You're currently on:
Douro branco (weiß)
Jorge Moreira, der geniale Weinmacher der Quinta de la Rosa, läßt diesen originellen Weißwein tänzerisch über die Zunge schweben und verleiht ihm eine Ausstrahlung, die sommerlichen Gerichten famose Glanzlichter aufzusetzen versteht.
Quinta de la Rosa
Im nordportugiesischen Douro-Tal hat sich in den letzten zwanzig Jahren eine hochdynamische Weinkultur entwickelt, deren trockene Weiß- und Rotweine es an Charakter und Ausstrahlung mit den besten der Welt aufnehmen können. So mancher große Douro-Rotwein verdankt seine faszinierend samtige Gerbstoffqualität der noch immer praktizierten traditionellen Mazeration in ‚Lagares’, jenen Vergärungsbecken aus Granit, in denen die Trauben behutsam mit den Füßen eingemaischt werden, um nach wenigen Tagen für den weiteren Ausbau in die Fässer zu kommen.
Die großen Weißweine Portugals gehören unserer Meinung nach zu den spannendsten und interessantesten Entdeckungen des Weinmarktes derzeit, begeistern sie doch mit überzeugend eigenständiger Stilistik, die uns Deutschen ob ihrer trockenen, mineralisch frischen Art sehr entgegenkommt. Gute Portweine, für die das Dourotal über Jahrhunderte stand, erleben seit ein paar Jahren endlich wieder steigende Nachfrage, so daß die Qualitäten der letzten Jahre eine Renaissance dieses einmaligen Süßweines einleiten konnte
Einer der Pioniere der spannenden Entwicklung am Douro ist die kleine ‚Quinta de la Rosa’ in der Nähe von Pinhão. Seit 1805 belieferte sie das Handelshaus Grahams mit Wein, der ob seiner Qualität sehr gesucht war. Seit 1988 dürfen auch kleine Single Quintas wie die ‚Quinta de la Rosa’ Portwein unter eigenem Namen auf den Markt bringen. Das war der Beginn jener qualitativen Revolution, die das Dourotal zu einer der spannenden Rotweinregionen der Weinwelt veränderte. Auf den spektakulären Schiefer- und Granit-Terrassen entlang des Douro gewinnt man nämlich nicht mehr nur Trauben für die Portweinherstellung; es war Sophia Bergvist von der ‚Quinta de la Rosa’, die aus der Not eine Tugend machte, und als eine der ersten trockene Tafelweine zu produzieren versuchte. Das war ambitioniert und alles andere als einfach, doch heute gehört die ‚Quinta de la Rosa’ neben Dirk Niepoorts ‚Douro-Boys’ zu den herausragenden Produzenten trockener Rot- und Weißweine am Douro.
Sophia Bergqvist, die dynamische Eignerin des Hauses, leitet ihren kleinen Betrieb mit großem Engagement. Ihre ausgezeichneten Lagen reichen vom heißen Talgrund bis hoch hinauf auf die terrassierten kühlen Hügelkuppen. Ob ihrer besonderen Lagenqualität kann die ‚Quinta de la Rosa’ deshalb häufiger einen Jahrgang zum Vintage Port deklarieren, als die großen bekannten Porthäuser, die auf große Mengen an gutem Port warten müssen, um einen Jahrgang zum Vintage deklarieren zu können. Doch für Sophie Bergqvist ist das Portweingeschäft nur noch geliebtes Hobby. Sie hat mit ihren trockenen Weiß- und Rotweinen so großen Erfolg, daß diese längst den Löwenanteil ihrer Produktion ausmachen. Den Erfolg verdankt Sophia Bergqvist maßgeblich dem jungen Jorge Moreira, den sie 2002 für die Arbeit in Keller und Weinberg als Partner engagierte.
Jorge Moreira ist Portugiese und Agraringenieur. Seine sensibel geschliffenen Weiß- und Rotweine begeistern mit seidig frisch wirkender, nobler Struktur, wie sie selten ist in Portugal. Seine Weine zählen heute zu den besten Portugals, sein eigenes Weingut ‚Poeira’ wurde 2010 zum besten Betrieb am Douro gekürt. Seine animierend frischen Weine, die er für ‚Poeira’ und die ‚Quinta de la Rosa’ produziert, erobern sich auch bei uns die Herzen von Kennern und Könnern im Sturm. Sie sind herrlich zu trinken, besitzen in weiß besondere Persönlichkeit und Originalität und verwöhnen in rot durch absolut außergewöhnliche Qualität der Gerbstoffe.
Die Rebe
Cuvée weiß
Cuvée ist ein Begriff, der immer wieder zu Irritationen Anlaß gibt. Tatsächlich ist die Bedeutung des Wortes je nach Zusammenhang unterschiedlich.
So bezeichnet man inDeutschland mit Cuvée den Verschnitt, also das gemeinsame Keltern oder auch Vergären verschiedener Rebsorten in einem Gärbehälter. Aber auch der spätere Verschnitt verschiedener Weinpartien unterschiedlicher Rebsorten oder auch Lagen wird Cuvée genannt. Man cuviert einen Wein aus verschiedenen Partien im Keller. Cuvée bezeichnet hierzulande also einen Wein, der aus verschiedenen Rebsorten oder Weinbergslagen miteinander verschnitten wurde.
Die Franzosen benutzen dafür ein anderes, für sie eindeutiges Wort: Assemblage.
Wenn der Franzose von einer Cuvée spricht, meint er damit jeden separat abgefüllten Wein, jede einzelne Partie im Keller eines Weingutes. Das Wort Cuvée stammt aus dem französischen und bezeichnet den Inhalt eines Gärbehälters, der im französischen Cuve heißt. Im französischen kann eine Cuvée also ein Verschnitt mehrerer Rebsorten aber auch ein Wein einer einzelnen, ganz bestimmten Lage sein.
Eine Cuvée, also das gezielte Verschneiden von Weinen, soll und kann die Qualität des fertigen Weines verbessern. In Weißweinen will man über den Verschnitt verschiedener Rebsorten die aromatische und strukturelle Komplexität, das Mundgefühl, eines Weines verbessern. Frische, säurebetonte Rebsorten kombiniert man deshalb z. B. mit besonders aromatischen, aber säurearmen Rebsorten, um so die Lagerfähigkeit, aber auch den Geschmackseindruck zu verbessern. So ist z. B. jeder Brut-Champagner eine Cuvée aus weißem Chardonnay (für Säure und Rasse) und rotem, aber weiß gekeltertem Pinot Meunier und Pinot Noir (für Frucht und Körper).
Insgesamt sind weiße Cuvées seltener als rote. Dennoch kann eine gekonnt zusammengestellte Weißwein-Cuvée besser riechen und schmecken als eine einzelne Rebsorte. Immer deklarieren wir das als Cuvée und nennen die enthaltenen Rebsorten.
![]() | Portugal - Douro |
![]() | Cuvée weiß |
![]() | Langsam |
![]() | 6er Karton |
| Art-Nr. PDW10100 | |
| Inhalt 0.75l |


















