Äpfel reif
  • 13/05/2012
  • |
  • Reportage

Apfelsaft? Alles Lüge! Die Wahrheit….

Wir Deutschen lieben Apfelsaft.

Mit 12,8 Liter pro Bundesbürger pro Jahr sind wir die Apfelsaft-Weltmeister. Apfelsaft-Schorle ist das Trendgetränk in Deutschland und die Verkaufsentwicklung von Fertigschorle ist eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen. Apfel ist gesund, das weiß jedes Kind, und in der Schorle steckt die Gesundheit des Apfels und spritziges Wasser. Doch der Apfel in der Gartenschorle oder die Biofrucht aus den bayerischen Alpen ist so weit weg von der schönen Idylle wie München von der chinesischen Mauer. Mit Apfelsaft hat die Fertig-Schorle in den wenigsten Fällen noch etwas zu tun. Ihr Grundstoff ist ein Industriekonzentrat aus Großplantagenäpfeln, in fernen Billiglohnländern billigst gepreßt, mit Aromen und Säure aufgepäppelt. Die heile Welt des Apfelsafts ist eine einzige Lüge.

 

So werden Bio-Äpfel aus Rumänien und Polen unter ‚Herkunft Deutschland’ im Bioladen verkauft, weil entscheidend für den Herkunftshinweis der Herstellungsort ist, nicht die Herkunft des Obstes! Das hat die Saftindustrie durchgesetzt und das hat auch der Biomarkt für sich übernommen.

 

Die Fruchtsaftindustrie sorgte 1998 auch dafür, daß das Aufsäuern von süßen Apfelsäften erlaubt wird. Gesäuert wird mit Zitronensäure und Zitronensaftkonzentrat. Doch Zitronensäure hat mit Zitronen nichts zu tun. Sie wird aus dem Schimmelpilz Aspergillus niger gewonnen und nicht aus Zitronen. Zitronensäure (E 330) fördert die Aufnahme von Metallen wie Blei und Aluminium im Körper. Ist Aluminium an ein Zitronensäuremolekül angedockt, erkennt der Körper das Aluminium nicht mehr als Fremdkörper, es überlistet die Blut-Hirn-Schranke, die Zitronensäure wird vom Gehirn verstoffwechselt, das Aluminium aber bleibt übrig. Aluminium ist ein starkes Neurotoxin, das die Nervenzellen sterben läßt. Man vermutet, daß Aluminium entscheidend zur Entstehung von Demenzkrankheiten wie Parkinson, Alzheimer und Multipler Sklerose beiträgt.

 

Mit der legalen Aufsäuerung entstand ein völlig neuer Markt: Zwischen 2002 und 2007 stieg die Importmenge von chinesischem Apfelsaft-Konzentrat von 14.000 Tonnen auf 112.000 Tonnen an, was einem Marktanteil von damals 35% entsprach. Von diesen Verflechtungen weiß der Kunde nichts und die deutsche Getränkeindustrie tut alles, um eine seriöse Herkunftsdeklaration auf dem Etikett zu verhindern. Auch im Bio-Bereich!

 

 

Blöder Konsument? Für blöd verkaufter Konsument!

Der Konsument glaubt noch immer, wir wären ein Land der Äpfel. Sie liegen schließlich überall, wo Apfelbäume stehen, herum und keiner scheint sie zu wollen. So entsteht der Eindruck, es gäbe zu viel davon. Tatsache ist, daß durch den Zustrom billigster Importkonzentrate aus Asien das heimische Mostobst preislich so unter Druck steht, daß sich deren Auflesen nicht mehr lohnt. Traurige Realität. In Franken, einst die ‚Wiege des deutschen Obstbaus’, werden an den Sammelstellen großer Mostereien nicht mehr als 5 bis 6 Cent pro Kilo bezahlt. Zu diesem Preis liest niemand mehr Obst auf. Selbst im obstreichsten Bundesland Baden Württemberg betrug der Anteil an Obst aus Streuobstanbau nach einer Recherche des Landtages im Jahr 2005 lediglich 30%, Importkonzentrate lagen dagegen schon damals bei 65%. Damit steht das Ende schöner Obstlandschaften mit hochstämmigen Apfel- und Birnbäumen endgültig bevor.

