieren, kennzeichnen sie mit einer fortlaufenden Nummer, die für den Jahrgang steht; Chiquets fokussieren in ihm das Beste des Jahrgangs und runden ihn nur mit einem kleinen Anteil älterer Jahrgänge geschmacklich ab. Ein Champagnerhaus der Spitzenklasse, das wie kein anderes seine Herkunft (sein ‚Terroir’) als Qualitäts- und Stilmerkmal zu zelebrieren versteht.
Die Rebe
Cuvée (Schaumwein)
Viele, wenn nicht die meisten Schaumweine sind Cuvées. Der klassische Brut-Champagner z. B. besteht immer aus zwei roten und einer weißen Rebsorte, nämlich aus Pinot Meunier (Schwarzriesling), aus Pinot Noir (Spätburgunder) und aus Chardonnay.
Jeder seriöse italienische Prosecco oder gute Spumante aus Franciacorta, jeder Crémant aus Frankreich, jeder Cava aus Spanien, sie alle sind Cuvées, wenn sie sich nicht ausdrücklich als reinsortig 'outen' z. B. durch die Bezeichnung Blanc des Blancs oder die Angabe einer Rebsorte wie Chardonnay, Pinot Noir oder, wie in vielen deutschen Winzersekten, Riesling etc.
Auch im Schaumwein amchen Cuvées Sinn, denn im Champagner sorgen die beiden roten Pinot-Sorten z. B. für Frucht und Fülle, der Chardonnay für Rückgrat, Frische und Säure. und so spielmt man in allen Schaumweinen, die Cuvées sind, mit den einzelnen bestandteilen, um zum Beispiel gezielt den Charakter einer ganzbestimmten Marke zu erzielen oder Frucht mit Körper zu vershene odr Körper mit rasse zu kompensieren etc...
das Cuvieren, also das Verscheniden von schaumeinen ist, wenn es gekonnt absolviert wird, eine große Kunst. In machen Brut-Marken-Champagnern sind über 100 einzelene Komponenten miteinander kunstvoll verschnitten, um den Charakter der Marke so optimal wie möglich wiederzuegebn. das verlangt große Erfahrung.
besteht ein Schaumwein aus nur einer rebsorte, muß diese sreif gelsesen worden sein, als Wein von sehr hoher Qualität sein, damit sie später im Schaumwein auc entsprechende Qualität aufeist un dn icht nur als magerr Säuerling hart und unattraktiv über die Zunge geht.
gerade bei Champagner sind die Begriffe Blanc des Blancs
![]() | Frankreich - Champagne |
![]() | Cuvée (Schaumwein) |
![]() | Langsam |
![]() | 6er Karton |
| Art-Nr. FCH09400 | |
| Inhalt 0.75l |