 

Nach Schätzungen von Experten hat der Bestand an Streuobstbäumen in Deutschland seit 1950 um 70% abgenommen. Früher reich mit Obstbäumen bestandene Fluren sind leer geräumt oder bieten noch kümmerliche Reste einst stattlicher Bäume. In China dagegen entstehen jährlich 35.000 Hektar neue Obstplantagen. Es läßt sich dort mit Obstplantagen mehr Geld verdienen als mit dem Anbau von Reis oder Getreide. Befeuert wird diese Entwicklung, von der Getränkeindustrie und dem Konsumentenverhalten, das den Kauf einer 1,5 Liter-PET-Flasche mit Apfelschorle für 39 Cent als Errungenschaft ansieht. So wurde China zum weltgrößten Produzenten von  Apfelsaftkonzentrat. Die Chinesen selbst trinken kaum Apfelsaft, der größte Anteil geht in den Export. Hierzulande mischt man das chinesische Billigkonzentrat mit Wasser, gibt Säuerungsmittel und Aromen zu, und fertig ist die Billig-Apfelsaft-Schorle.

 

 

An apple a day keeps the doctor away

Früher waren Apfelsäfte trüb. Im Trub stecken Polyphenole, das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die im Darm ihre positive Wirkung entfalten und als Antioxidantien entscheidenden Beitrag zum Erhalt der Gesundheit leisten. Es gibt stichhaltige wissenschaftliche Untersuchungen, daß alte Apfel-Sorten wie Boskoop, Bittenfelder, Brettacher, Winterrambur oder Berlepsch, die heute kaum mehr jemand kennt, Phenolgehalte (u. a. ‚Quercetin’ etc.) von fast 900 mg pro Liter enthalten. Diese Phenole wirken als Antioxidantien. Das antioxitative Potential von Gemüse, Obst und anderen Lebensmitteln ist entscheidend von deren Polyphenolgehalten abhängig. Diese Polyphenole sind in alten Mostapfelsorten nach Studien von Stiftung Warentest in bis zu zehnmal höheren Dosen enthalten. Die Lieblingsäpfel von uns Deutschen, der Red Delicious, Füji, Granny Smith, Braeburn und der Golden Delicious haben praktisch tatsächlich kaum Nährwert. Die Populärmedizin und die Werbemanager weisen ständig auf die Vitamine hin, die viel wichtigeren sekundären Pflanzenstoffe erwähnen sie nicht. Vitamine lassen sich billig synthetisieren und jedem Lebensmittel einfach zufügen, weshalb uns die Nahrungsmittelindustrie seit Jahrzehnten weismachen will, daß Vitamine für uns wichtig wären. Das ist längst widerlegt, wir nehmen viel zu viel zu uns und scheiden den Überschuss einfach wieder aus. Sekundäre Pflanzenstoffe dagegen sind wirklich entscheidend für die Gesundheit. So ist der Wissenschaft der Unterschied zwischen klaren und naturtrüben Säften längst bekannt und durch verschiedenste Studien in Polen, Frankreich und Deutschland belegt. Die Fruchtsaftindustrie blockiert diese Erkenntnisse, wo immer es geht. Was interessiert wissenschaftliche Erkenntnis, wenn sich anders mehr Geld verdienen läßt.

 

 

Das Ende unserer Streuobstlandschaften

Hunderte von Kleinmostereien oder nachbarschaftlich gemeinsam genutzte Obstpressen sind im Zuge dieser Entwicklung verschwunden. Mit dem Verschwinden der kleinen Mostereien schwand auch die Verwertung der Streuobsterträge. Was nicht mehr genutzt wir, wird auch nicht mehr gepflegt. Ohne Pflegeschnitte brechen die Obstbäume in guten Ertragsjahren zusammen. Obst war und ist immer auch Kultur, die den menschlichen Eingriff benötigt. Zwar feiern heute erfolgreiche Hochglanzmagazine den Reiz des ländlichen Lebens und stilisieren Streuobstwiesen mit alten Apfelsorten zu wahren Paradiesen, doch die Redakteure lassen unerwähnt, daß die Getränkeindustrie sich einen Teufel um den Streuobstapfel im Saft schert. Geradezu gespenstisch wird die Szenerie schließlich, wenn man im Bioladen zur bekannten Bio-Saft-Firma greift, die hochpreisig anthroposophisch abgesegnete Streuobstsäfte anpreist, das Obst aber billig aus Rumänien ankarrt. So werden alte Streuobstwiesen in Deutschland nicht gerettet!

 

 

Bio? Alles Lüge beim Apfelsaft!

Wenn es um Apfelsaft geht, stecken wir mitten in der Biofalle. Was in so vielen Bereichen der landwirtschaftlichen Produktion mit biozertifizierten Standards Sinn macht, geht bei der Bioapfelproduktion so daneben wie im Weinbau, weil die Produktions- und Verarbeitungsrichtlinien der wichtigsten deutschen Biolabels den wesentlichen Aspekten nicht gerecht werden. ‚Den Bios’ geht es nur um Obstproduktion ohne synthetischen Pflanzenschutz und mineralische Düngung. Keiner der Verbände macht konkrete Vorgaben zur Bewirtschaftung, die im Obstbau ein entscheidender Aspekt ist: Kommen die Äpfel von ökologisch wertvollen Streuobstwiesen oder von Intensiv-Plantagen? Es wird nicht unterschieden zwischen alten Mostsorten mit hohem Polyphenolanteil oder ernährungsphysiologisch wertlosen, aber ertragsreichen Tafelsorten! Und auch Herkunft und Transportwege von den Produktionsstätten zum Verarbeitungsort werden von keiner Richtlinie berücksichtigt.

 

So werden Obsttransporte aus Asien, der Türkei oder osteuropäischen Ländern mit dem Bio-Label kaschiert. Nur ein Verband läßt ausschließlich Direktsäfte zu, die anderen machen keinen Unterschied zwischen Konzentrat und Direktsaft! Das ist so skandalös wie die Tatsache, daß ökologisch sinnvolle Aspekte wie Sortenvielfalt oder Erhalt alter Obstsorten im Sinne der Biodiversität von keiner der Biorichtlinien berücksichtigt werden. Es geht oberflächlich um ‚Bio’, nach Ökologie und Nachhaltigkeit fragt auch hier niemand! So verschwinden durch zunehmende Bio-Billig-Apfelimporte landschaftsprägende, ökologisch und ästhetisch wertvolle Streuobstflächen, weil bioindustrielle Obstplantagen ‚irgendwo’ den ökologisch wertvollen Streuobstbeständen vor der Haustür den Garaus machen. Da stimmt was nicht im Land der Dichter und Denker!

 

Nach fünfzig Jahren steten Abholzens, Wegschiebens, Vergammelnlassens und Schlechtredens kann tatsächlich die bundesdeutsche Nachfrage nach Apfelsaft nicht mehr aus heimischer Produktion gestillt werden. Der Naturschutzverband in Baden Württemberg hat für den wirtschaftlichen Betrieb einer Streuobstwiese einen Preis von 20.- € pro Kilo errechnet. Das scheint utopisch. Oder nicht?

 

 

Prof. Dr. habil. h.c. Carle von der Universität Hohenheim (Chemiker und Pharmazeut) arbeitet am Thema ‚Bioaktive Inhaltsstoffe des Apfels’. Er wies nach, daß alte Mostobstapfelsorten sehr viel vielfältigere Polyphenole enthalten, als bisher angenommen. Die von Ihm vorgelegten Untersuchungen bzgl. der unterschiedlichen Gehalte an Polyphenolen in Abhängigkeit von den Sorten bestätigen eindeutig den ernährungsphysiologischen Vorteil alter Mostsorten. So wurden der neuen Handelssorte ‚Breaburn’, die auch in allen Bioläden ausliegt, bewußt die Polyphenole abgezüchtet, damit die übliche ‚Braunfärbung’ im Schnitt- und Bißbereich, die nichts anderes ist als eine Oxidation der enthaltenen Polyphenole, unterbleibt. Diese Braunfärbung kann also als eindeutiger Beweis dienen, ob ein Apfel eine wertvolle (Braunfärbung) oder eine wertlose Sorte (keine Braunfärbung) ist. Die von der Industrie immer wieder propagierten Vitamine sind im Vergleich zu den Polyphenolen irrelevant, weil sie längst in extrahierter Form systematisch zugesetzt werden, was bei Polyphenolen nicht geht.

 

 

‚An apple a day keeps the doctor away’ ist ein Satz, der nachweislich 1866 geprägt wurde. Zu dieser Zeit gab es ausschließlich Mostsorten, die man auch als Tafeläpfel verwendete. Ihr Gehalt an Quercetin war sprichwörtlich lebensverlängernd, wie man heute weiß. Das kann man von den heutigen Sorten wie ‚Pink Lady’, ‚Fuji’, ‚Granny Smith’ oder ‚Breaburn’ nicht behaupten, sie sind ernährungsphysiologisch weitgehend wertlos. Die Polyphenole überstehen übrigens Erhitzung völlig schadlos, die Pasteurisierung bei der Saftherstellung beeinflußt Gehalt und Wirkung der Polyphenole also nachweislich nicht.

 

Die Regionalsaftinitiative ‚Hesselberger’
(der allfra Regionalmarkt Franken GmbH)

 

 

Nur aus gutem Obst kann man gute Säfte machen!

Die Regionalsaftinitiative ‚Hesselberger’ hat sich der Vielfalt alter traditioneller Mostsorten von Streuobstwiesen verschrieben. Im Ankaufradius für ‚Hesselberger’ Obst im Umkreis von 30 km rund um den Hesselberg gibt es ausschließlich Streuobstanbau. Plantagen mit Spindel-, Niederstamm- oder Halbstammobstbäumen sind in der gesamten Region nicht vorhanden. Hier werden ausschließlich Mostäpfel wertvoller alter traditioneller Sorten angebaut. In einer pomologischen Untersuchung der Regierung von Mittelfranken und dem Landschaftspflegeverband wurden in einem kleinen Teilgebiet der 25 Gemeinden des Ankaufgebietes an der Fränkischen Moststraße mehr als 90 Apfel- und 45 Birnensorten entdeckt und katalogisiert, darunter uralte Sorten wie Freiherr von Berlepsch, Purpurroter Cousinot, Roter Eiser, Rheinischer Bohnapfel, Roter Boskoop, Schöner von Wiltshire, Danziger Kantapfel, Gelber Richard, Wettringer Taubenapfel, Kaiser Wilhelm, Weißer Wintertaffet, Landsberger Renette, Goldrenette von Blenheim, Schöne von Trevoux, Feuchtwanger Winterbirne, Köstliche aus Charneu und so manch andere Sorte, die seit mehreren hundert Jahren existiert. Der ‚Rote Eiser’ z. B. wurde schon 1648 in einer Sortenliste erwähnt.

 

Aus diesen alten Most- und Wirtschaftssorten stellt ‚Hesselberger’ qualitativ einmalige Säfte und Moste mit natürlich harmonischem Süße-Säure-Verhältnis und wertvollem Polyphenolgehalt her, wie sie keine marktgängige Tafelobstsorte besitzt.

 

Finanzielle Erträge lassen sich seit einigen Jahren im Obstbau nur noch mit Tafelobst erzielen. Obwohl ‚Hesselberger’ im Vergleich zu den Großmostereien den doppelten Preis für seine Mostsorten bezahlt, entspricht dies doch nur einem geringen Teil des Erlöses aus Tafelobst. Deshalb ist sich Norbert Metz, Chef der Initiative, sicher, Äpfel ohne Spritzmittelrückstände versaften zu können, denn der Aufwand um einen hochstämmigen, bis 10m hohen und 10m breiten Obstbaum für Mostobst zu spritzen, steht in keinem Verhältnis zum Ertrag; er behält sich Blattproben von den Bäumen vor und schließt bei Hinweisen auf chemische Substanzen die Lieferanten vom Ankauf aus.

 

Je geringer der Anteil an faulem oder unreifem Obst beim Ankauf ist, desto hochwertiger wird der daraus hergestellte Saft. Die allfra GmbH betreibt deshalb über das Sammelgebiet verteilt 11 Stellen, an denen das  Obst angekauft wird. Diese Sammelstellen werden von Gesellschaftern oder stillen Teilhabern der allfra GmbH betreut, die darauf achten, daß nur gutes Obst angenommen wird. Jede Anlieferung wird kontrolliert. Durch die kurzen Wege zu den Annahmestellen ist es den Obstbesitzern möglich, selbst Kleinmengen abzugeben. Weil unreife Äpfel geringere Öchslegrade und höhere Säureanteile haben, hat Norbert Metz eine Preisstaffel eingeführt: Zum Schluß der Erntesaison steigen die Preise für das Obst, sie liegen gegen Ende der Saison bei einem Höchstpreis von ca. 12,00 €/kg! So kann der engagierte Obstbauer einen höheren Erlös erzielen, wenn er sein Obst spät und damit vollreif und gesund vom Baum nimmt.

 

Anschließend wird so schnell wie möglich verarbeitet. Zwischen dem Ankauf an den Sammelstellen und der Saftherstellung liegen selten mehr als 24 Stunden. Die bekannte Mosterei ‚Hohenloher Fruchtsäfte’ verarbeitet das Erntegut, es werden ausschließlich reine Direktsäfte ohne jegliche Zusätze hergestellt. Das Maß an Süße oder Säure wird alleine durch die Mischung der Sorten bestimmt und nicht durch irgendwelche Zugaben korrigiert. Zur Haltbarmachung werden keinerlei Konservierungsstoffe eingesetzt, der Saft wird ausschließlich durch eine kurzzeitige Pasteurisierung auf ca. 85° C konserviert.

 

Naturtrübe Säfte besitzen einen deutlich höheren gesundheitsfördernden Wert, weil sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole) an den Trub gebunden sind. Deshalb produziert ‚Hesselberger’ vornehmlich naturtrübe Säfte.

 

‚Hesselberger’ garantiert, daß ausschließlich Obst aus dem Umkreis des Hesselberges gekeltert wird, die glorreiche Ausnahme einer Branche, die aus 39 Ländern importiert. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Apfelsaft aus alten Mostsorten ist wissenschaftlich belegt. Ein mehrjähriges Forschungsprojekt der Universität Würzburg bewies ihren deutlich höheren Anteil an gesundheitsfördernden Polyphenolen im Vergleich zu Säften aus Tafeläpfeln und wies auch die antioxidative Wirkung naturtrüber Direktsäfte in mehreren wissenschaftlichen Studien nach. Für die Säfte von ‚Hesselberger’ gilt als doch noch ‚An apple a day keeps the doctor away’.

 

(Quelle: „Polyphenole aus Apfelsaft : Studien zur Verfügbarkeit im Humanstoffwechsel“, Dissertation am  Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie der Universität Würzburg, Kahle Katrin 2008).

 

Warum ist ‚Hesselberger’ nicht  „Bio“-zertifiziert?

Jede Biozertifizierung macht Sinn. Bei ‚Hesselberger’ aber müßte jeder Anlieferer zwangsläufig eine Zertifizierung nachweisen, was eine wirtschaftliche Kleinstmengenanlieferung unmöglich macht. Bei ‚Hesselberger’ müßten für eine Biozertifizierung alle 1148 Lieferanten einen eigenen Vertrag mit einer Bioorganisation eingehen, oder sie müßten alle ihre Bäume an die Firma allfra verpachten, damit diese den Vertrag mit einer Bioorganisation abschließen könnte. Dieses Strukturgebilde ist betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll und den vielen kleinen Lieferanten nicht zumutbar. ‚Hesselberger’ möchte bewußt fair wirtschaften, weshalb eine Zertifizierung nach bisher bekannten Modellen unsinnig ist. ‚Hesselberger’ garantiert aber die Rückstandsfreiheit aller seiner Produkte.

 

© Norbert Metz & Martin Kössler/K&U

Unsere Tipps

ohne Jahr

Hesselberger Allfra

Apfel-Holler-Secco (Perlwein)

6,90 €

ohne Jahr

Jörg Geiger

Cuvée N°11 Unreifer Apfel | Eichenlaub

9,50 €

ohne Jahr

Jörg Geiger

»Secco vom Hauxapfel« trocken

8,30 €

ohne Jahr

Jörg Geiger

Obstwein »Holzapfel« fassgelagert

13,30 €

ohne Jahr

Kystin (Cidre)

Cidre »Cuvee XVII« (Kastanie)

12,80 €

ohne Jahr

Cidro Maley

Cidre »Jorasses« sec (Apfel)

12,80 €

ohne Jahr

Cidro Maley

Cidre »du Saint Bernard« demi sec (Apfel)

11,80 €

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.